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Auf Praise and Blame begegnet man einem Tom Jones, der zu seinen Wurzeln zurückkehrt, zu Gospel, Blues, Traditionals und Country-Songs, und sein wahres Wesen in Texten präsentiert, in denen er kein Blatt vor den Mund nimmt. Für die Aufnahmen kam kein anderer Produzent als Ethan Johns (Kings of Leon, Ray LaMontagne, Laura Marling) in Frage. Laut Jones hat er „diesen ganz besonderen Ansatz im Studio. Er reduziert alles im Studio aufs Nötigste, und genau das hatte ich schließlich im Sinn“.
Auf diesem Album gewährt Jones tiefe Einblicke in sein Seelenleben und benennt die Dinge ungeschminkt beim Namen. Selbst die Coverversionen auf Praise and Blame lässt er - durch seine Stimme und persönliche Note - so klingen als wären sie eigens für ihn komponiert.
Die erste Singleauskoppelung ist der ergreifende Song Did Trouble Me von dessen Lyrics Tom Jones sehr angetan war: „When I held my head too high too proud,/When I raised my voice too little too loud,/My Lord did trouble me’”.
Abschließend beschreibt Tom Jones sein neues Album als „Stoff zum Nachdenken: Es ist einfach nur echt und aufrichtig; eine sehr persönliche Platte, in der ich mein wahres Wesen zum Ausdruck bringe.“ Um das zu erkennen, muss man Praise and Blame nur ein einziges Mal hören.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Album, auf das ich lange gewartet habe,
Von
Rezension bezieht sich auf: Praise & Blame (Audio CD)
Tom Jones hat in den 1960er und 1970er Jahren bereits neben seinen großen Hits richtig tolle Soulnummern aufgenommen. Auf den Alben, die heute leider schwer zu bekommen sind, kann man Beweise dafür hören. Auch bluesig angehauchtes konnte man da von ihm hören. Gospelmusik sollte bis heute leider etwass sein, auf das ich von Tom Jones vergeblich gewartet habe.Nachdem Tom Jones Mitte der 1980er der Country-Musik den Rücken kehrte, um sich moderneren Sounds hinzugeben ("Kiss", "If I Only Knew", "Sexbomb", das komplette "Mr. Jones" Album) sank meine Begeisterung etwas. Das grösste Highlight für mich war das 1993er "Carrying A Torch" Album, was etwas traditioneller klang. "Reload" wurde ein Riesenerfolg - zu Recht. Dann kam aber eben jenes "Mr. Jones", was für mich Toms Tiefpunkt war. Als dann "Tom Jones & Jools Holland" mit Boogie Woogie und Blues kam, schlug er eine "neue", traditionellere Richtung ein. Ich begrüsste das sehr!! So wollte ich Toms Hammerstimme hören. Auch das vor kurzem erschienene "24 Hours" war ein Highlight für mich, weil es dem souligem Retro-Trend a la Amy Winehouse zeigte, dass Tom diese Musik schon lange vorher gemacht hat und heute auch noch brilliant meistert. Es gibt viele, die das Album nicht mögen, aber es ist ein Album mit einigen guten Songs. Um so grösser war meine Überraschung, als ich sah, dass Tom so schnell danach mit einem neuen Album kommt. Als klar wurde, dass es ein stark gospel- und bluesbeeinflusstes Album sein würde, wurde ich noch neugieriger. Der amerikanische Süden dringt in jedes Zimmer ein, wo dieses Album läuft. Und es passt 100%-ig zu Tom Jones' Stimme. Die Tracks einzeln umschrieben ist bereits getan worden. Kein Song ist schlecht. Meine beiden Highlights sind: - Did Trouble Me (so ruhig und doch so viel Kraft und Leidenschaft) - Lord Help (schnellere Gospelnummer, in die sich Tom so herrlich hineinsteigert). Schön war auch zu sehen, dass Tom das Album mit "Run On" abschliesst. Schön, weil dieser Gospelsong von