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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Fürs Erarbeiten der ZPO unbrauchbar,
Rezension bezieht sich auf: Prüfungswissen ZPO für Rechtsreferendare (Broschiert)
Das Buch ist schlampig geschrieben, lässt Erläuterungen der aufgestellten (i.d.R. richtigen) juristischen Fakten vielfach einfach weg und ist zum Erlernen der ZPO - entgegen der im Vorwort genannten Zielsetzung - schlicht unbrauchbar. Vorab: ich hatte im ersten Examen ein VB; die Unverständlichkeit des Buches ist daher wahrscheinlich nicht auf fehlende Fähigkeiten meinerseits zurückzuführen. Nach 80 Seiten der Lektüre habe ich aufgegeben und mir ein anderes Buch besorgt.Die Schlampigkeit des Autors beim Verfassen des Buchs zeigt sich an verschiedenen Stellen: natürlich nachrangig, aber lästig, sind die auffallend häufig vorkommenden Tippfehler, bei denen sich dem Leser die Frage aufdrängt, wie sorgfältig der Autor denn gearbeitet haben will. Bspw. sind auch die im Buch genannten Paragraphen des GKG durchweg falsch - weil das GKG 2004 geändert wurde, was in diesem Buch mit Erstauflage 2010 allerdings nicht berücksichtigt wurde. Vielfach steht der gleiche oder fast gleiche Satz innerhalb eines einzigen Absatzes gleich mehrfach (mit unterschiedlichen Fußnoten). Einzelne Sätze, aber auch ganze Absätze sind schlicht unverständlich. Bspw. sind die Ausführungen zur Baumbach'schen Formel (Rn. 202-208) absolut nicht nachvollziehbar. Zahlreiche entscheidende Punkte werden nicht gesagt, sondern man muss sie sich aus dem Zusammenhang erschließen. Plötzlich (Rn. 204) ist die Rede vom fiktiven Streitwert. Wie bilden wir den? Durch Addition der Streitwerte der fiktiven Einzelprozesse - aber das sagt uns das Buch nicht. Das Buch sagt uns dazu überhaupt nichts. Wie das geht, muss man sich aus der Tabelle erschließen oder anderweitig nachlesen. Möglicherweise ist das Buch zur Wiederholung brauchbar, wenn man das Zivilprozessrecht bereits ein Mal durchgearbeitet hat. Zum Erlernen ist es nutzlos. Da es - ausweislich des Vorworts - ein Begleiter des Referendars vom ersten Tag an sein soll und diesen Zweck völlig verfehlt, nur ein Stern. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Für die Zivilstation super geeignet...,
Von vector85 (Osnabrück) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Prüfungswissen ZPO für Rechtsreferendare (Broschiert)
Habe das Buch von Elzer in der Zivilstation durchgearbeitet.Meine Meinung kurz dazu (insb. im Vergleich zum Anders/Gehle): + Liest sich super flüssig. Ohne Weiteres in 3 Tagen komplett lesbar. Super anschaulich. Man merkt, dass das Buch ursprüng- lich mal als Skript konzipiert war. + Viele Beispiele und Tipps zur Umsetzung des Wissens in der Klausur (kommt didaktisch sehr nahe an die Kaiser-Skripten!) + Sehr umfassend. Themen Prozessvergleich, Streitverkündung, PKH, Zustellungsrecht bereits enthalten, so dass man kein extra ZPO-Buch (z.B. Zimmermann oder Oberheim) braucht. Der Titel "Prüfungswissen ZPO" wurde nicht zu Unrecht vom Autor gewählt. + Kleine Fälle am Ende des Kapitels (Didaktik!) + Für den Preis bekommt man m.E. nirgendwo mehr geboten (insb. beim Anders/Gehle in der gleichen Preislage) Aufgrund folgender Kleinigkeiten konnte ich mich aber nur zu 4 Sternen durchringen: o Fußnoten eignen sich wenig für die Nachbearbeitung. Hier wären Kurzverweise auf Palandt / Putzo und Ausbildungszeitschriften besser gewesen. Die dort zitierten (alten) Urteile mochte ich mir jedenfalls nicht anschauen. o Hätte mir persönlich mehr zu den Nebenforderungen (insb. Anwalts- kosten, Voraussetzungen des Verzugs bzgl. Zinsen etc) gewünscht o Teilweise Exotentipps: z.B. das Tauschen der Parteirollen bei Komplettrücknahme, das Nichtstellen des 2. Antrags bei der Stufen- theorie Fazit: Hat das Zeug, den Anders/Gehle abzulösen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein insgesamt gutes Buch,
