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Post mortem. IT-Projekte erfolgreich auswerten.
 
 
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Post mortem. IT-Projekte erfolgreich auswerten. [Taschenbuch]

Norman L. Kerth
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Mitp-Verlag; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3826613481
  • ISBN-13: 978-3826613487
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 90.969 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Aus seinen Fehlern lernen!", so heißt es so schön. Wer zurückschaut, nachdem ein IT-Projekt abgeschlossen ist und nicht gleich zum nächsten Projekt übergeht, kann davon massiv profitieren. Was ist gut gelaufen, was schlecht? Was könnte man beim nächsten Mal besser machen und wie? Es lohnt sich, nach Projektabschluss innezuhalten und eine Projektauswertung, ein Post mortem, durchzuführen. Ohne Schuldzuweisungen oder Vorwürfe, sondern konstruktiv und in gegenseitigem Respekt vor der erbrachten Arbeitsleistung. Dieses Buch ist eine sehr konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man nach Abschluss eines Projektes eine Projektauswertung angeht. Zahlreiche Übungsvorschläge, anschaulicher Szenarien und detaillierte Ablaufspläne zeigen Ihnen im Detail, wie man ein Post mortem vorbereitet und durchführt. Lernen Sie von einem erfahrenen Profi. Norman L. Kerth schöpft aus einem reichen Erfahrungsschatz und würzt sein Buch mit anschaulichen Praxisbeispielen.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ob der Autor den Titel mag? 6. Dezember 2005
Von Primzahl
Eins vorweg: der Autor spricht selber von Projekt-Retrospektiven
und so heisst auch das englische Original des Buches.
Den Begriff "Post Mortem" nutzt er nur für Retrospektiven die auf
ein gescheitertes Projekt folgen.
Daher ist der Titel des deutschen Buches wohl ein Kniefall vor
dem üblichen Gebrauch des Anglizismus "Post Mortem" im Deutschen.
Für "Post Mortem"-Retrospektiven gibt es ein zusätzliches
Kapitel, dass auf die besonderen Probleme in einer solchen
Situation eingeht.

Der Autor ist selber erfahrener Moderator von Retrospektiven und
nutzt seine Erfahrung um dem Leser darzulegen, wie eine
Retrospektive zu organisieren und durchzuführen ist.

Die wichtigsten Punkte sind vielleicht, das halbherzige Retrospektiven
mehr schaden als nutzen, weil in zu kurz
angesetzten Retrospektiven keine Zeit ist, die wahren Probleme
anzusprechen und alle Ergebnisse am Ende gleich aussehen, so
daß die Retrospektiven sinnlos erscheinen und vielleicht
gar nicht mehr durchgeführt werden (er empfiehlt z.B.
externe Retrospektiven mit einer Dauer von 3-4 Tagen).

Jede Retrospektive wird in drei Zeitabschnitte aufgeteilt
(Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) und zu jedem Zeitabschnitt
werden zahlreiche "Übungen" vorgestellt - der Begriff "Übung"
ist etwas gewöhnungsbedürftig, er dient hier als Sammelbegriff
für die verschiedenen 'Bausteine', aus denen man sich die
Retrospektive zusammenstellen kann.

Der Autor ist so ehrlich, aussichtslose Retrospektiven nicht
durchzuführen, wenn die Zeit also zu kurz ist oder keine
Gelegenheit für eine ordentliche Vorbereitung da ist.
Den Mut zum "Nein"-Sagen fehlt leider (in der IT) vielen!
Dazu passt auch, dass er gezielt Anforderungen an den
Moderator der Retrospektive stellt, auch durch einen schlechten
Moderator, der die Leute oder Situation nicht im Griff hat,
kann eine Retrospektive Schaden anrichten.
Welche Anforderungen Norman L. Kerth an sich selber stellt
erkennt man, wenn man die Querverweise auf die Sekundärliteratur
sieht (Psychologie, Kommunikation, Marketing, etc.)

Mein einziger Kritikpunkt an dem Buch:
Der Autor betont immer wieder, das eine Retrospektive nicht
zur Abrechnung mit einzelnen Personen werden darf und alles
positiv formuliert werden soll ("Was können wir besser machen?"
statt "Wer hat Mist gebaut"). Sicherlich darf man niemand
zum Sündenbock für die Sünden anderer machen, aber in vielen
Projekten sitzt halt doch ein schwarzes Schaf, dass sich
vielleicht bei den 'anonym' aufgenommenen Problemen gar nicht
angesprochen fühlt.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
Gott sei Dank, dass ich dieses Buch noch kaufen konnte, auch wenn es als Rarität über dem Originalpreis lag. Es hat sich schon bezahlt gemacht.
Jeder, der sich mit Projektauswertungen und lernenden Organisationen auseinander setzen will, sollte dieses Buch lesen. Es vermittelt sehr gut worauf es bei Projekt-Retrospektiven wirklich ankommt und wie wichtig die Rolle eines erfahrenen und projektexternen Moderators ist.
Die glaubhaften Praxisbeispiele und die Fallstudie sind sehr hilfreich und führen zu einem besseren Verständnis für die Notwendigkeit von Retrospektiven. Den Stil fand ich sehr angenehm.
Die vorgeschlagene Dauer von drei Tagen (natürlich abhängig von den Rahmenbedingungen des Projekts) halte ich allerdings für kaum realistisch.
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Von Thomas
...denn manchmal tut die Wahrheit weh und dieser wollen sich die wenigsten Projektinvolvierten, vor allem bei gescheiterten Projekten, stellen.

Ich schreibe gerade an meinder Diplomarbeit u. a. hinsichtlich Projektreviews und deren Abarten und benötige natuerlich auch Informationen wie man u. a. bei problematisch verlaufenden Projekten mit der "Ressource" Mensch interagiert, um fuer zukuenfrige Projekte zu lernen, da bei Projektauflösungen im Vorfeld meißtens nur wirtschaftliche Aspekte hinsichtlich ihres Erfolges oder Misserfolges betrachtet werden und der Projektmitarbeiter halbherzig den Misserfolg verarbeiten darf oder nicht ausreichend auf seine potenten Leistungen im Projekt hingewiesen respektive gelobt wurde.

Der Autor beschreibt hier gut wie man diesen vernachlaessigten Aspekt eines Projektes beschreiten kann, um fuer alle Projektbeteiligten ein besseres Verstaendnis respektive eine bessere Kommunikation untereinander fuer folgende Projekte zu erzielen, was langfristig angewendet eine bessere Unternehmenskultur mit sich fuehren wird und Projektprobleme respektive -risiken fruehzeitiger in den Focus treten laesst, durch kontinuierliche Sensibilisierung.

Des weiteren ist es eine angenehm leichte Lektuere, die neben der ganzen harten (aber dennoch wichtigen ;-) ) Fachlektuere, eine angenehme und dennoch ergiebige Quelle darstellte.

Ich hoffe ich konnte ihnen bei der Kaufentscheidung helfen :-)
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