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Post Box Sanaa: Ein Jahr im Jemen
 
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Post Box Sanaa: Ein Jahr im Jemen [Gebundene Ausgabe]

Susanne Sporrer , Klaus Heymach
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 248 Seiten
  • Verlag: Malik (September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3890297439
  • ISBN-13: 978-3890297439
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 14,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 644.946 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Klaus Heymach
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Susanne Sporrer und Klaus Heymach kündigen ihre Jobs, packen ihre Wohnung in Kartons und setzen sich in den Flieger. Ziel: Jemen. 15 Monate leben die Journalisten im Herzen Sanaas, lernen Arabisch und entdecken immer neue Facetten des orientalischen Alltags. »As-salam aleikum« - die ersten arabischen Worte stimmen nicht nur den jemenitischen Grenzbeamten zufrieden, sie sind der Beginn eines außergewöhnlichen Abenteuers: 15 Monate tauschen Klaus Heymach und Susanne Sporrer ihre Redaktion in Berlin gegen ein 300 Jahre altes Turmhaus in der Altstadt in der Altstadt von Sanaa. Jeden Tag entdecken die beiden neue Seiten des faszinierenden Landes. Da ist Mansur, der ihnen geduldig die arabische Sprache beibringt, beim Kampf mit den Tücken der jemenitischen Bürokratie beisteht und dann mit dem geliehenen Geld durchbrennt; oder der Stammesdichter Amin, der mit seinen Versen schon manche Blutfehde verhinderte. Modern geht es bei der Feministin Raufa zu. sie organisiert den ersten Schwimmkurs für Frauen. dafür engagiert sie kurzerhand Susanne als schwimmlehrerin, während Klaus am Rande der Wüste in eine Männerdomäne eindringt: er besucht eine Koranschule. Mal aus der Sicht der Frau, mal aus der des Mannes erzählen Susanne Sporrer und Klaus Heymach pointiert und lebendig Geschichten aus dem Alltag des Jemen. dabei verweben sie meisterhaft politische Hintergründe und kulturelle Besonderheiten mit den vielen menschlichen Begegnungen, die ihnen die orientalische Gastfreundschaft schenkte. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Susanne Sporrer und Klaus Heymach, beide Jahrgang 1973, arbeiteten vor ihrer Abreise 2005 als Chefs vom Dienst bei einer internationalen Nachrichtenagentur. Während ihrer Zeit in Sanaa verfassten sie zahlreiche Beiträge für Die Zeit, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, die Deutsche Welle und Spiegel online. heute leben und arbeiten sie als freie Journalisten in Berlin. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Dieser Artikel wurde noch nicht veröffentlicht und ist nicht zur Rezension qualifiziert. Die gezeigten Rezensionen sind von anderen Formaten dieses Artikels.
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Herausragend 13. November 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Kurz gesagt: ein hervorragendes, spannendes, kurzweiliges und wunderbar gut geschriebenes Buch.

Susanne Sporrer und Klaus Heymach haben gegenüber vielen Autoren von Büchern über exotische Länder einen entscheidenden Vorteil: sie haben das Land, das sie portraitieren, nicht nur bereist - sie sind in das Leben dort tatsächlich eingetaucht. Sie haben ein Jahr dort gelebt, mit wachen Augen und Ohren und einer offenen und neugierigen Haltung gegenüber dem Land und seinen Bewohnern. In ihrem Lehmhaus in der Altstadt von Sanaa, bei ihren Streifzügen durch die Stadt und ihren Reisen in entlegene Landesteile - das Journalistenpaar hat unermüdlich Eindrücke, Szenen und Begegnungen gesammelt. Für dieses Buch haben sie sie zu Episoden verdichtet, von denen jede für sich interessant und fesselnd ist, und die gemeinsam ein Panorama von Leben, Kultur, Politik und Alltag im Jemen bilden.

Klaus Heymach nimmt die Leser mit in eine Koranschule in den Bergen, Susanne Sporrer in den ersten Schwimmkurs für Frauen, von einer prominenten Frauenrechtlerin organisiert. Mit beiden zusammen sind wir zu Gast bei einem beliebten Dichter, der im Auftrag der Regierung Verse für mehr Verkehrssicherheit schreibt. Und immer wieder sind wir dabei, wenn die beiden Westler die kleinen und großen Herausforderungen des Alltagslebens in diesem sehr besonderen Land bestehen.

Weil beide Autoren politische Köpfe sind, kommt neben dem fasziniert-beschreibenden auch der kritisch-analytische Blick nicht zu kurz. Und weil beide versierte und erfahrene Schreiber sind, ist dieses Buch niemals langweilig, und durchweg in einem angenehm lakonischen Stil geschrieben.

Das Ergebnis jedenfalls ist weit mehr als typische Reiseliteratur oder eine Reportagesammlung. Als gutes und aktuelles Buch über ein faszinierendes und schillerndes Land ist es natürlich für jeden wertvoll, der dieses Land besuchen oder gar selbst für einige Zeit dort leben will - aber auch ganz ohne solche Pläne ist die Lektüre ein Gewinn und ein Genuß, im besten Sinne des Wortes horizonterweiternd. Kaufen!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Markus
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe mich die ganze - sehr kurzweilige - Zeit der Lektüre dieses Buches darüber gefreut, dass es so wenig wertet und doch soviel vermittelt. Die beiden Autoren beschreiben in bildmächtiger Sprache ihre Erlebnisse im Jemen. Dabei sparen sie auch heikle Themen wie Islamismus, die Rolle der Frau im Islam, das Leid der somalischen Flüchtlinge und die Demokratiedefizite im Jemen, nicht aus. Doch stets widerstehen sie jeder Versuchung, belehrend oder wertend zu sein. In bester journalistischer Manier beschreiben Sie als neutrale Beobachter. Gerade das macht die ernsten Passagen dieses Buches so überzeugend. Und die heiteren Szenen, die Besuche auf den Märkten, die Trips zu entlegenen Bergdörfern und die herzlichen Begebenheiten mit den neuen Nachbarn - sie prickeln wie alkoholfreier jemenitischer Apfelsaftchampagnerersatz. Ein großes Buch mit Bildern so bunt wie der Jemen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Guido
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn mehr Menschen solche Bücher schreiben und lesen würden, dann hätten wir eine bessere Welt. Bücher wie dieses generieren Verständnis, bauen Vorurteile ab und tragen zur Toleranz bei.

Susanne Sporrer und Klaus Heymach haben über ein Jahr in Sanaa gelebt. Sie haben in dieser Zeit nicht in einem Hotel, Diplomatenviertel oder "Ausländerghetto" gewohnt, sondern in einem Haus in der Altstadt von Sanaa. Dadurch haben sie sich soweit wie eben möglich in das Leben der Bevölkerung vor Ort integriert. Aus dieser Perspektive erzählen sie in diesem Buch viele interessante Anekdoten und gewähren dem Leser einen tiefen Einblick in das Leben im Jemen.

"Nur" 4 Sterne gibt es, weil das Buch sprachlich noch Optimierungspotential hätte. Man merkt, dass beide aus der Welt der Nachrichtenagenturen kommen und keine Schriftsteller im eigentlichen Sinne sind.
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