Zögerlich, aber in der letzten Zeit stetig wächst die Zahl der Publikationen zur Nutzung der Neuen Medien in den Schulen. Die meisten der bisher vorliegenden Veröffentlichungen fühlen sich dem Praxisbezug verpflichtet und geben aus dem Unterricht erwachsene Tipps zur Nutzung multimedialer Lernprogramm unter Einbeziehung des Internets. Das trifft auch für das vorliegende Methodenhandbuch zu, das, so die Einleitung, 215 Unterrichtsversuche mit elektronischen und multimedialen Informationsquellen resümiert. Mit einer CD-ROM als Beilage, auf der sich zum einen die elektronische Fassung des Buches und zum anderen vielfältige Arbeits- und Anschauungsmaterialien für den Unterricht und der Zugang zum Internet für weitere Recherchen befinden, werden vorbildlich die Notwendigkeit und die Nützlichkeit des Medienverbundes dokumentiert. Hilfreich sind auch die Einführungskurse zur Internetrecherche, zu E-Mail-Projekten und eine nützliche Auswahl von Beispielen für Lehr- und Lernmodule (u.a. Erstellung einer Mini-Datenbank). Ein Glossar gängiger Fachbegriffe zu den elektronischen Medien rundet das gute Gesamtbild des Handbuchs ab. Etwas zu kurz kommen bei den angegebenen Beispielen die Sprachen und die musischen Fächer. Liegt das an den Unterrichtsgegenständen oder an den Unterrichtenden?