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Verglichen mit Harry Potter und der Stein der Weisen ist Harry Potter und die Kammer des Schreckens allerdings düsterer, gruseliger und härter. Diesmal sorgt nämlich neben Riesenspinnen ein unsichtbarer Dämon für Gänsehaut und Lord Voldemort ist noch böser als im ersten Teil. Solche Tatsachen haben natürlich Auswirkungen auf die Musik. Deshalb vertonte John Williams die Furcht einflößende Atmosphäre des fantasievollen Märchens in Form von Kompositionen voller Dramatik.
Für ihn kein Problem, untermalte er im Laufe seiner langjährigen Karriere doch unter anderem Jurassic Park und Der weiße Hai. Akustischer Nervenkitzel ist es denn, was seinen Score zum zweiten Potter kennzeichnet! So schuf der Amerikaner nicht nur faszinierende Fantasy-Musik (wie schon zum ersten Film), sondern erweiterte das Ganze um eine meist mitreißende, aufwühlende Variante. 70 Minuten dauert sein symphonisches Werk, das eingespielt wurde vom London Symphony Orchestra plus dem Chor London Voices und geprägt ist von vielen Streichern sowie pointierten Einsätzen der Blechbläser.
"Auf dem Album sind all jene bekannten Melodien zu hören, die wir mögen und mit Harry Potter in Verbindung bringen", wird Regisseur Chris Columbus im Booklet dieser CD zitiert, die "in fünf Sammelcovern inklusive Mini-Postern erhältlich" ist. "Außerdem gibt es jede Menge neues Material voller Humor, Gefühl und Magie. Wie auch die Potter-Erzählungen, ist John Williams' Score keine bloße Fortsetzung. Er ist ein zeitloser Klassiker; ein reichhaltiges, komplexes Opus, das auf brillante Weise Harrys zweites Jahr auf Hogwarts reflektiert." --Thomas Hammerl
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
John Williams' neuster "Zauberlehrling"...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter and the chamber of Secrets) (Audio CD)
Selbst weniger aufmerksamen Beobachtern wird es im letzten Jahr, aber auch schon davor aufgefallen sein, dass Williams sich mit zunehmendem Alter auch zusehends von seinen Klangkonventionen der 70er, 80er und Mitte 90er loslöst. Mit den minimalistischen Passagen in „A.I.", der harschen, ungefälligen, in Teilen herrmannesquen Action- und Suspensepartitur zu „Minority Report" und den progressiven Jazzelementen in „Catch Me If You Can" weiß der Meister, fast schon wie selbstverständlich, gekonnt umzugehen, sodass man in jeder seiner noch kommenden Musiken einen neues potenzielles Highlight vermuten darf. Selbst der sehr stark in konventionellen Musikwelten schwebenden „Star Wars" - Saga verpasste der New Yorker mit eigenwilligen Percussion- und Streicherpassagen im „Attack of the Clones"-Score eine unerwartete Frischzellenkur.Somit hat Williams neben Danny Elfman z.Z. auch den wohl beeindruckendsten Lauf unter den Filmkomponisten, sowohl was Quantität, als auch Qualität angeht, wenn auch einige der alten Fans, vormerklich die amerikanischen, diese neue Entwicklung, weg von eindeutigen Festlegungen auf konventionelle Musik, mit gemischten Gefühlen sehen. Es spricht für Williams, dass er bei aller Initiative, die er bei seinen Musiken neuerdings stärker ergreift, immer noch fähig ist, im besten Sinne traditionelle Musiken wie "Harry Potter and the Chamber of Secrets" zu komponieren, unter Zeitdruck und mit klaren qualitativen Ansprüchen. Man merkt dem Score zwar eine gewisse, in Teilen auch filmbegründete, leicht düsterere Grundstimmung, als dem Vorgänger an, doch diese tritt vor allem erst in der zweiten Hälfte der CD verstärkt ins Licht. Die erste Hälfte ist reines Williams-Entertainment. Fazit: Williams neuster Zauberstreich, „Harry Potter and the Chamber of Secrets", kommt um einiges frischer daher, als sein Vorgänger, was sowohl an den zahlreicheren neuen und einen Hauch besseren thematischen Ideen liegt, als auch an deren hervorragender Verflechtung mit bekanntem Material und einem Spritzer herberer wie dunkler Passagen. Auch wenn hier immer noch nicht das erhoffte Meisterwerk vorliegt, zeigt sich Williams bei diesem Heimspiel in alten Gefilden wieder äußerst gewand und zielsicher und bringt auch einmal mehr wirklich schöne, mitreißende Passagen zustande. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Harry Potter 2 noch besser als Harry Potter 1,
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter and the chamber of Secrets) (Audio CD)
Dieser Soundtrack ist von der Machart dem ersten Soundtrack sehr ähnlich. Sowohl die Leitmotive, wie auch der Aufbau sind sehr ähnlich. Doch die neuen Melodien in diesem Soundtack übertreffen noch diejenigen des ersten. Mit Fawkes the Phoenix ist der schönste Track von den ersten vier Soundtracks auf dieser CD.Auch andere Melodien sind genial gemacht. Gilderoy Lockharts Thema ist einem Thema aus Indiana Jones und der Letzte Kreuzzug (Track: No Ticket) entlehnt, aber passt hier noch viel besser. Obwohl Jown Williams jetzt schon dreißig Jahre lang der führende Komponist in Hollywood ist, überrascht er immernoch mit neuen Stilen und Melodien, aber auch Variationen und Leitmotiven. Respekt! Volle 5 Sterne! PS: Es gibt eine 2-CD-Version von Harry Potter und die Kammer des Schreckens, wobei auf der Bonus-CD keine Musik sondern Bonusmaterial für den PC enthalten ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
John Williams is back!,
Von Hans (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter and the chamber of Secrets) (Audio CD)
Das soll ein Williams der neueren Tage sein??? Derselbe Williams, der nach "Schindlers Liste" beschlossen zu haben schien, nur noch 1 Thema pro Film zu schreiben und den Rest mit langen Streicherpassagen zu füllen? Doch auf einmal fühle ich mich in die besten Zeiten von Star Wars oder Indy Jones und -- jawohl! -- E.T. zurückversetzt: Der neue Harry Potter fährt alles das auf, was mich einst zur Filmmusik gebracht hatte: großes Orchester, viel Melodie, zum Jubeln schöne Themen, kraftvolle und doch eingängige Actioneinlagen, alles mit viel Seele... ein altmodischer John Williams im allerbesten Sinne.
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