Gebraucht kaufen
EUR 0,86
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von ZOXS
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: SOFORTVERSAND aus Deutschland +++ Guter Zustand, lediglich leichte, gewöhnliche Gebrauchsspuren +++ Unverzügliche Lieferung via DHL oder Deutscher Post
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Potsdamer Platz Broschiert – Januar 2003

3.5 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 39,99
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 14,80
Broschiert, Januar 2003
EUR 0,86
6 gebraucht ab EUR 0,86 1 Sammlerstück ab EUR 18,04
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Die BILD-Bestseller
Entdecken Sie die 20 meist verkauften Bücher aus den Bereichen Belletristik und Sachbuch. Wöchentlich aktualisiert. Hier klicken.

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Hüttngaudi in Österreich
Genießen Sie die Vielfalt und Lebenslust Österreichs mit den passenden Buch-Tipps - Augenzwinkern inklusive. Hier klicken

Produktinformation


Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Erinnern Sie sich an die Anfangsszene des Films Pulp Fiction von Quentin Tarantino, als sich die beiden Killer während der Autofahrt zu einem Auftragsmord über das "alte" Europa und die dortige Legalisierung von Haschisch und die Unterschiede von Big Macs unterhalten? In etwa so dürfen Sie sich die beiden Mafiakiller Tony und Hardy in Buddy Giovinazzos Potsdamer Platz vorstellen, die von ihrer "Firma" nach Berlin geschickt werden, um dort dem türkischen Bauunternehmer Yossario gegen die Russenmafia zu helfen. Was den beiden allerdings verschwiegen wird: Ihre New Yorker Bosse bereiten einen Mafiakrieg vor und wollen sich damit ein großes Stück vom Kuchen des boomenden Baugeschäfts im Berlin der 90er Jahre abschneiden, um in die neue Märkte zu expandieren.

Doch alles was schief gehen kann, geht für die beiden schief. Bei ihrem ersten Auftragsmord kommt eher ungewollt die 14-jährige Tochter eines russischen Mafiabosses um, was dem Clan bitterer aufstößt als das angerichtete Gemetzel unter seinen Mafia-Rotarmisten. Zudem überfordert die fremde Kultur der Großstadt die beiden abgebrühten Killer völlig. Diese Orientierungsprobleme führen nicht nur den ziemlich durchgeknallten Hardy in die Arme von Neonazis. Schlimmer noch erwischt es Tony: Die verfahrene Situation des Berliner Mafiakrieges widert ihn an. Er kommt ins Grübeln, Jugenderinnerungen beginnen ihn zu plagen und plötzlich bekommt er auch berufliche Skrupel. Einen Auftragsmord an einem Unschuldigen kann er so nicht vollenden und fährt sein schwer verletztes Opfer sogar ins Krankenhaus. Dort verliebt er sich dann zu allem Überfluss noch in die junge Krankenschwester Monica.

Nach seinem großartigen New-York-Roman Broken Street legt Buddy Giovinazzo ein weiteres eigenwilliges Großstadt-Epos vor. Potsdamer Platz ist aus der Perspektive eines Killers erzählt. Dabei kann Giovinazzo, der auch erfolgreich als Filmregisseur arbeitet (u.a. No Way Home, dt. Unter Brüdern), seine Herkunft vom Splatterfilm nicht verleugnen: Seine Gewaltschilderungen sind brutal und schonungslos. Gleichzeitig erzählt er seine blutige Geschichte aber auch mit einer bemerkenswerten Sprachmacht und Poesie. Geradezu erfrischend wirkt sein nüchterner Blick auf Berlin, der frei ist von jedem Wiedervereinigungspathos oder oberflächlich historischem Bewusstsein. Sein "Amerikaner in Berlin", der Killer Tony, hat vom deutschen Tuten und Blasen keine Ahnung und so entdeckt man die boomende Hauptstadt aus überraschenden Blickwinkeln.

Giovinazzos Poesie menschlicher Abgründe ist sicher ambivalent, vor allem weil man sie sich vor dem Hintergrund Berlins so kaum vorzustellen vermag. Doch wenn seine Helden panisch durch die Berliner Hinterhöfe flüchten oder der sentimentale Killer Tony durch die getönten Scheiben seines Autos melancholisch auf die grauen Pflasterstraßen Ostberlins blickt, dann packt das. In diesem Sinne und wenn man so will: einer der besten "Berlin-Krimis" der letzten Jahre. --Christian Koch

