Auf hoher See erfasst eine riesige Spingflut das Kreuzfahrtschiff "Poseidon" und bringt das Schiff so sehr zum kentern, dass es bei 180 Grad auf dem Kopf liegen bleibt. Die überlebenden Passagiere sind fortan im Schiff gefangen und warten auf die Rettung. Nur eine kleine Gruppe unter der Führung des Spielers John Dylan (Josh Lucas) und dem ehem. New Yorker Bürgermeister Robert Ramsey (Kurt Russell) macht sich auf den Weg zur untersten Etage des Schiffs, in der Hoffnung dort irgendwo einen Ausgang zu finden...
"Poseidon" von Wolfgang Petersen ist meiner Meinung nach, sein schlechtester Film. Der Film bietet weder wirkliche Spannung oder eine beklemmende Atmosphäre, noch glaubwürdige oder gut-gezeichnete Charaktere, die diesen Flop hätten retten können. Die Effekte sind sicherlich handwerklich gut geworden, aber meiner Meinung nach kein Maßstab mehr, um so einen Film komplett hochzujubeln. Obwohl sie immerhin noch das einzig Positive an dem Film sind, denn sie sorgen zumindestens zu Anfang und in 2-3 Szenen später für zumindestens ein kleinwenig Nervenkitzel. Aber anstelle diesen Nervenkitzel in bester "Das Boot-Manier" bis ins Unermesslichen zu treiben, schickt Wolfgang Petersen seine Protagonisten auf eine belanglose, mit privaten Problemem überlastete Schnitzeljagd gen Ausgang. Dezimierung natürlich mit inbegriffen. So wundert es nicht, dass die für so einen Film klischeehaften und typischen Handlungselemente ebenfalls sich nahtlos und damit ziemlich spannungsarm aneinanderreihen. Die aufgezwungene Dramatik geht dabei förmlich Hand in Hand mit regelmäßigen Über- und Unterwasser-Heldenmomenten. Schade, aber für einen Film mit einem 150-Millionen-Dollar Budget, darf man, nein muss man einfach mehr erwarten, außer den einen oder anderen guten Effekt - 2 schwache Sterne für den Film + einen Stern für die gute Blu-Ray, sowohl Ton, wie auch Bild sind technisch einwandfrei und superscharf, dass Medium ist daher durchaus zu empfehlen, der Film besser nicht ;o)