Meine Rezension orientiert sich am Schreibstill des Buches. Sprich: Kurz und prägnant, wenig Begründugen.
Es werden Fakten aus dem Zusammenhang gerissen, um die Thesen der Autoren zu beweisen. Diese Vorgehensweise wird wissenschaftlichen Ansprüchen nicht einmal annähernd gerecht. So werden beispielsweise Zitate bekannter Ökonomen oder Investoren herausgestellt, ohne sie in einen angemessenen Konext zu setzen. Dem Leser soll nur signalisiert werden: Wir haben recht, die große Wirtschaftskrise kommt. Begründung: Weil wir das sagen.
Die sogenannten Alltagstipps um sich auf die Wirtschaftskrise vorzubereiten sind lächerlich. Das hätte man auf weit weniger Seiten schreiben können, ohne sinnloses Geschwafel.
Schon beim Lesen des Vorworts ("Wir sind keine studierten Ökonomen, haben deshalb keinen Tunnelblick...") ist es mir übel aufgestoßen. Die Autoren halten sich überhaupt nicht an wissenschaftliche Grundsätze und versuchen eben dies auch noch schön zureden.
Das Buch ist wohl weniger ein wirtschaftliches Fachbuch, sondern ein Buch das von Laien für Laien geschrieben wurde. Doch wer soll daraus etwas lernen? Letztendlich stochern die Autoren nur in einem Nebel von Informationen: Die versuchen etwas zu ordnen und dem Leser begreiflich zu machen, was sie möglicherweise selbst gar nicht richtig verstanden haben, bzw. es falsch gedeutet haben. Nachvollziehen kann man die Gedankengänge der Autoren auch kaum, da sie ja wie bereits erwähnt auf richtige Begründungen größtenteils verzichten. Das wäre ja auch viel zu wissenschaftlich... und sie sind ja schließlich keine Fachidioten, sondern durch das Leben geschulte Persönlichkeiten. Selten so gelacht...