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Post Electric Blues
 
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Post Electric Blues

Idlewild Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (2. Oktober 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Cooking Vinyl (Indigo)
  • ASIN: B002ICGC82
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 146.139 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Younger Than America
2. Readers & Writers
3. City Hall
4. (The Night Will)Bring You Back To Life
5. Dreams Of Nothing
6. Take Me Back To The Islands
7. Post-Electric
8. All Over The Town
9. To Be Forgotten
10. Circles In Stars
11. Take Me Back In Time

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Let There Be Rock: Schottlands Indie-Rock-Helden geben sich trotzig.

Post-Electric Blues ist ein Indie-Rock-Album von Springsteenhaftem Bombast, besprenkelt mit 70er-Jahre Synthesizern und einer Prise Brass. Es ist ein Album, das vom epischen Folk-Pop-Rock Fleetwood Macs über Neil-Young-beeinflussten US-Rock bis hin zu fröhlichen Mitsingliedern reicht. Und es ist der Sound einer geschickten und trotzigen Band, die auf Post-Electric Blues neue Klanglandschaften erkundet und dabei unüberhörbar eine verdammt gute Zeit hat. Textlich wichen die Punkrockslogans der frühen Jahre einer eher nachdenklich anmutenden Besinnlichkeit. Wichtig war der Band die Kommunikation mit ihren Fans. Nach der Übernahme ihres alten Labels Sanctuary durch Universal erklärten sich 3000 Fans bereit, das neue Album mittels Vorbestellung zu finanzieren. So erschien Post-Electric Blues bereits Anfang 2009 als limitierte Version über die Internetseite der Band; Käufer des CD-Albums erhalten gratis einen Zugangscode.

kulturnews.de

Ihr letztes Album "Make another World" war ein Befreiungsschlag, mit dem Idlewild die Enttäuschungen über ihren erfolgslosen Majorlabelausflug weggerockt haben. Jetzt machen die Schotten auf ihrem sechsten Album wieder in Alternative Country und melodiösen Folksongs: Geigen- und Klavierharmonien wechseln mit Gitarrenriffs, auch Blechbläser und Xylofon dürfen mitspielen, bei "Younger than America" und "Take me back to the Islands" ist die irische Folksängerin Heidi Talbot als Duettpartnerin dabei. Zwar haben Idlewild bereits für ihr viertes Album "Warnings/Promises" Vergleiche mit R.E.M. und Teenage Fanclub eingeheimst, doch erst mit "Post electric Blues" geht diese Adelung auch unter qualitativen Gesichtspunkten in Ordnung. (cs)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gereift 22. September 2009
Von DJames
Format:Audio CD
Gerade als die Schotten nach dem Erfolg von "Remote Part" anfingen, sich zu einer der interessantesten Bands von der Insel zu entwickeln, setzte ihre Plattenfirma EMI sie nach dem kommerziellen Flop "Wanings/Promises" einfach vor die Tür. Auch nach dem nächsten, eher durchwachsenen Album "Make Another World" war das Glück der Band nicht hold, da auch ihre neue Plattenfirma Sancutary plötzlich Kiel oben schwamm. So entschlossen Roddy Woomble und Co. sich, den nächsten Longplayer von den Fans finazieren zu lassen, und (laut Booklet) geschätze 3.500 Leute folgten ihrem Aufruf, sodass im Sommer 2009 "Post Electric Blues" an eben jene Fans als Pre-Release verschickt wurde.

Auf dem neuen Album gibt die Band sich gereift, Songs wie "Younger Than America", "City Hall" oder die fantastische erste Single "Readers & Writers" bleiben sofort im Ohr kleben. Dieses Mal taucht die Band ein wenig in die amerikanische Folklore ein, hin und wieder glaubt man, Einflüsse von Springsteen, Neil Young oder sogar Fleetwood Mac heraushören zu können, aber es bleibt alles immer irgendwie Idlewild, mal melancholisch ruhig, mal punkig-krachig.