Elvis Presley auf seinem zweiten Gospelalbum "How Great Thou Art" aufgenommen wurde. Elvis und Tom waren gut befreundet. Sie haben auch viel zusammen gesungen, mit Sicherheit auch Gospelmusik. Ich sehe den Song als eine kleine Hommage an diese gemeinsame Zeit. Die Plattenfirma war gegen dieses Album ? Gut, dass Tom mit 70 nicht mehr all das macht, was die Plattenbosse wollen. Sicherlich wird dieses Album keine Hitsingle für Jugendliche hergeben, da diese Musik leider nichts für die Charts von heute ist. Für Musikliebhaber, die nicht an den Charts haften bleiben und für Tom Jones-Fans ist dieses Album aber mit Sicherheit eine tolle CD, die den Weg öfter in den Player finden wird. Weitere Tom Jones-Alben dieser Art würde ich sehr begrüssen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Und ich mag nicht mal seine Stimme,
Rezension bezieht sich auf: Praise & Blame (Audio CD)
Verzeihung! Ich mag nicht seine Stimme. Auch diesen Vibrato, der auch ab und an auf dieser CD zu hören ist, mag ich nicht. Mein Englisch ist nicht mal gut genug, um die Texte gleich zur Gänze verstehen.Und dennoch komm auch ich, der gerade sein erstes Jones-Album gekauft hat, nicht umhin, ihm für dieses Werk 5 Sterne zu geben. Ehre wem Ehre gebührt. Lebenswerkfundierter dürfen es dann andere Rezensenten beschreiben. Ich wollte nur die hohe Wertung, als sonstiger Jones-Verächter, bestätigen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
The Tiger is back,
Von
Rezension bezieht sich auf: Praise & Blame (Audio CD)
Bedingt durch die E-Mail des Plattenbosses von Island Records, die der Presse (angeblich) zugespielt wurde und in der er über das neue Album kein gutes Wort verliert, habe ich mir die Single "Burning Hell" angehört und war überrascht, weil ich etwas erwartet hätte, das der harschen und schlechten Kritik gerecht wird.(Falls es ein Marketing-Gag war: er hat bei mir funktioniert.) Tom Jones ist mit "Praise and Blame" ein rockiges, spannendes und individuelles Album gelungen, das mit 12 Liedern bestückt ist, die, jedes für sich, riesigen Spaß machen. Sei es der eingangs bereits genannte Rock-Song "Burning Hell", der direkt zum Mitrocken animiert oder die eher ruhigeren Lieder, wie "Did trouble me" und "What Good Am I": man merkt Tom Jones den Spaß am Singen an. Das Interessante an diesem Konzeptalbum ist, das jedes der enthaltenen Lieder sich textlich mit dem Glauben und den daraus resultierenden unterschiedlichen Facetten beschäftigt. Nicht ohne Grund heißt das Album "Praise" - Belobigung - and "Blame" - Schuld/Tadel. Das neueste Werk von Tom Jones ist rockig ("Run On"), funkig ("Strange Things"), soulig, gospelartig ("Didn't It Rain") aber auch swing-country-like ("Ain't No Grave"). Der Zuhörer hat bei einem Lied wie "Nobodys Fault But Mine" die Gelegenheit sich zurückzulehnen und zu entspannen, um in den anderen Songs wie zum Beispiel "Don't Knock" wieder den Drang zu verspüren, aufzuspringen und mitzutanzen bzw. mitzusingen. Tom Jones hat mit seinem neuesten Album bewiesen, dass er immer noch zu den großen Sängern und Entertainern im Showgeschäft gehört und sich vor seinen (weitaus) jüngeren Kollegen nicht zu verstecken braucht. Kurz und bündig: TOM JONES IS BACK! P.S. Die CD besteht, anders als bei amazon zu lesen, nur aus 11 Liedern. Das Lied "Praise and Blame" ist somit auf dem Album nicht vorhanden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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