newseasonhw2015 Hier klicken Jetzt Mitglied werden lagercrantz Cloud Drive Photos Professionelle Fotografie2 Learn More praktisch Siemens Shop Kindle Shop Kindle Sparpaket Autorip SummerSale
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Post aus Alpe d'Huez. Ein... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Wie neu | Details
Verkauft von - s p e t h l e s e -
Zustand: Gebraucht: Wie neu
Kommentar: Zustand tadellos
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Post aus Alpe d'Huez. Eine Radsportkarriere in Briefen Taschenbuch – 10. April 2005

17 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 14,80
EUR 14,80 EUR 9,32
56 neu ab EUR 14,80 8 gebraucht ab EUR 9,32

Hinweise und Aktionen


Wird oft zusammen gekauft

  • Post aus Alpe d'Huez. Eine Radsportkarriere in Briefen
  • +
  • Gute Beine, schlechte Beine
  • +
  • Raubeine rasiert. Bekenntnisse eines Domestiken.
Gesamtpreis: EUR 44,40
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Covadonga; Auflage: 3., Aufl. (10. April 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936973148
  • ISBN-13: 978-3936973143
  • Größe und/oder Gewicht: 14,9 x 2,8 x 21,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 139.969 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter Winnen fuhr von 1980 bis 1991 als Berufsrennfahrer für Teams wie 'Capri-Sonne' und 'TI-Raleigh/Panasonic' – zunächst unter Walter Godefroot als Sportlichem Leiter und ständig verwechselt mit Rudy Pevenage. Drei Mal entschied der starke Kletterer die Königsetappe der Tour de France für sich: in Alpe d’Huez 1981 und ’83 sowie in Morzine 1982. Peter Winnen ist heute Sportkolumnist beim 'NRC Handelsblad' und hat nach seinem Romandebüt in seiner Heimat mittlerweile zwei weitere Bücher veröffentlicht: 'Valse start' und 'Stoempwerk'.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