Fazit: Diese krisengeschüttelte Band haut ihr bestes Album seit 2002 auf den Markt, uneingeschränkt empfehlenswert.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Wenn schon Indierock mit höherem Rock- als Indie-Anteil, dazu folkloristische Anwandlungen in Form bestimmer Melodieführungen oder Instrumentierungen (Geigen, Mandolinen und anderes Obst) und ein mehr/weniger großer Schuß "Grüne-Hügel-bei-grauem-Wetter"-Melancholie...also, WENN es das mal sein soll, dann bitte von IDLEWILD aus Edinburgh. Roddy Woombles Stimme ist angenehm unkumpelig und klingt wirklich eher nach einem Typen, der auf Partys gern gesehen ist, zu später Stunde auch ordentlich einen in der Rüstung hat aber trotzdem einen Rest kritischer/verunsicherter Distanz zum Geschehen behält, später nach Hause torkelt und mal wieder ganz schön über alles nachdenken muß. Da schreibt er dann noch schnell etwas zwischen Impromptu-Gedicht und halber erster Strophe für einen neuen Song auf einen Küchenzettel und schläft dann vor dem Fernseher ein. Vielleicht ist Roddy Woomble auch ein total narzißtischer Idiot, von dem sich alle wünschen, er würde doch bloß mal den Stock aus seinem Hintern bekommen. Vielleicht denke ich mir Roddy Woomble gerade schön, weil ich glaube, daß ich ein Typ wie Roddy Woomble bin; oder es gern wäre. Nun. Schöne Texte auch: "You said be there or be square, and meet me outside the hall/ And how could I refuse/Such an eloquent misuse of a phrase that I never would" singt Roddy Woomble in "City Hall". Natürlich würde er das nicht. So dümmliche Jugendsprache-Zweizeiler benutzen. Lieber sehnsuchtsvolles und im besten Sinne nachdenkliches Zeug schreiben, das von unhippen Büchern wie John Steinbecks "Jenseits von Eden" inspiriert ist: "And from a first edition/ Of 'East of Eden'/ You found a version of America/ Bordering what we could hope to have." Solche Zeilen von dieser Stimme intoniert, nein, da kommt einfach keine schenkelklopfige Partystimmung auf. Trotzdem hauen Idlewild natürlich ordentlich auf den Putz. "Younger Than America", aus dem eben zitiert wurde, ist ein einigermaßen vorhersehbares Stück Rockmusik, dem zumindest ich absolut nicht widerstehen kann: Immer sicher unterwegs auf dem Grat zwischen Hymne und Melancholie, mit allmählich die Oberhand gewinnenden backing vocals der irischen Folksängerin Heidi Talbot, schön wie der Frühling und klar wie ein, Entschuldigung, Gebirgsbach in der Sonne. Am Ende kommt sogar noch ein Harmoniesprung um 2 Töne. Sowas kennt man eher aus der Schlagermusik, und es hat immer so einen uplifting effect, so daß man spätestens ab dieser Stelle nur noch selig grinsen und mit dem Schädel wackeln kann. Dann sind da noch diese nie ganz domestizierten, trotz allem Schönsein der Musik immer noch rüpelig bratzenden Gitarren, der Drummer hat gewaltig WUMMS und ein paar gute Ideen...fertig ist eine tolle Rockband! "Take Me Back To The Islands", man denkt es sich bereits, ist dagegen folkig und verspielt mit seinen genüsslichen Piano-Arpeggios und einem hübschen Fiddle-Arrangement. Warmherzige, erdverbundene Musik für eine Menge Leute. Mit den heutzutage üblichen Elektronik-Gadgets gehen Idlewild sparsam um: "Dreams Of Nothing" hat im Chorus ein stechendes Casio-Hook, aber ansonsten oszilliert hier alles altmodisch zwischen Konsens-Indie und Stadionrock: Die Gitarren in "Take Me Back In Time" erinnern sogar an The Edge. Man kann sich bei Idlewild aber sicher sein, daß es nie eklig wird. Sie kommen sogar mit einer Nummer wie "Readers & Writers" durch, von der man sagen muß: Sie ist in der Tat ein fröhlicher Marsch mit klingelnden Spielmannszug-Xylophonen. Von diesem Element müssen sie so angetan gewesen sein, daß sie es weiter hinten bei "Circles In Stars" gleich noch mal eingesetzt haben. Das bei ihnen immer schon spürbare Risiko, einer gewissen Beliebigkeit im Songwriting anheim zu fallen, hat sich auf "Post Electric Blues" leider ein Stückchen mehr in Tatbestände verwandelt. Aber es behauptet ja auch niemand, dieses Album hätte die Klasse von "100 Broken Windows" oder "The Remote Part". Trotzdem kann man weiter mit Idlewild rechnen. Gute 3 Sterne und den 4. dafür, daß sie sich "Post Electric Blues" ohne Unterstützung eines Labels von ihren Fans finanzieren lassen konnten. Davon gibt es dann ja offenbar genug, und das beruhigt mich ein bißchen.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von waidler
Format:Audio CD
An dieser Platte fehlt mir die Dringlichkeit, die einen großen Teil von Idlewilds/Roddy Woombles Werk bisher ausmachten. Diese Platte changiert mir zu sehr zwischen der Idlewild-Stadionrockpose und der Woomble-Folkseite. Vielleicht Zeit sich zu trennen, da die letzten Woomble-Folk-Solos (auch mit MacClusker, Drever etc.) weitaus besser waren als dieses sehr richtungslose Album - aus alter Verbundenheit und Liebe zu Schottland: drei unverdiente Punkte...
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