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Power: Die 48 Gesetze der Macht: Kompaktausgabe Gebundene Ausgabe – 28. Januar 2013

4 von 5 Sternen 83 Kundenrezensionen

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Pressestimmen

"Greenes Buch liest sich sehr unterhaltsam, weil immer kleine Exkurse in die Psychologie und die Geschichte gemacht werden. (...) Erfreulich ist aber, dass man als Leser von Greenes Werk das Menschliche - nämlich die Psycho-Logik der Mach - im unmenschlich Erscheinenden erkennen kann." Arne Kapitzka, hr2 Kultur "Mikado", 31.01.2013

Der Verlag über das Buch

»Höchste Zeit für eine moderne Version (von Machiavelli), mit der man auch im 21. Jahrhundert zu den Gewinnern gehört.« Spiegel reporter

»Robert Greene hat ein ebenso intelligentes wie umfassendes Werk über die Mechanismen der Macht geschrieben.« Cash -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Taschenbuch
Wer seine Ehrlichkeit und Skrupel über Bord geschmissen hat (Empfehlung im Vorwort), findet hier ein exzellentes Buch. Wissen über Macht kann allerdings auch positiv ausgelegt werden - um sich schützen zu können. Mir hat das Buch insbesondere wegen seines unvergleichlichen Streifzugs durch die Weltgeschichte gefallen. Querbeet erfährt man von den Geschicken und Patzern der Mächtigen aller Zeiten von Japan über China, Persien, den Römern, Päpsten, den europäischen Herrscherhäusern bis zu Mata Hari, den Glücksspielern und Präsidenten des Wilden Westens. Es handelt sich häufig um die Höhepunkte einzelner Karrieren, die in diesem Buch unter dem Aspekt "Macht" analysiert werden. Gefallen hat mir auch die stringente Struktur des Buches: 48 Gesetze, jeweils mit positivem und negativen Beispiel(en), dann Interpretation und Umkehr des Gesetzes. Auch wenn jetzt noch ein paar Kritikpunkte kommen: aus der Geschichte lässt sich viel lernen, und unsere Vorfahren waren teilweise teuflische Strategen der Macht. Die aufgestellten Gesetze gelten trotz aller unserer Computer auch heute noch, denn Macht entsteht nur durch die Interaktion mit Menschen !
Allerdings fand ich, dass es erhebliche Redundanzen gibt: viele Gesetze sind sich sehr ähnlich, statt 48 hätten auch 15-20 Gesetze mit einigen Variationen gereicht. So ist z.B. das Gesetz #7 "Lass die anderen für Dich arbeiten" fast identisch zu #31 "Lass andere mit den Karten spielen, die Du austeilst" und #43 "Arbeite mit Herz und Hirn der anderen", das sich in Teilen in #26 "Mach Dir nicht die Finger schmutzig" wiederfindet.
Schwierig fand ich außerdem, dass sich viele Gesetze diametral gegenüberstehen.
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Format: Taschenbuch
Machiavelli hat es vorgemacht, wie man schonungslos ehrlich über Macht schreiben kann, nur um dann dafür als unmoralisch gebrandmarkt zu werden. Als wenn es moralisch wäre, in der Analyse nicht ehrlich zu sein! In diesem Spannungsfeld von Macht und Moral bzw. dem ehrlichen Bekenntnis zur Lüge bewegt sich auch Greene. Mit seinen 48 Gesetze der Macht sagt er uns die simple Wahrheit, dass wir nicht immer die simple Wahrheit sagen sollten, wenn wir a) etwas für uns (oder auch andere) erreichen (Macht) und b) unser Gegenüber nicht sinnlos vor den Kopf stoßen und verletzen (Moral) wollen.
Greene formuliert seinen Buchtitel und seine Gesetze so, dass sie unseren Egoismus, unseren Willen zur Macht ansprechen. Dabei arbeitet er jedoch selbst mit den geschilderten Tricks, um sein breites philologisches und historisches Wissen an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Schließlich ist die Hauptlehre, dass wir zum Erreichen unserer Ziele bzw. der Macht nett zu anderen sein sollen, zumindest so tun müssen. Zentral ist deshalb das mittlere Gesetz 24: "Spiele den perfekten Höfling"! Was immer wir erreichen wollen, wir müssen dazu nach außen höflich und gesittet auftreten und den Nutzen der anderen zumindest scheinbar, in deren Augen befördern (aber da Nutzen subjektiv ist, haben wir ihnen damit auch wirklich genutzt). In diesem Sinne werden Macht und Moral versöhnt.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich bin vom Buch sehr enttäuscht. Ich habe das Buch bestellt, weil ich gedacht habe, ich könne besser mit machthungrigen Menschen umgehen lernen, statt dessen ist dieses Buch eine Anleitung, wie man am besten alles Gute im Menschen verleugnet und überall hinterlistige Ausbeutung hinterlässt. Beispielsweise wird schon zu Beginn des Buches erwähnt, das manche Menschen sich vor Macht drücken, allerdings sollte man diesen Menschen nicht vertrauen, weil es nur zum Schein sei. Ja, sogar die, die ihre Schwächen zeigen würden, würden sich eben zum Schein so verhalten, weil dies eine Taktik zur Machterlanung sei, denn jeder strebe Macht an.

