"Powerslave" erschien 1984 und wurde wieder von Martin Birch (Purple, Rainbow, Whitesnake, B. Sabbath) produziert. Eingespielt wurde es wieder von Steve Harris (Bass), Bruce Dickinson (Vocals), Dave Murray (Guitars), Adrian Smith (Guitars) und Nicko McBrain (Drums).
Zu den Songs:
Aces high: Super Opener, von Steve Harris komponiert, tolle Gitarrenduelle von Murray und Smith.
2 minutes to midnight: Erfolgreiche Single von Bruce Dickinson und Adrian Smith geschrieben, wird heute noch immer Live gespielt.
Losfer words (Big `Orra): Von Steve Harris geschriebenes instrumentales und gutes Stück.
Flash of the blade: Gutes Stück, aber sicher kein Klassiker von Maiden.
The duellists: Ein kleiner Höhepunkt. Gefällt mir sehr gut und sollte mal wieder Live gespielt werden.
Back in the village: Genau wie "Flash of the blade` kein Klassiker, aber gut. Der Gesang nervt manchmal ein bißchen.
Powerslave: Von Bruce geschriebener Spitzensong. Hat alles was ein Maiden-Klassiker braucht.
Rime of the ancient mariner: Mit über 13 Min. bis heute das längste Stück von ihnen. Hat einige Längen, ist aber trotzdem saustark. Das erste richtig progressive Stück von Maiden. Hier spielt jeder der 5 seine Fähigkeiten voll aus.
"Powerslave" ist nicht mehr ganz so hart wie die Vorgänger. Man versuchte deutlich, anspruchsvolleren Metal zu spielen. Es ist sehr gut gelungen, wie ich meine. Tolle Produktion von Martin Birch, da muß die Höchstnote her, 5 Sterne. 5 Jahre, 5 Alben, 5 Mal die Höchstnote, besser geht es wohl nicht.