IJsselsteyn, 8. Dezember 1981

Lieber Hans,

was habe ich doch für einen wunderbaren Beruf! Mitten an einem kahlen Dezembertag ein paar Stündchen auf dem Bett liegen, geduscht und wohl genährt, ohne auch nur eine Sekunde Gewissensbisse zu haben. Ich spreche wohlgemerkt vom berufsmäßigen Liegen. Den Körper wieder zu sich kommen lassen, sich »soignieren«, wie es im Fachjargon heißt. Ein Kollege von mir hat gar mal behauptet, dass man sich auch im Voraus ausruhen kann – dass man sich gewissermaßen einen kleinen Ruhevorrat als Notration für schlechte Zeiten an die Seite legen kann. Wenn man daran glaubt, funktioniert es bestimmt, davon bin ich überzeugt. Soweit bin ich aber noch nicht.
Heute werden die Straßenlaternen wohl den ganzen Tag nicht mehr ausgeschaltet. Der Himmel ist verhangen und berührt die Erde. So um die Kaffeezeit breche ich zu meinem täglichen Training auf – in diesen Wochen ausschließlich auf dem Mountainbike. Ab Griendtsveen nehme ich den Weg entlang der Kriegsbunker auf der Brabanter Seite des Kanals. Kein Spaziergänger zu sehen, heute. Ab und zu schreckt eine Wildtaube auf, die ungeschickt aus einer kahlen Baumkrone davonflattert. Ich hinterlasse tiefe Spuren im Matsch, umkurve schwarze Pfützen und höre nur mein eigenes Schnaufen und das Säuseln der Kette im Umwerfer. Zwei Stunden Schufterei durch eine nasskalte Wolke hindurch. Völlig verdreckt komme ich nach Hause, mir ist angenehm warm. Diese Stunden sind Gold wert.
Sobald Godefroot aus dem Urlaub zurückgekehrt ist, kann ich den neuen Vertrag unterschreiben. Mündlich sind wir uns schon einig geworden. Wir liegen beide auf einer Linie. Die nächste Saison, der ganze Saisonaufbau – alles wird in den Dienst der Tour gestellt, und sei es auch nur, um auf einem entscheidenden Anstieg zu zeigen, was in mir steckt.
Die Gelder haben sich verdoppelt. Merkwürdig eigentlich, dass eine einzige Tour de France, eine einzige Etappe der Tour, nein, die letzten sieben Kilometer dieser Etappe eine Verdoppelung der Bezüge zur Folge haben können. Doch es ist gut so. Ein anderes Auto muss her. Diesmal nicht wieder eines mit hunderttausend Kilometern auf dem Tacho, bevor ich selbst einen einzigen Meter damit gefahren bin. Eines ohne verschlissene Reifen und ohne undichte Zylinderkopfdichtung. Einfach ein nagelneues.
Gleich kommt noch ein Journalist von der »Gazet van Antwerpen« den weiten Weg aus der Redaktion hergefahren. Genau wie die anderen wird auch er wieder die Frage stellen, ob ich glaube, jemals im Gelben Trikot in Paris einfahren zu können. Ich muss dann
immer an Hinault denken, zumindest an seinen Arsch. Stundenlang habe ich ihn angestiert, diesen viereckigen Hintern und die viereckigen, mechanisch mahlenden Waden. Ich habe auf seinen Soldatenrücken geglotzt und auf seinen schwarzen Hinterkopf, der so unbeweglich ist, als sei er in Stein gehauen. Hinault, von dem ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass er körperliches Leiden überhaupt kennt.
Doch vor allem denke ich an das Zeitfahren in St.-Priëst drei Tage vor dem Ende der Tour. Nach meiner Zieldurchfahrt lag ich auf der Rückbank des Teamfahrzeugs, die Beine aus dem Fenster gestreckt, den Reißverschluss des Zeitfahranzugs bis zum Nabel geöffnet. Schweiß lief in meine Nasenlöcher und in meinen Rachen. Für einen Augenblick drohte ich wieder in etwas Tiefem und Schwarzem zu versinken. Hätte man mich auf einer Trage weggeschafft, hätte ich davon nicht viel gemerkt. Dann wurde Hinaults Schlusszeit bekannt gegeben. Schon wieder fast vier Minuten schneller als ich, das machte zusammen über zwanzig Minuten. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit, dachte ich in diesem Moment, dieser Mann ist ein regelrechter Killer.
Die Tour gewinnen. Ach, dürfte ich doch nur für einen Tag in Hinaults Körper schlüpfen, um zu erfahren, was physische Omnipotenz ist. Doch das erzähle ich der »Gazet van Antwerpen« natürlich nicht.
Vor einigen Wochen erhielt ich einen langen Brief von einer Künstlerin. Sie nannte sich selbst »keine Liebhaberin des Sports«, aber die Tour de France versäumte sie angeblich nie, zumindest nicht die Bergetappen.
Sie betrieb Studien über die Bewegung des menschlichen Körpers. Und was eignete sich dazu besser als die Fernsehreportage über eine Bergetappe? Sie pries die Kameraarbeit, die vom Motorrad aus geleistet wurde: »Man ist direkt mit der Nase dran.« Dann schrieb sie über Alpe d’Huez, über meine Art, mich fortzubewegen. Ob es als Kompliment gedacht war, weiß ich nicht, doch sie benutzte Ausdrücke wie »äußerste Konsequenz«, »befreite Urkraft«, »fieberhafter Impuls«, »unbewusster, instinktiver Impuls« und »mit dem Willen eines wild gewordenen Stiers«.
Als ich den Brief las, fiel es mir wieder ein: In das muffige Hotelzimmer oben im selben Alpe d’Huez kam irgendwann der Mannschaftsarzt herein, um mich von der inzwischen leer gelaufenen Infusionsflasche zu befreien. Ich fragte ihn: »Doktor, wie kommt es eigentlich, dass man einfach mit den Beinen weiterkurbelt, auch wenn man schon ganz ausgepumpt ist und man seinen eigenen Namen längst nicht mehr weiß? Dass man einfach weiterkurbelt, wenn man eigentlich gar nicht mehr weiter will und sich am allerliebsten am Straßenrand hinlegen würde?«
Der Doktor zog die Nadel aus der Vene, drückte einen Wattebausch auf die Einstichstelle und sagte in einem neutralen Ton: »Der Wille eines Radrennfahrers«, unterdessen klebte er ein Pflaster auf die Stelle, »der Wille eines Radrennfahrers«, er begann das Durcheinander aufzuräumen, »der Wille eines Radrennfahrers steckt in seinen Eiern.«
Dann ging er zum Fenster, starrte eine Weile nach draußen und fuhr fort: »Aber sei froh, dass du Radrennfahrer bist, dadurch bleibt dein Leben wenigstens überschaubar.«
Er sah ein wenig betrübt aus, so als ob er vom menschlichen Sein inzwischen mehr wusste, als ihm lieb war.
»Sehr geehrte Frau«, schrieb ich in meinem Antwortbrief an die Künstlerin: »Sie bringen die Sache ziemlich gut auf den Punkt, aber bei dem Stier muss ich passen. Das wäre der Ehre zuviel. Ich bin nämlich nur ein schmächtiges Bürschlein: 60 Kilogramm auf 1,70 Meter Körperlänge – zum Zeitpunkt Ihrer Beobachtung wahrscheinlich noch fünf Kilo leichter. Im Fernsehen sieht alles viel schöner aus. Von dem, was Sie ›befreite Urkraft‹ nennen, habe ich mich wochen-, vielleicht sogar monatelang nicht richtig erholt.«

