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Powder Blue (Blu-ray)

Jessica Biel , Ray Liotta , Timothy Linh Bui    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Jessica Biel, Ray Liotta, Forest Whitaker, Patrick Swayze, Kris Kristofferson
  • Regisseur(e): Timothy Linh Bui
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 7.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: SUNFILM Entertainment
  • Erscheinungstermin: 23. Oktober 2009
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 106 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002PI1TJG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 22.557 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Weihnachtsabend in Los Angeles. Eine Zeit größter Hoffnung, aber auch tiefer Verzweiflung. Vier Menschen, vier Leben, aber doch sind alle miteinander verbunden: Rose (JESSICA BIEL), deren Sohn im Koma liegt und die als Stripperin in Velvet Larrys (PATRICK SWAYZE) Nachtclub arbeitet. Jack (RAY LIOTTA), der nach 25 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wurde und nach seiner Tochter sucht. Charlie (FOREST WHITAKER), der den Tod seiner Frau nicht verwinden kann und am liebsten sterben will. Ihre Sünde ist Liebe. Ihre Rettung: Hoffnung, die selbst an dunkelsten Plätzen gedeihen kann.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von aus NRW
Format:Blu-ray
Powder Blue (PB) ist ein Episodenfilm über Einsamheit unter Menschen in einer Großstadt, hier konkret dargestellt von 4 besonders tragische Figuren in LA. Regisseur ist der zumindest mir unbekannte Timothy Linh Bui, Oskar-Preisträger Forest Whitaker gehört zu den Produzenten.

Die Tragik dieses Film fängt schon damit, daß er ohne Umweg über die Kinos quasi direkt auf DVD veröffentlich wurde, was er nun wirklich nicht verdient hat. Ok, für einen unterhaltsamen Kinoabend à la Popkorn-Kino ist er wirklich nichts. PB wirkt einfach deprimierend, dagegen ist z.B. selbst "Lost in translation" eine fröhliche Komödie.

Eine als Stripperin arbeitende Mutter mit einem kleinen Sohn im Dauerkoma, ein nach 25 Jahren entlassener Knastbruder auf der Suche nach seiner Vergangenheit, ein den Tod suchender Ex-Priester, ein kranker und gescheiterer Jung-Bestatter - vier einsame Schicksale, die irgendwie verbunden sind, alle bereit nach dem letzten sich bietenden Strohhalm Liebe oder Erlösung zu greifen.

Am sieht schon, hier wird dick aufgetragen, tragischerweise in all der Tragik leider etwas zu dick und auch zu vorhersehbar, weshalb man PB auch nicht als sehr guten Film bezeichnen kann.

Dennoch bleibt PB irgendwie faszinierend. Stimmig in guten Bildern gefilmt und geschnitten, wirkungsvoll aber unauffällig Soundtrack-mäßig unterlegt, stechen vor allem die hervorragend agierende Schauspieler heraus, aller voran die leider immer noch unterschätzte Jessica Biel und ein gut aufgelegter Ray Liotta, auch Forest Whitaker kann sich sehen lassen. Patrick Swayzes spielt lediglich eine kleine Statistenrolle und ich kann mich nur wundern, warum er sich für diese Witzfigur hergegeben hat. Vom DVD-Aufkleber "Patrick Swayzes letzter Film" sollte sich jedenfalls kein Fan verleiten lassen.

Die große Schwäche des Film ist jedenfalls das Drehbuch oder ein zu ehrgeiziger Regisseur, die einfach zu viel "Tragik" wollten und es eindeutig übertrieben haben. Dafür können aber die im vorgegebenen Rahmen agierenden Schauspieler nichts weshalb man ihre gebotene Leistung auch nicht schälern sollte. Ob sich z.B. Frau Biel karrieremäßg mit ihren freizügigen Szenen einen Gefallen getan hat, wage ich zu bezweifeln - auch das ist leider tragisch. Meiner Meinung nach hätte es dem Film sogar gut getan, wenn der letzte Auftritt ohne "blank ziehen" über die Bühne gegangen wäre, denn so wird dem Film bestimmt ein eigentlich unpassender Stempel aufgedrückt.

Ich habe es jedenfalls nicht bereut den Film gesehen zu haben. Wollen wir hoffen, daß er nicht nicht nur wegen der freizügigen Szenen von Frau Biel in Erinnerung bleibt - denn das hat weder sie noch der Film verdient.

