Amazon.de
SCHMERZ! Für den Patienten gibt es nichts Schlimmeres -- und für den Arzt häufig ebenfalls nicht, kann er doch dieses höchst subjektive Symptom nur schwer objektivieren und diagnostizieren. Doch auf diesem Gebiet hat sich mit neuen bildgebenden Verfahren in den letzten Jahren viel getan. "Insbesondere die neurokognitive Schmerzforschung bestätigt derzeit in rasantem Tempo die bedeutende Rolle psychologischer Faktoren am Schmerzgeschehen", heißt es zusammenfassend in dem Kapitel "Psyche und Schmerz".
Zur gestiegenen ärztlichen Akzeptanz psychologischer Schmerzkonzepte heißt es weiter: "Sie segeln jetzt zwar häufig unter Bezeichnungen, die mit der Vorsilbe neuro- oder mit dem Zusatz kognitiv oder neurokognitiv versehen sind, beziehen sich aber oft auf dieselben Phänomene". Kritisch mit der eigenen Zunft, nüchtern in der Sache sowie klar und deutlich in der Sprache wird hier die Schmerztherapie interdisziplinär verhandelt, darunter natürlich im Schwerpunkt die klassische Symptomerkennung, medikamentöse und nichtmedikamentöse Schmerztherapie. Im letzten Teil finden sich besonders praxisrelevante Themen wie "Schmerztherapie bei besonderen Patientengruppen" und "Management in der Schmerztherapie", darunter der Aufbau spezieller Schmerzpraxen. --Dr. Stefan Rusche, Literaturtest -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.