Am Schlimmsten fand ich die Botschaft aus dem 2.ten Gesetz.

- Traue deinen Freunden nicht, sie können dich Verraten (Gut, kommt auch manchmal vor)
- Mache deinen Feind zum Verbündeten, um sie auszunutzen (Geschmackssache)
- Aber manchmal lasse eventuell in deiner Machtposition doch deinen Freund in deiner Nähe, denn sein Vertrauen kannst du ausnutzen, indem du
ihn bei Bedarf als Sündenbock verwenden kannst. (Das ist Unmenschlich).

Der Autor gibt eine Anleitung zur Zerstörung von Menschlichkeit.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Fairness, Gleichheit und andere – vermeintlich – hoch gehaltene soziale Werte sind nur Lippenbekenntnisse. In Wahrheit geht es dem Einzelnen bewusst oder unbewusst darum, persönliche Macht und Einfluss zu erlangen oder zu behaupten. In dieser Hinsicht unterscheide sich die moderne Gesellschaft nicht vom Hofe eines Fürsten, an dem die Höflinge um die Gunst ihres Herren buhlten und sich gegen ihre Rivale behaupten mussten. Nur wer sich bereitwillig auf das Spiel der Macht einlässt und dessen Regeln beherzigt, der vermag seinen Erfolg in Beruf und Privatleben zu steuern. So oder so ist jeder entweder Spieler oder Spielball. Dies behauptet jedenfalls Robert Greene.

48 universelle Gesetze der Macht hat er in seinem Buch "Power" zusammengetragen, erläutert und mit Beispielen aus der Geschichte versehen. Die Gesetze müssen nicht in einer bestimmten Reihenfolge gelesen werden, sondern der Leser kann sich das Gesetz heraussuchen, dass ihn gerade interessiert.

Allerdings schildert Greene das Gesetz vor Allem als Prinzip. Konkrete Anwendungs- oder Fallbeispiele für die Umsetzung im modernen (Berufs-)Leben fehlen. Die Umsetzung im Detail bleibt somit dem Leser überlassen, ebenso die moralische Bewertung und die Prüfung auf Tauglichkeit.

Zudem habe ich den Eindruck gewonnen, dass Greene zwar die Gesetze der Macht durch fundiertes Studium zusammen getragen, sie aber persönlich nie angewandt hat. Ein praktischer Erfahrungsbericht des Autors und seine persönliche Umsetzung der "Gesetze" hätten dem Buch deutlich mehr Gewicht verliehen. Deswegen gibt es nur drei Sterne.

Meiner Meinung nach taugt "Power" vor Allem dafür, das Bewusstsein für das eigene Verhalten und das Anderer zu schärfen.
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