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Postmann.
 
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Postmann. [Taschenbuch]

J. R. Lennon , Friedrich Mader
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 605 Seiten
  • Verlag: Heyne (1. Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453400291
  • ISBN-13: 978-3453400290
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,6 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 887.576 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Für mich das beste Buch des Jahres!" (New Statesman)

"Brillant geschriebene Mischung aus schwarzem Humor und bewegender Tragik. Schon allein wegen Lennons unnachahmlichem Stil zu empfehlen." (Marie Claire)

"'Postmann' ist originell, authentisch, schräg, wunderbar und auf jeden Fall mitreißend." (The Times)

Kurzbeschreibung

Mit „Postmann“ gelang dem Amerikaner J. Robert Lennon in den USA und England der Durchbruch, der Vergleiche mit anderen großen amerikanischen Erzählern wie John Irving, Jonathan Franzen oder Michael Chabon nach sich zog. „Postmann“ ist die epische Geschichte eines extravaganten Briefträgers, der seine fehlgeschlagene Lebensgeschichte erzählt und uns dabei mit großer sprachlicher Brillanz und einem sehr feinen Blick auf die nebensächlichen Dinge des Alltags die Augen für die Vergänglichkeit des Lebens öffnet.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sagenhaft 2. Februar 2005
Von Ein Kunde
Was für ein Brocken von Roman! Wie ein Klotz in der Hand liegt dieses Epos von J. Robert Lennon. Und es ist keine Seite zu dick, jeder Satz ist wohldurchdacht, von Zeilenschinderei keine Spur. J. Robert Lennon wird in den USA neben Jonathan Franzen, Michael Chabon, Rick Moody, John Irving oder Jeffrey Eugenides zu den Schwergewichten der neueren amerikanischen Literatur gezählt und mit diesem Roman ist ihm sein Meisterstück gelungen. Der Abgesang auf den amerikanischen Traum und die großen Lebenslügen ist mindestens so unterhaltsam wie "Die Korrekturen", dabei aber kompakter und irgendwie auch sehr viel lebensnäher. Lennon erklärt dem Leser anhand der gescheiterten Lebensgeschichte eines kleinen exzentrischen Postmanns in einem Kaff bei New York mal eben das ganze Leben mit all seinen Fallgruben und Hindernissen. Wie er das anstellt, ist schlichtweg sensationell. Man kann dieses Buch gar nicht genug empfehlen, noch dazu ist es ganz wunderbar übersetzt. Lesen Sie einfach die Leseprobe auf der Amazon-Buchseite. Es wäre diesem Buch und dem Autor zu wünschen, dass das deutsche Feuilleton hier groß einsteigt, denn so einen rundum gelungenen Roman gibt es nicht jedes Jahr zu lesen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Den Handlungsbogen von "Postmann" genau zu erfassen, erscheint zunächst nicht ganz einfach. Der Leser begleitet den neurotischen Postboten Albert Lippincott, genannt Postmann, für zehn Tage. Die gegenwärtige Handlung wird dabei oft an den Rand gedrängt und Lennon verliert sich in ausgiebigen Rückblenden, die das Leben von Albert reflektieren. Mal wirkt die Gestalt des neurotischen kleinen Briefträgers geradezu zum Lachen, mal stimmt einen seine jämmerliche amerikanische Kleinstadtwelt mit ihrem ganz normalen Wahnsinn traurig oder melancholisch. Mit einem Blick für die tragikomischen Momente im ganz alltäglichen Leben lässt Lennon die markantesten Punkte in Postmanns Leben Revue passieren.

Wer Postmann aufgrund seines derzeitigen Lebenswandels für einfältig und beschränkt hält, der wird sich im Laufe des Buches wundern. Postmann hat sogar mal ein paar Semester studiert, bevor er seine mittlerweile 30jährige Postkarriere startete. Postmanns Leben hat viele Facetten: sein gescheitertes Studium, seine schwierige, manchmal etwas zu ungeschwisterlich innige Beziehung zu seiner Schwester, dann seine gescheiterte Ehe mit der Krankenschwester Lenore, das etwas verkorkste Verhältnis zu seinen Eltern und nicht zuletzt eine verrückte Reise in die tiefste Provinz Kasachstans. Lennon widmet sich dieser vielschichtigen Lebensgeschichte seines oberflächlich betrachtet eher langweiligen Charakters ausgiebig und so sind es auch die Rückblenden, in denen die Stärken des Romans liegen. Die Gegenwart gerät dabei schon mal ein wenig ins Hintertreffen und so hatte ich gerade im Mittelteil des Romans hier und da ein wenig das Gefühl, dass Lennon ein wenig die Ausgewogenheit der beiden Erzählebenen vermissen lässt.

Lennons Roman ist ein Sammelsurium verkrachter Existenzen, von denen jede auf eigene Art scheitert. Thematisch ist dabei im weitesten Sinne mal wieder der vielbeschworene amerikanische Traum ein entscheidendes Thema, bzw. die Schwierigkeiten, selbigen im alltäglichen Leben zu verwirklichen. Nett verpackt in einem ironischen, gewitzten Ton, mit bildhaften Vergleichen und einer Prise Melancholie schafft es Lennon, den Leser auch sprachlich zu fesseln und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. "Postmann" ist ein Wechselbad der Gefühle, das mit zunehmender Seitenzahl an Dramatik und Tragik gewinnt und dabei stets ein wenig schräg, sonderbar und auf seine ganz eigene Art liebenswürdig bleibt. Lennons Stil überzeugt von der ersten bis zur letzten Seite. Wer schon mit Freude Jeffrey Eugenides und Jonathan Franzen gelesen hat, für den könnte sich "Postmann" als Glücksgriff entpuppen.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unglaublich gut!!! 25. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Dies ist das beste Buch, dass ich seit langem in der Hand halte!
Die Story ist genial.
Ein durchgeknallter Briefträger dessen liebstes Hobby es ist, die Briefe, die er eigentlich austragen sollte, selbst zu lesen...10 Tage seines Lebens, in denen er an die Vergangenheit denkt.
Völlig verrückt, in einer genial einfachen Sprache geschrieben.
Ich bin total begeistert und wünschte, das Buch hätte kein Ende!
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