Rezension bezieht sich auf: Prüfungswissen ZPO für Rechtsreferendare (Broschiert)
Die Rezension ist nicht einfach, da man zunächst einmal einen Standpunkt wählen muss, von dem aus man seine Kritik formuliert.Wählt man den Maßstab höchster Ansprüche an Form, Inhalt und Didaktik zugleich, muss das Buch daran scheitern. Es ist in den Rechtsvorschriften z.T. veraltet (BRAGO statt RVG). Inhaltlich stört, dass die Informationen im Text sicher nicht stets didaktisch geschickt aufbereitet und arrangiert sind. Stellenweise wirkt der Text überfrachtet, nachgerade so, als habe der Autor aus Kommentaren, Urteilen und sonstigen Quellen alles zusammengeschrieben, was irgendwie zum Thema passt. Und der Aufbau ist völlig misslungen. Der Autor bespricht zB die einseitigen und übereinstimmenden Erledigungserkklärungen in ihrer ganzen Pracht und Breite in Teil 3 (Das Urteil), 2. Kapitel (Tenor). Man fragt sich, was hier die weitläufigen prozessrechtlichen Ausführungen zu suchen haben, wo es doch "nur" um die Tenorierung gehen sollte. Oder: Die Klagerücknahme (§ 269 ZPO) wird nicht etwa im Verbund mit anderen Instituten des prozessbeendigenden Verhaltens besprochen, sondern in einen "Anhang" gestellt, zusammen mit Themen wie "Aktenvortrag" und "Ablauf der mündlichen Verhandlung". Ich möchte diesen Standpunkt aber nicht wählen. Immerhin sind "wir", die Adressaten und Leser des Buchs, keine Studenten mehr, sondern befinden uns als Referandare in der Phase einer eigenverantwortlichen Erwachsenenbildung bei bereits grundsolidem Rechtswissen. Immerhin haben "wir" die 1. Juristische Staatsprüfung und damit eine der unbestritten schwierigsten Prüfungen dieser Republik bestanden. Anders gewendet: "Wir" haben die Kompetenz, mit einem Text, der nicht bis ins kleinste Detail perfektioniert ist, zurechtzukommen und uns die Informationen herauszusuchen, die für uns relevant sind. Ebenso haben "wir" die Kompetenz, zu erkennen, wenn mal nicht das aktuelle Gesetz zitiert wird; kurzum: kleine Unebenheiten können wir selbst glattbügeln! Nimmt man sich und seine Fähigkeit ernst, ein Buch kritisch zu lesen und wenn nötig auch mal kleine Unsauberkeiten zu verzeihen und gedanklich zu korrigieren, beginnt dieses Buch Sinn und teilweise sogar Spaß zu machen. - Das Konzept ist: Stets werden die prozessrechtlichen Fragen (von den Klagearten über die Aufrechnung, die Widerklage bis hin zu Parteimehrheiten, Wiedereinsetzung, Mahnverfahren u.v.m.) zunächst lehrbuchartig dargestellt, sodann aber in den Kontext der Urteils eingearbeitet. - Die Aufbauhinweise sind exzellent, und ich habe damit in der Zivilstation ausgezeichnete Noten erzielt. - Formulierungsbeispiele (zB auch zu den lästigen Nebenentscheidungen, also Kosten und vorläufiger Vollstreckbarkeit) sind ganz überwiegend hilfreich. - Die Auswahl der prozessualen Probleme ist exzellent, man wird wirklich auf das festgelegt, was auch examensrelevant ist. Der Autor beweist hier viel Geschick. - Überwiegend gelungen sind die kleineren Fälle am Ende der meisten Kapitel. Für die meisten werden die Fälle wohl das Studium des Zimmermann'schen Fallrepetitoriums nicht ersetzen können, aber es ist m.E. ein Vorteil, hier durchaus viele der wirklichen "Kernprobleme" komprimiert in Fälle verpackt zu erhalten. Insgesamt bleibt festzuhalten: Mit heißer Nadel gestrickt, im Wesentlichen aber eine gute Arbeitshilfe und ein kompaktes Werk zur Aneignung zivilprozessualen Examenswissens. CAVEAT: Es muss erwähnt werden, dass das Buch nicht geeignet ist, um am Beginn der Zivilstation die Grundzüge der Relationstechnik (gleichsam von der Pike auf) zu erlernen. Wer dieses Wissen sucht, muss auf andere Lehrwerke (zB Anders/Gehle) zurückgreifen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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