Zauberhafte Schwestern ist ein süßer Märchenfilm für Erwachsene.
Er ist witzig, traurig, dramatisch, ja, sogar ein bisschen gruselig. Ein Film zum Träumen. Zwei Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, halten zusammen wie Pech und Schwefel. Die eine kann richtig gut zaubern, will es aber nicht, die andere kann es zwar auch, würde es aber gerne besser können. Da sie es aber nicht kann und sich eh lieber mit Jungs abgibt, haut sie mit einem Jungen eines Nachts ab, schwört aber ihrer Schwester noch vor der Flucht, immer für sie da zu sein. Die Zurückgebliebene will wegen dem Familienfluch nie heiraten geschweige denn sich verlieben, dem helfen aber ihre beiden Tanten mit einem Zauberspruch ab. Nach ein paar glücklichen Ehejahren und zwei süßen Mädchen holt sie jedoch der Fluch wieder ein und ihr Ehemann stirbt. Nachdem sie feststellen musste, dass ihre ganze Ehe nur auf diesem einen Zauberspruch basiert hatte, braucht sie erst einmal eine gewisse Zeit, um damit klar zu kommen. Nicht einmal von den Toten möchten ihn die Tanten wieder erwecken, denn nur Böses würde auf die Erde zurückkommen, täten sie es wirklich. Und als Gilly üble Probleme mit ihrem Lover bekommt (er tickt regelmäßig vor Eifersucht aus, schlägt sie und droht ihr, sie zu töten), kommt er bei einer rasanten Flucht beider Schwestern auch noch versehentlich dabei ums Leben. Beide Schwestern wenden nun diesen einen Zauberspruch an, um den bekloppten Lover aus dem Reich der Toten zurückzuholen, damit Gilly wegen Mordes nicht auch noch angeklagt wird. Und dann beginnt das Desaster... ah ja, ein Bulle, der Nachforschungen anstellt, mischt bei dem ganzen Durcheinander auch noch mit...
Fazit: ein zauberhafter Film, den ich mir immer wieder gerne anschaue!