Dieses Buch behandelt nicht, wie ich zunächst erwartete, einen thematisch geordneten Spezialwortschatz, sondern das häufig gebrauchte Allgemeinvokabular, soweit es uns als Lernenden mit deutscher Muttersprache besondere Schwierigkeiten bereitet. Also etwa die englischen Entsprechungen für Verben wie "brauchen", "dürfen", "fahren", "können", "machen", "sollen" und "müssen". Wann sagt man "make", wann "do", was ist der Unterschied zwischen "bring" und "take", "say" und "tell", "since" und "for", "while" und "during"? Welche Übersetzungen gibt es für "als", "alle(s)", "auch" und "schon"? Viele Übungen bietet das Buch zu den Präpositionen, also "money in the bank", "arrive at the office" (aber "arrive home"), "at a speed of 30 miles", "best boxer in the world" (aber "champion of the world") etc. Unterhaltsam fand ich auch die vielen Idiom-Übungen, in denen man nicht das seit Jahrzehnten Gewohnte und Abgeklapperte vorgesetzt bekommt, sondern neue, aktuelle "Ware": "look like something the cat brought in", "the jury is still out on this question" und "I don't know what you're on about". So manche Überraschung erlebt man bei den false friends. Ich wusste wirklich nicht, dass "Beamer" nicht "beamer", "Mobbing" nicht "mobbing" und "Wellness" nicht "wellness" ist. Ebenso gibt es Übungen zu Slang, Euphemismen, Proverbs, Phrasal verbs, Synonymen und Antonymen. Und wirklich dumme und verbreitete Aussprachefehler gewöhnt einem das Buch ab: "wildness", aber "wilderness"; "stranger", aber "anger"; "donkey", aber "monkey". Die Übungstypen (Übersetzen, Einsetzen, Umwandeln etc.) wechseln ständig; nach jeweils 10 Übungen kommt ein testartiges Kreuzworträtsel. Der knappe, mitunter witzige Stil der Erklärungen hat mir gefallen, aber auch die Treffsicherheit, mit der hier Fehlerquellen erkannt und mit aktuellen, alltagstauglichen Beispielsätzen "weggeübt" werden. - Das Buch hat Lücken zum Reinschreiben und ist durch Cartoons aufgelockert.