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Prag, 21. August. Das Ende des Prager Frühlings.
 
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Prag, 21. August. Das Ende des Prager Frühlings. [Broschiert]

Peter Norden , Gerd Michael. Herbig
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Broschiert: 352 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (Dezember 1984)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453480317
  • ISBN-13: 978-3453480315
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.446.938 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter Norden
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Format:Broschiert
Herausgeholt aus jeglicher Isolation werden hier Inhalte, Ziel und Verlauf der Prager Reformpolitik vom Beginn des Jahres 1968 an dargestellt, bis hin zur Invasion im August und der fortführenden Wirkung und konsequenten Entwicklung daraus bis zur "CHARTA 77". In der Nacht vom 20. auf den 21. August 1968 marschierten sowjetische Boden- und Luftlandetruppen in der Tschechoslowakei ein. Unterstützt wurde die Sowjetunion von Truppenkontingenten der DDR, Polens, Ungarns und Bulgariens. Zwar verurteilte die tschechoslowakische Regierung die Invasion als Verstoss gegen die staatliche Souveränität und das Völkerrecht, gleichzeitig forderte sie aber die Armee und die Bevölkerung auf, keinen Widerstand zu leisten. Obschon bei der Invasion an die 70 Menschen ihr Leben verloren, beschränkte sich die Zivilbevölkerung auf gewaltlosen Widerstand und einen einstündigen, landesweiten Generalstreik. Im Nachhinein rechtfertigte die Sowjetunion ihr Vorgehen, welches weltweit heftig verurteilt wurde, mit der sogenannten "Breschnew-Doktrin" von der "begrenzten Souveränität der sozialistischen Staaten" und der "gemeinsamen internationalen Pflicht zur Verteidigung des Sozialismus." Mit gewaltlosem Widerstand versuchte die Zivilbevölkerung Bratislavas am 21. August 1968 die Panzer des Warschauer Pakts zu stoppen. Einige Reformpolitiker, darunter Parteichef Dubcek, wurden wenige Stunden nach der militärischen Intervention nach Moskau gebracht, wo sie sich bereit erklären mussten, die Reform rückgängig zu machen, die Zensur wiedereinzuführen und der Stationierung sowjetischer Truppen zuzustimmen. Als Gegenleistung durften sie vorerst im Amt bleiben, weil nur sie das Vertrauen der Bevölkerung besassen.... Mit Bildmaterial in S/W
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