Eine nicht ganz unbekannte Persönlichkeit der gegenwärtigen Zeitgeschichte wird mit spitzer Feder aufs Korn genommen. Der Präsident wird bei seiner liebsten Beschäftigung porträtiert: dem Nichtstun. Dabei wartet er schlicht darauf, dass ihm seine Spezies aus Sandkasten- und Schulbank-Zeiten schon zur rechten Zeit den richtigen Zettel mit den richtigen Antworten und Reden zukommen lassen. Schließlich durfte er bereits in Schulzeiten stets bei ihnen abschreiben. Der Sand im reibungslosen Regierungsbetrieb erscheint jedoch in Form eines Engels, der auf hintergründig-naive Art immer nachfragt, was denn die Beweggründe der jeweiligen politischen Entscheidungen sind und wie diese mit dem so oft in Anspruch genommenen christlichen Glauben zu tun haben. Ein Buch, das zu einem erfrischenden Lachen einlädt und so ganz „nebenher" Tiefgründiges und Nachdenkenswertes vermittelt: „Mein Pa sagt, wer es zu etwas bringen will, muss entweder sehr intelligent oder sehr fleißig sein. ... Ja, Pa hat immer Recht. Er ist sehr intelligent. Und ich bin fleißig." Oder auch aus dem Mund seines persönlichen Beraters: „Wir machen es ganz kurz. Hier ist deine Rede, die liest du einfach nur vor. Am Ende erlauben wir den Journalisten fünf spontane Fragen. Vier davon kommen von Gerald, Nick, Pat und Jenny. Die Antworten dazu stehen auf dem rosa Blatt." Erstaunlich eigentlich, dass der Autor aus einer deutschen Familie stammt bei dem trockenen, scheinbar englischen Humor...