Es war ein gutes Jahr für mich. Ich bin in diesem Sport absolut richtig, das fühle ich. Aber das Schwierigste liegt noch vor mir. Ich muss meine Leistungen bestätigen und steigern. Es ist alles meine eigene Schuld. Jetzt sind die Erwartungen geweckt. Und ich habe das Gefühl, dass ich erst jetzt den Amateurstatus ablege.
Leider hat meine Beziehung die ganze Aufregung und den Trubel nicht überlebt. Eine Jurastudentin im ersten Studienjahr und ein wild gewordener Radrennfahrer, der ständig auf Reisen ist, das bringt Unglück. Die Einzelheiten unserer Trennung werde ich dir lieber ersparen.
Als Profi werde ich mich auf die Suche nach einer lieben, fürsorglichen Frau machen müssen. Einige meiner flämischen Kollegen haben solche Frauen. Kennst du vielleicht eine? Eine Annonce in der »Gazet van Antwerpen« könnte eine Lösung sein: »Holländischer Berufsradrennfahrer, 1 Sieg, sucht eine liebe, hingebungsvolle und unkomplizierte Radrennfahrerfrau, um das Leben überschaubar zu halten. Kenntnisse in Ernährungswissenschaften sind von Vorteil.«
Soeben habe ich im Radio gehört, dass der Winter nun kommt. Die Temperaturen fallen weiter, und man rechnet mit Schnee. Das wird meine Trainings- und Ruhezeiten nur noch behaglicher machen.
Bald schau ich endlich mal wieder vorbei. Egal, was wir auch unternehmen, du bist mein Gast.

Peter


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.9 von 5 Sternen
5 Sterne
15
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Alle 17 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

54 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Reynard am 14. April 2005
Format: Taschenbuch
Wer schon mal selbst mit dem Rad die 21 Kehren hinauf nach Alpe d'Huez gefahren ist, der weis, dass jede Kurve einem Rennfahrer gewidmet ist, der hier eine Etappe der Tour de France gewinnen konnte. In den Kehren 15 und 13 findet man die Schilder mit dem Namen Peter Winnen. Er hatte seine erfolgreichste Zeit als Rennfahrer in den frühen 80er Jahren, als es noch kein EPO, keine Klickpedale und Bremsschaltgriffe gab und die Szene von Bernard Hinault dominiert wurde. Winnen beschreibt in Briefform seine Erlebnisse beim Werdegang vom vielversprechenden Amateur und Olympiateilnehmer zum Profi bei den Mannschaften von Godefroot und Peter Post. Das Buch ist ungemein spannend und unterhaltsam geschrieben. Das mag vor allem daran liegen, dass der Autor einen ehrlichen Einblick in sein Innenleben zulässt. Mit einer sehr authentischen Sprache, auf empfindsame Menschen vielleicht ein wenig derb wirkend, gelingt es Winnen, vor allem radsportlich „vorgebildete" Leser sinnlich zu faszinieren. Beim Lesen riecht man förmlich das Lederfett und den Schweiß. Man kann Winnens Erleben unmittelbar nachvollziehen, wenn er beschreibt, wie er im Rennen stundenlang auf den „viereckigen Hintern und die viereckigen mechanisch mahlenden Waden" Bernard Hinaults gestiert hat. Er lässt teilhaben am Gefühl der völligen physischen Verausgabung nach schweren Bergetappen (siehe Titelbild) und beschreibt unpathetisch, fast banal, wie er seine wichtigen Siege in Erinnerung hat. Einblicke in die Macho-Welt der Rennfahrerszene wechseln sich ab mit sensibel empfundenen Details am Rande der Rennstrecke. Wer dieses Buch lesen will, sollte genügend Zeit einkalkulieren, es fällt nämlich ungemein schwer, das Lesen vor der letzten Seite zu unterbrechen.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von bxa am 21. Juni 2006
Format: Taschenbuch
Endlich ein Buch aus dem "inneren Zirkel" des Radsports, das auch wirklich lesbar ist:

Peter Winnen hat's offenbar nicht nur in den Beinen, sondern auch im Kopf. Und kann das, was dort vor sich geht - und bei aller subjektiven Willkürlichkeit doch auch für jeden Hobbyradsportler nur zu vertraut und nachvollziehbar bleibt - auch noch unterhaltsam zu Papier bringen.