Der Verlag über das Buch

Dieses Buch setzt neue Maßstäbe in puncto Action, Pace & Brutality

Kundenrezensionen

3.5 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Vielleicht muss man Buddy Giovinazzo heißen, um einen solchen Roman überhaupt schreiben zu können. Und wer meint, mit John Ewo oder Garry Disher habe eine erzählerisch zumutbare Spirale der Gewalt ihr Ende erreicht, täuscht sich. Giovinazzo, einer der kürzlich noch bei einem „Polizeiruf 110" für die ARD Regie führte, dreht sie noch ein Stück weiter. Doch der Plot bleibt zumutbar und nachvollziehbar. Es bleibt verständlich, weshalb der Protagonist, Tony, so handelt wie er handelt, wenngleich die relativierenden Rückblenden des Autors für meinen Geschmack einen Deut zu ausführlich ausgefallen sind. Dadurch wird manches Mal - vielleicht aber auch gewollt - das Tempo aus dem Handlungsablauf herausgenommen.
Frank Nowatzki deutet in seinem Vorwort an, dass selbst Hardliner wie Donald Rumsfeld wohl ihre wahre Freude an der dem Buch zugrunde liegendenn guten, alten amerikanischen Gewalt hätten. Ich gehe einen Schritt weiter und behaupte, er würde ejakulieren, läse er diesen Plot, obgleich in seiner Welt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Gewaltphantasien existieren, die diese „kleine Geschichte" eher niedlich erscheinen lassen.
Zugegeben, der Roman trifft vermutlich nicht den Geschmack eines bekennenden Mankell-, Batya Gur- oder Elizabeth George-Fans und auch Leser, die gerne ein kriminalistisches Rätsel lösen, kommen nicht auf ihren Spaß.
Die hingegen, die genug Phantasie besitzen, alltägliche Weltnachrichten zu hinterfragen, werden den Plot als durchaus realistisch einzuschätzen in der Lage sein und atemlos lesen. HMcM
Kommentar 3 von 3 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Tony kann sich weiß Gott was besseres vorstellen, als mit dem dicken Hardy zusammen nach Berlin zu fliegen um auf Geheiß ihres Bosses einen türkischen Bauunternehmer zu schützen, der langsam aber sicher Ärger mit den Russen bekommt.
Die Riesenbaustelle Potsdamer Platz ist in den Nachwendejahren ein Becken in dem sich allerlei Haifische und andere gefräßige Tiere tummeln.
Doch die Interessen der New Yorker Mafia müssen gewahrt werden. Grund genug die zwei schärfstem Bluthunde von der Leine zu lassen, die der Big Apple zu bieten hat. Bald verwandelt sich die Baugrube in ein Schlachtfeld und Tony bekommt Gewissensbisse. Denn sein Partner entpuppt sich als gefährlicher Psychopath, Berlin als heißes Pflaster und er selbst als kriegsmüdes Wrack.
Doch da steht er schon knietief im Blut und die eigene Haut will schließlich auch gerettet werden.

Was Independent-Filmregisseur und Teilzeit-Literat Buddy Giovinazzo (UNTER BRÜDERN; 1997) hier abfeuert kann man schon nicht mehr als Hard-Boiled-Literatur bezeichnen. Man müsste schon neue Wortschöpfungen bemühen: Hardcore-Boiled, will ich es mal nennen. Der geneigte Leser von harter amerikanischer Kriminalliteratur findet hier sprichwörtlich sein El Dorado. Der im Berlin der Nachwendezeit spielende und vom ebenfalls in Berlin lebenden New Yorker vor Ort verfasste Thriller ist, es mag plump klingen, einfach die absolute Härte. Stilsicher fängt Giovinazzo die kochende Atmosphäre eines Schmelztigels ein, in dem sich die verschieden organisierten Banden wie Wolfsrudel umschleichen und zubeissen, sobald es Aussicht auf Beute gibt.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 1 von 1 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von lutz ha. am 26. September 2010
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Giovinazzo versteht es sehr gut, dem Milieu angepasste realistische Dialoge zu produzieren und handelnde Personen anschaulich zu beschreiben. Er hätte es sicherlich drauf,mit dieser Gabe wirklich gute Bücher zu schreiben. Mit dem vorliegenden Werk ist ihm das jedoch nicht gelungen.
Sicherlich, es ist an einigen Stellen recht amüsant zu lesen, wie aus Sicht eines US-amerikanischen Gangsters Berlin in den Jahren nach dem Fall der Mauer beschrieben wird. Die sich darum windende Story um die Einflussnahme krimineller Organisationen auf Bauprojekte am Potsdamer Platz ist jedoch einerseits zu seicht, andererseits in dieser Art überzogen und es fehlt ihr einfach ein vernünftiges Gerüst. Da reicht es schlichtweg nicht aus, Staub und Dreck an der riesigen Baustelle zu beschreiben und wie man mal schnell einem Haufen türkischer Arbeiter den Lohn kürzen will, um mehr Profit herauszupressen. Ohne daraus gleich einen Wirtschaftskrimi zu machen, hätte Giovinazzo diese Dinge ein bißchen tiefgründiger angehen sollen, hier wäre mehr drin gewesen. Man merkt zu deutlich, dass die ganze Geschichte zu simpel konstruiert und zumindest von einem einigermaßen realitätsnahen Korsett weit entfernt ist.
Das extreme Gemetzel und Abschlachten zwischen ansässiger Türken- und Russenmafia auf der einen und der ins Geschäft drängenden amerikanischen Mafia auf der anderen Seite wird allerdings maßlos übertrieben. Damit meine ich nicht die Beschreibung einiger Brutalitäten, so schlimm und oft wird das Ganze eigentlich gar nicht dargestellt. Wer grundsätzlich nichts über Brutalität lesen möchte, sollte sich einfach mit anderer Literatur beschäftigen.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Ähnliche Artikel finden