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Clark will nicht alle Arbeitsabläufe umkrempeln, sondern seine Ideen, Techniken und Werkzeug in die ganz normale Arbeitswelt der Programmierer, Softwareentwickler und Projektmanager einfließen lassen, um damit quasi nebenbei für Strukturen zu sorgen, die selbstständig innerhalb von Softwareprojekten funktionieren und so Zeit für andere Bereiche frei geben. Und welche Bereiche wären das? Bauen und testen des Quellcodes einschließlich Installieren und Überwachen der fertigen Software. Die Mittel dazu bestehen aus Tipps und Tricks, Shell-SKripten, Build- und Konfigurationsdateien bis hin zu Java-Quelltext und vollständigen Programmen.
Ein bisschen fühlt man sich beim Lesen an Tom DeMarcos Der Termin und Wien wartet auf Dich! erinnert -- keine trockenen Anweisungslisten mit wissenschaftlichen Begründungen, sondern frische, selbst erprobte Konzepte. Clark beginnt mit einer Positionsbestimmung in der Einleitung und geht dann gleich an Builds ran, Bretzlebacken nennt er das. Mithilfe von Ant. Es folgen zeitgesteuerte Builds, Releases auf Knopfdruck, Installation und Deployment und am Ende natürlich die Überwachung. Und all das hat er auf der letzten Seite in einem einfachen Diagramm zusammengefasst. Sozusagen als Überblick. Das ist fast schon subversiv, schleichend, genial.
Projekt-Automatisierung ist irgendwie "quick & dirty" mit sauberen Ergebnissen am Ende. Eins dieser Bücher mit "warum habe ich es nicht schon früher gehabt"-Effekt. --Wolfgang Treß
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5.0 von 5 Sternen
ein herausragendes Antiquariat,
Rezension bezieht sich auf: Pragmatisch Programmieren - Projekt-Automatisierung (Taschenbuch)
Dieses Buch habe ich bei meinem Buchhändler um die Ecke im Antiquariat gefunden und konnte einfach nicht widerstehen. ;-)Das Buch behandelt manuell und automatisch gesteuerte Build-Prozesse. Darin eingeschlossen sind die Durchführung von Software-Tests. Ebenso angesprochen werden automatische Kommunikation der Build-Prozess-Ergebnisse, das Erzeugen von Releases, Installation und Deployment. Das mit vorliegende Buch ist von 2006. Doch leider kennen nicht alle "Verantwortlichen" die gegebenen Möglichkeiten. Ich habe selten ein Buch mit soviel Praxiswert gesehen. Ich lege es ganz besonders denjenigen ans Herz, die für Softwareproduktentwicklung, Konfigurationsmanagenent und Qualitätssicherung irgendwie zu tun haben. Obwohl ich die beschriebenen Automatisierungmöglichkeiten kenne und sie soweit wie möglich auch versuche einzusetzen, so hat mir schon allein das Kapitel "visuelle Rückmeldung" durch XGRs (eXtreme Geräte für Rückmeldungen) bzw. XFDs (eXtreme Feedback Devices) eines wieder klar gemacht und sich schon deshalb gelohnt: Alle Beteiligten muss nahe gebracht werden, wie wichtig Softwarequalität ist. Und dazu können auch automatische Build-Prozesse einen Beitrag leisten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Viele praktische Tipps...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Pragmatisch Programmieren - Projekt-Automatisierung (Taschenbuch)
Dieses Buch baut direkt auf dem Buch "Ship it!", der gleichen Reihe von Hanser, auf. Im Gegensatz zu "Ship it!" werden hier praktische Tipps gegeben und konkrete Quellcode-Schnipsel und Lösungswege vorgestellt.Der Titel ist eigentlich etwas irreführend, denn es geht nicht darum ein Projekt zu automatisieren, sondern den Build-Prozeß des Quellcodes zu automatisieren. D.h. es geht in dem Buch nicht um Projekt-Management. Das Buch teilt sich in 6 Kapitel auf. Nach einer allgemeinen Einführung wird im zweiten Kapitel der Build-Prozeß eines Software-Projekts (Produkts) analysiert und wertvolle Tipps gegeben, wie der Prozeß automatisiert werden kann. Dabei werden Werkzeuge wie CVS, Ant, Batch- und Shell-Skripte beschrieben. Kapitel 3 geht auf zeitgesteuerte Builds ein. Es wird unter anderem das Tool CruiseControl beschrieben (Installation, Einrichtung, Betrieb), mit dem Projekte/Produkte mittels kontinuierlicher Integration (Continuous Integration) gebaut werden können. Kapitel 4 beschreibt, wie Releases auf Knopfdruck erstellt werden können. Dabei werden Themen wie Release-Tags und Automatisierung angesprochen. Kapitel 5 behandelt die Installation und das Deployment eines Projekts/Produkts. Es wird auf Themen wie Erstellung eines Installers, automatische Tests und Diagnosetests eingegangen. Abschließend wird in Kapitel 6 auf die Überwachung des Build-Prozesses eingegangen. D.h. es werden Mechanismen vorgestellt, die bei Problemen während des Build-Prozesses den/die Entwickler sofort benachrichtigen. Dabei werden teilweise sehr originelle Ansätze gewählt, die die Software-Qualität eindeutig erhöhen. Zum Aufbau des Buches läßt sich sagen, daß es die Form eines Kochbuchs hat. Man liest es vom Anfang bis zum Ende. Geht die einzelnen Schritte durch und hat danach ein funktionierendes Build-System mit dem man arbeiten kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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