"Im kleinen Dorf Copacabana am Titicacasee passieren seltsame Dinge. Ein zünftiger Oberbayer taucht mit einem Koffer voll Aspirin aus den Tiefen des des Sees auf, und das Mädchen Elena verliebt sich in den feschen, vom Walchensee herbeigebeamten Alois. Zwei Generationen später lernt ihre Enkelin Alfonsina im Sommer ihres letzten Schuljahres die Liebe kennen und die Schmerzen, die zurückbleiben, wenn sie nicht erwidert wird. Gebettet in eine phantastische Rahmenhandlung um ein melancholisches Dreimäderlhaus mitten in den Anden thematisiert die 1967 geborene Autorin Stefanie Kremser auf reizvolle Weise die Zerrissenheit einer jungen Frau, die in Bolivien lebt und sich unerklärlich heftig nach Deutschland sehnt. Ein Land, dass das Mädchen Alfonsina, das mit Nachnamen Bichl heißt, nicht kennt. Wer am Ende atemlos mitverfolgt hat, wie eine Postkarte aus Bayern zum plätschernden See wird, der wünscht sich mehr - mehr von Stefanie Kremser."