Aus der Amazon.de-Redaktion
Männer können seine Gefühle nicht zeigen rollte 1995 nicht nur Deutschlehrern die Zehennägel auf, sondern machte ein schräges Quartett aus dem hohen Norden fast über Nacht zu beliebten Gästen und Live-Aktivisten auf HipHop-Jams und im Vorprogramm der großen Brüder aus den USA. Fischmob nennen sich die Herren und das hat nichts mit grammatikalischen und rhetorischen Unfähigkeiten zu tun, sondern ist schlicht und einfach nordisch-trockener Humor, wie Stachy, seines Zeichens Kopf der Band bestätigt. Die zweite Platte ist nun so schwierig wie die erste Nacht. Doch Fischmob hatten damit kein Problem: tatkräftig unterstützt von Freunden und Bekannten aus dem Süden, zeigen die fantastischen Vier aus Hamburg, wo deutscher HipHop heute steht.
Power heißt das gute Stück, weil das ein so kompakter Titel ist. Die Schrägheit auf die Spitze treibt der Track "Du äh, Du" mit dem Cosmic DJ, Sven Francisco, Stachy und Koze (ohne t) sicher ebenso viele Lacher wie fragende Gesichter ernten werden. Doch das macht nix. Da hat selbst Roberto Blanco mal recht, wenn er jetzt behaupten würde: "Ein bißchen Spaß muß sein, dann ist die Welt voll Sonnenschein". Fischmob zur Sonne zur Freiheit. Schön das ihr dabei seid.
--Sascha Mennel
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Festlegen wollen sich die vier Deutschen auch beim zweiten Album-Trip nicht. HipHop Gitarren-Rock, Softie-Pop und Mini-Hörspiele - die Allrounder glänzen überall. ** Musik: 03-04
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