Postreggaeprecore? Was soll das denn sein? Eine wohl eher augenzwinkernd gemeinte Soundbeschreibung der 5 jungen Hamburger. Aber eigentlich ganz passend. Die Basis heißt hier zwar ganz klar Ska und Punk, aber auch in Richtung Funk, Reggae oder Screamo wird gerne mal ein kleiner Abstecher unternommen. Schicke Bläserarrangements treffen auf mal upstrokend skankende Gitarren oder die treibende Kraft des Punkriffs. Das ganze mit eingängigen Hooks versehen, die auch beim zehnten Mal hören noch nicht nerven. Und durch die bereits erwähnten Abstecher in andere musikalische Gefilde, die den Stil der Jungs anreichern, kommt auch keine Langeweile auf. Sehr gute Platte, die zeigt, dass Ska Punk auch in 2010 noch begeistern kann. Also kaufen!