Ich bin von diesen Geräten schon seit Jahren sehr begeistert. Obwohl der Spieltrieb nach einiger Zeit ganz klar nachläßt, greife ich immer mal wieder zum Powerball, um meine Unterarme und Hände zu trainieren. Besonders für Gitarristen, generell aber für alle, die starke Finger brauchen oder einfach einen kräftigen Händedruck möchten, ist der Powerball bestens geeignet.
Das Licht ist sogar noch beeindruckender, als auf den Fotos. Es leuchtet wirklich sehr hell. Ich persönlich finde das blaue Modell wegen des grünlich scheinenden Lichts am schönsten.
Starten kann man das Gerät nicht nur mit dem mitgelieferten Band, sondern auch einfach durch schnelles Rollen über einen Teppich. Das Band habe ich längst verloren, ich benutze es sowieso nicht.
Man sollte die Wirkung dieser kleinen Kugel nicht unterschätzen. Sie entfaltet eine beeindruckende Kraft und sorgt, wenn man es übertreibt, wie jede andere Form von Krafttraining für schmerzhaften Muskelkater, der bis in die Brust hinaufreichen kann.
Der einzige Nachteil dieser Geräte ist ein gewisser Verschleiß, der sich relativ schnell einstellt. Die Plastikschiene in der sich der Rotor bewegt, leiert etwas aus und erzeugt Klappern und Schleifgeräusche. Das ist jedoch bei allen Varianten, die ich kenne der Fall. (Die aus Metall habe ich allerdings noch nicht getestet)
Unterm Strich ist der Powerball eine geniale Erfindung, die beim ersten Ausprobieren wirklich verblüfft. Er ist die einfachste und verspielteste Art, innerhalb von wenigen Tagen merklich kräftigere Unterarme zu bekommen.
Zur Benutzung:
Da das Prinzip das Powerballs am Anfang etwas ungewohnt ist, kurz ein paar Worte dazu.
Man schließt die Hand fest um den gestarteten Powerball, läßt das Handgelenk hängen und fühlt eine kreisende Bewegung innerhalb der Kugel. Das ist die Zentrifugalkraft des Rotors. Es geht nun nicht darum, das Handgelenk so schnell wie möglich kreisen zu lassen, sondern sich der Geschwindigkeit des Rotors anzupassen, sodaß die eigene Muskelkraft stets gegen dessen Bewegung arbeitet. Erst wenn dieser Zustand erreicht ist, erhöht man die Geschwindigkeit der eigenen Bewegung und damit auch die des Rotors.
Viel Spaß damit!