Wem die Passagen, in denen denn vielleicht doch ein bißchen sehr viel über Frauen und wie man sie am besten erobert schwadroniert wird, zu viel werden, der mag sie halt überspringen. Aber Achtung, daß man nicht zu weit springt ... schon der nächste Satz könnte wieder einer sein, den man auf keinen Fall missen sollte.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marcus Haub am 29. März 2005
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Peter Winnen schildert sein (Radsport-)Leben in Briefen an seinen fiktiven Studienfreund Hans.
Der Leser bekommt einen Einblick in die Gefühlswelt eines Tour-de-France Etappensiegers zu einer Zeit als Bernard Hinault der Patron des Feldes war.
Die sehr direkte Ausdrucksweise Winnens macht das Buch zu einem kurzweiligen Lesevergnügen. Auch das Thema "Doping" wird offen behandelt. Für Radsportfans ein Muss!
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Daniel Fischer VINE-PRODUKTTESTER am 25. Januar 2006
Format: Taschenbuch
Wie oft fragt man sich, was man eigentlich stundenlang auf dem Rennrad macht. Berge in glühender Hitze oder im Regen hoch und runter fährt... Beine tun weh? Egal... Peter Winnen bringt es einem näher, diesen Irrsinn nicht zu verstehen, aber doch nachzufühlen und zwar auf einem ganz anderen Niveau. Die Leiden bei den Profis ... Die Sucht nach dem Fahren.. Das schwarze Kapitel Doping. Das alles beschreibt Winnen in Form von Briefen an einen Freund... Herausragend die Schilderungen seiner Etappenerfolge in Alpe D'Huez... Nur getragen durch den Willen fahren diese Irren Berge hoch, wo man zu Fuß Schwierigkeiten hätte.. Und das nach ein paar Bergen und 200 km in den Beinen...
Absolut faszinierend...
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Matthias Tewordt am 17. März 2009
Format: Taschenbuch
Peter Winnen gibt einen tiefen Einblick in eine typische Radsportkarriere. Zuerst die Begeisterung, der Idealismus und die Erfolge. In jungen Jahren bereits Radrennprofi mit gutem Einkommen und Status und vor allen Dingen viel Freude an einem aussergewöhnlich attraktiv erscheinenden Beruf. Dann die Zeit der ganz grossen Erfolge bei der Tour de France, zweimal Etappensieger der Alpe d'Huez (wow !!) und vierter Platz Gesamtwertung. Danach der Niedergang des Körpers nach aktivem Raubbau und noch während der Zeit die Toperfolge auf der Tour de France - der dritte Platz. Der letzte ganz grosse Erfolg aber offenbar bereits mit Doping. Danach der jahrelange Niedergang der Karriere. Peter Winnen schreibt in Tagebuch- bzw. Briefform sehr zugänglich und offen und bei den Schilderungen der Tour de France Etappen zum Teil ungemein spannend und es macht Spass das Buch zu lesen. Die Botschaft für mich war, dass eine Radsportkarriere brutal und den unglaublichen Talenten nicht angemessen ist. Sie sollte doch lieber ein Jugendtraum bleiben. Die Alpe d'Huez kann man ja auch auf einem Hobbyrennen und nicht vorne im Feld hochfahren. Dann hat man wenigstens Spass dabei und ein ganz bischen sich wie Peter ausgezehrt gefühlt.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "kiel24248" am 24. November 2005
Format: Taschenbuch
Wer selber viel Rennrad fährt, kann sich voll und ganz in die Gefühlswelt von Peter Winnen hinein versetzen. Er schreibt so, wie ihm das Maul gewachsen ist, immer wieder köstlich, streckenweise auch brutal, wenn es um die Leiden während einer Bergetappe geht. Sehr kurzweiliges Buch. Investition hat sich gelohnt.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen