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Postkarten aus der Dunkelheit Taschenbuch – 19. Mai 2005

4.5 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
... und zwar in Torsten Sträters Stil. Egal ob man schon durch den Vorgänger "Hämoglobin" auf den Geschmack kam oder nicht - auch der zweite Band vereint Horrorgeschichten vom Feinsten. Noch bunter und noch vielfältiger ist die Mischung aus eiskaltem Schrecken und melancholischem Grusel:
Ein Dutzend Stories entführt den Leser zum eigenwilligen Besitzer einer Geisterbahn, in ein Raupenkarussell auf dem Jahrmarkt und in die Süßigkeitenabteilung eines Pornokinos. Man begleitet den Fahrer einer schwarzen Limousine auf seiner Reise durch die Nacht, einen Briefkurier bei der Arbeit und einen Arzt im Jahr 1882 zu einem seltsamen Patienten ...
Es sind Orte und Menschen, wie wir sie kennen, die Dinge erleben, wie wir sie niemals erträumten - manche hinterlassen Abscheu und Verstörung, andere lassen den Leser nachdenklich zurück.
Die Texte überzeugen durch saubere Sprache und geschliffene Metaphern, das Ganze garniert durch einen Schuss feine Ironie, der das Grauen umso greifbarer macht. Auch wenn die Themen nicht immer das Rad neu erfinden, kommt jede Story in erfrischender Aufbereitung daher - gute Unterhaltung garantiert.
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Von J. Seibold VINE-PRODUKTTESTER am 30. Juni 2005
Format: Taschenbuch
Zuerst einmal ein Statement meinerseits:
1. Ich bin nicht verwandt oder verschwägert mit dem Eigentümer des Eldur-Verlages!
2. Ich bin nicht verwandt oder verschwägert mit einem der Autoren des Eldur-Verlages!
3. Ich kenne nicht einmal jemanden davon persönlich!
4. Ich wurde auch nicht bestochen!
Warum ich das erzähle?
Nun, wieder einmal bleibt mir nichts anderes übrig als ein Buch dieses feinen Verlages ohne jegliche Vorbehalte zu empfehlen:
Anfang des Jahres hatte ich die Ehre, in den Genuss von Torsten Sträters "Hämoglobin - Jacks Gutenachtgeschichten 1" zu kommen. Dieser Band hat mich bereits absolut überzeugt und ich spürte die erzählerische Kraft eines neuen Stars auf dem Sektor der Horror-Kurzgeschichten. - Nun ja, vielleicht hat er damit auch sein Pulver verschossen!
Aber: Torsten Sträter scheint es einfach zu können!
Band 2 von Jacks Gutenachtgeschichten (wer ist eigentlich Jack?) zeigt erneut die erzählerische Stärke des Autors. Er schafft es scheinbar spielerisch innerhalb von wenigen Seiten den Leser zu fesseln und zu überzeugen. Die Geschichten lassen dabei den Leser in Szenarien eintauchen, die teils abgrundtief böse und voller Horror, teils dezent gruselig sind. Er vergisst dabei jedoch nie seine geschickt eingebauten ironischen Elemente, die mit Sicherheit mit am großen Erfolg des ersten Bandes beteiligt waren.
Das Niveau der einzelnen Stories bleibt weiterhin sehr weit oben - dies gilt auch für die sehr subtil erzählte Gastgeschichte von Henning Mühlinghaus.
Jacks Gutenachtgeschichten 2 brauchen sich somit nicht hinter Band 1 zu verstecken und werden diesen wohl vom ersten Platz der Hitlisten verdrängen.
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2 Kommentare 18 von 24 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Es ist erfrischend und tut gut, mal was anderes zu lesen als vorhersehbare
Happy-End-Geschichten. Hier läuft alles anders als erwartet und zwar: g a n z anders!
Das tut gut, wie ein Befreiungsschlag für die Phantasie, sie darf sich
außerhalb des üblichen Vorstellungsrahmen bewegen.

Toll diese Geschichten - irre ausgedacht.

MEHR DAVON!
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Von Anne Börni am 11. März 2015
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich habe nun alle Bücher von ihm! Er ist ein Meister seines Fachs, toller Autor! Ob lustig oder wie hier gruselig - alle klasse!
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Format: Taschenbuch
Auch im zweiten Band von Jacks Gutenachtgeschichten hält Torsten Sträter nichts von Happyends.

Düster kommen sie daher und ihre Protagonisten haben keinen Grund fröhlich in die Welt zu schauen.

Diesmal geht es um eine gar nicht amüsante Geisterbahn, einen krebskranken Mitarbeiter eines Call-Centers, einen glücklosen Postboten, nicht ganz so clevere Polizisten, einen Studenten, der sich den falschen Weg ausgesucht hat, um an Geld zu kommen. Weiter dabei sind Psychopathen, geheimnisvolle Reisende und Dämonenjäger. Sträter bleibt sich auch auf andere Art treu: etwas schwarzer Humor, mehr Splatter als im ersten Band und jede Menge Horror bilden eine Mischung, die nicht als Einschlaf-Lektüre taugt.
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Format: Taschenbuch
Für mich ist Torsten Sträter einer der talentiertesten und begnadetsten Storyteller der BRD. Ich habe mich bei seinen zwei jüngsten Werken vor Lachen weggeschmissen, bin bei seinen Internetauftritten vor Begeisterung gestorben und habe mich danach tot an seine Horrorgeschichten gewagt. Und dieses Mal habe ich nicht gelacht. Die Geschichten sind gut erzählt, warten mit überraschenden Plots auf und weisen teilweise äußerst geniale Handlungsverläufe auf. Der Höhepunkt ist sicherlich "Kopfsache". Subtiler Kopf-Horror, welcher auch etwas schwächere und zu oft gelesene und erlebte Momente wie in "In der Kurve" vergessen lassen. Genial auch "Voliere". Sträter schreibt einfach bestechend, man merkt ihm seine Schreibfreude an. Man spürt, dass er schreiben will - und nicht muss! Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
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