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In früheren Jahren stellte Young seinen Fans öfters die Vertrauensfrage. Nicht dass man ein Problem damit gehabt hätte, dass auf ein Crazy Horse-Album ein akustisches folgte oder umgekehrt - nein, es waren die Experimente, die Neil Young seinen Fans und seiner Plattenfirma zumutete. Ausflüge in den Rock 'n' Roll oder ins Elektronische waren schon schwer verdauliche Kost und niemals wusste man, was wohl als nächstes käme.
Aber seit Ragged Glory ist sein Weg doch recht straight verlaufen und selbst Projekte wie das mit Pearl Jam 1995 war doch immer 100% Neil Young.
Das neue Album ist auch 100% Neil Young. Nichts Neues, aber warum auch? Das Album bietet einen schönen Querschnitt aus Neil Youngs Themen - sowohl musikalisch als auch thematisch. Er singt über von Bisons bevölkerte Weiden, den Tod seines Vaters, erinnert sich an Elvis, denkt über das Leben als langer Weg nach, singt über seine Kinder oder über Gott. Und es fällt auf, dass das alles mit einer zunehmeden Weisheit erfolgt. Ich vergleiche Young gerne mit Clint Eastwood, der schon früher klasse Filme gemacht hat, sich dabei aber immer die Unabhängigkeit bewahrte, um nun im hohen Alter mit seiner Arbeit ein Niveau erreichen zu können, das der eine oder andere vielleicht als langweilig bezeichnen würde, das aber tatsächlich schlichtweg die Größe und die Stellung des Künstlers innerhalb des Genres beschreibt.
Musikalisch bewegt sich Neil Young auf diesem Album zwischen COMES A TIME, seinen Arbeiten mit Booker T und FREEDOM. Die Highlights sind zweifelsfrei „He Was the King" und die Ballade „Here For You". Besonders gefallen mir die herrlichen Background- und Gospelvocals auf diesem Album.
Die DVD ist nicht einfach eine Bonus DVD, sondern ein eigenständiges Werk, das als Hauptfilm die Studioarbeit zum kompletten Album enthält. Das ist durch das Splitscreenverfahren sehr schön realisiert worden.
Für den Hifi Freak muss man dazu sagen, das schon der Film mit einer 24bit 48kHz Tonspur daherkommt (was schon über CD Niveau liegt). Außerdem gibt es noch eine separate Tonspur (ohne den Film) mit einer Auflösung von 24bit und 96kHz.
Desweiteren gibt es ausführliche Infos zu allen Musikern (inkl. Discographien) und ein sehr schön gestaltetes Menu, das der durchweg gelungenen DVD das i-Tüpfelchen verpasst!
Aber seit Ragged Glory ist sein Weg doch recht straight verlaufen und selbst Projekte wie das mit Pearl Jam 1995 war doch immer 100% Neil Young.
Das neue Album ist auch 100% Neil Young. Nichts Neues, aber warum auch? Das Album bietet einen schönen Querschnitt aus Neil Youngs Themen - sowohl musikalisch als auch thematisch. Er singt über von Bisons bevölkerte Weiden, den Tod seines Vaters, erinnert sich an Elvis, denkt über das Leben als langer Weg nach, singt über seine Kinder oder über Gott. Und es fällt auf, dass das alles mit einer zunehmeden Weisheit erfolgt. Ich vergleiche Young gerne mit Clint Eastwood, der schon früher klasse Filme gemacht hat, sich dabei aber immer die Unabhängigkeit bewahrte, um nun im hohen Alter mit seiner Arbeit ein Niveau erreichen zu können, das der eine oder andere vielleicht als langweilig bezeichnen würde, das aber tatsächlich schlichtweg die Größe und die Stellung des Künstlers innerhalb des Genres beschreibt.
Musikalisch bewegt sich Neil Young auf diesem Album zwischen COMES A TIME, seinen Arbeiten mit Booker T und FREEDOM. Die Highlights sind zweifelsfrei „He Was the King" und die Ballade „Here For You". Besonders gefallen mir die herrlichen Background- und Gospelvocals auf diesem Album.
Natürlich gibts hier kaum Neues zu bestaunen. Was wir erleben ist ein Neil Young ohne jegliche Abnutzungerscheinungen. Das reicht und ist absolut herrlich!
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