Zur Blu-ray:
Bildtechnisch wird hier nur Mittelmaß geboten. Viele Szenen sind knackig scharf, andere nur auf gutem DVD-Niveau. In einigen dunklen Passagen ist Rauschen nicht zu übersehen, was bei einem derart neuen Film nicht hätte passieren dürfen. Ich habe alledings auch schon deutlich schlechtere Blu-rays gesehen und denke beim aktuellen Preis mit Blu-ray statt DVD die richtige Wahl getroffen zu haben.
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bewegendes Episodendrama 29. November 2009
Von Dude TOP 500 REZENSENT
Format:Blu-ray
Ich hatte die Befürchtung, dass hier ein Film als "letzter Film von Patrick Swayze" vermarktet wird, der nichts taugt, doch dem ist zum Glück absolut nicht so!

Es handelt sich hier um ein Episodendrama, welches in Los Angeles spielt und es steht ganz eindeutig in der Tradition von "L.A. Crash" und Robert Altman's "Short Cuts".

Patrick Swayze ist absolut gegen seine früheren Rollen besetzt, taucht hier jedoch nur als Randfigur auf.
Wer sich den Film nur wegen Patrick Swayze anschaut, wird daher möglicherweise enttäuscht sein.

Der Film geht an's Herz, wer kein Gefühlsmensch ist, wird daher mit diesem Drama um Schicksale von einsamen Menschen am Heiligabend wohl nicht so viel anfangen können.

Ich war sehr positiv von Jessica Biel überrascht, nicht nur, dass sie hier sehr gut spielt, es gibt auch einiges von ihr zu sehen.

Aber auch Forest Whitaker, der den Film mit produziert hat, und Ray Liotta spielen hervorragend.

Vom Regisseur Timothy Linh Bui hatte ich vorher noch nie etwas gehört, ich bin mir jedoch sicher, dass man in Zukunft von ihm noch einiges erwarten kann.

Das Bild bietet keine Referenz, in dunklen Szenen rauscht es deutlich.
Der Ton bietet wenig Effekte und wenig Räumlichkeit.
Zur Blu-Ray braucht man daher keinesfalls zu greifen.

Ein ergreifender Film um Liebe, Tod und menschliche Fehler.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Blu-ray
"Powder Blue" ist kein Vehikel für Jessica Biel als Stripperin und Mutter - wie man durch die Berichterstattung darüber im Vorfeld vielleicht doch annehmen konnte. Es ist auch keine überraschend akzeptable Satire wie einst "Striptease" mit Demi Moore, bei dem ihr Burt Reynolds die Show gestohlen hat: "Powder Blue" ist ein kleines LA-Ensemble-Drama das eher in die Richtung eines grellen Neon-"Magnolia" mit geringem Budget geht, "Nine Lives" hab ich noch nicht gesehen, und von bis in die Nebenrollen sowohl namhaften (Kris Kristofferson, Lisa Kudrow), als auch bestens (Alejandro Romero) besetzt.
Der Film kreist um die Situationen von vier Hauptfiguren, drei Männer und mit Biel eben eine Frau. Ray Liotta ist zwar typecast wie üblich, darf diesmal aber auch wirklich mehr schauspielern als sonst. Forest Whitaker gibt als nach Selbstmord strebender Ex-Priester, dem die große Liebe von der Hochzeit weg im Flitterwochen-Wagen verunglückt ist eine (wieder mal) mehr als traurige Gestalt ab, und schließlich tritt Eddie Redmayne (The Other Boleyn Girl) als alternder Junge zwischen Leichen, Morbidität, Ohnmacht und Entjungferung auf. Alles illustre Gestalten demnach - zumal Biels Kind im Wachkoma liegt und ihr Geist scheinbar nur zwei Kategorien zu kennen scheint: Geld, sowie Sex. Wütend auf das Leben ist sie auch noch.
Als I-Tüpfelchen taucht noch Patrick Swayze in seiner letzten Kinorolle als Blondschopf von Erotikon-Besitzer und so Biels Arbeitgeber auf.
Was soll man da machen: der Film ist zwar durchwegs wirklich ernst, an manchen Stellen bricht der Sleaze und der ganze Vibe - der Film vibriert echt die ganze Zeit - aber etwas durch, und die Fantasie geht dem ganzen Unterfangen vielleicht etwas zu sehr durch um als ernsthaftes Drama weiterhin angemessen zu erscheinen. Die scheinbare Distanziertheit der Mutter von ihrem Kind, Liotta mimt ihren nach einem Vierteljahrhundert Knast verschollenen Vater, tut Biel vielleicht etwas Unrecht: ihre Performance erscheint mir wahrhaftig gut - aus meiner Sicht sogar Oscar-reif. So disconnected mothers soll es ja wirklich geben... Formal ist dazu aber vielleicht sowieso einiges zu wenig ausgebaut: aber was solls - der Soundtrack ist großartig, die Kamera noch besser und alles in allem einen Film schaffend, den man sich zweifellos mehrmals ansehen kann und dabei noch emotional aufgebaut wird. Was will Hetero-Mann mehr
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