Nach dem einfach brillianten "Somewhere out in Space" schlägt die Combo um Kai Hansen (meiner Meinung nach der begabteste deutsche Metaller) hier etwas düsterere Töne an. Das treibende Grundgerüst (schnelle Drums und rasante Rhythmen) bleibt erhalten, aber die fröhlichen Melodien der Vrgängers wurden durch teils sehr apokalyptisch anmutende ersetzt. Dieser Eindruck wird auch durch das Cover verstärkt. Musikalisch mindestens genauso überzeugend und abwechslungsreich wie "Land of the Free" oder "Somewhere out in Space" gefällt Mr. Hansen am Mikro jedes Mal besser. Als hätte er die Geschichten, die er erzählt, selbst erlebt. Die Weltuntergangshymne "Armageddon", der Opener "Anywhere in the Galaxy", aber auch die wunderschönen, von märchenhaftem Sound gezeichneten "Send me a sign" und "Razorblade Sigh" sind in meinen Augen die Sahnestücke des Albums...
=> Ich würde einen halben Stern abziehen, aber das wäre nur subjektiv.