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Poseidon
 
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Poseidon

Josh Lucas , Kurt Russell , Wolfgang Petersen    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (85 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es war an der Zeit, dass man von dem erfolgreichen Katastrophenfilm Die Höllenfahrt der Poseidon aus dem Jahre 1972 ein hochwertiges Remake produziert, und wer könnte dies besser angehen als der Thriller-Experte Wolfgang Petersen, der Regisseur von Das Boot und Der Sturm? Dabei ist nicht wirklich bedeutsam, dass weniger als ein Jahr zuvor ein Fernsehfilm-Remake (basierend auf Paul Gallicos ursprünglichem Roman aus dem Jahre 1969) gedreht worden war, denn Petersens Version ist viel spektakulärer, voller schockierender Spezialeffekte, riesigen Bauten, tollen Stunts sowie genug Feuer und Wasser, das für fünf Filme voller auswegloser Situationen gereicht hätte. Erneut dreht sich die Handlung darum, dass ein moderner Luxusliner von einer "Monsterwelle" erfasst wird und kentert, während eine kleine Gruppe Überlebender (darunter Josh Lucas, Kurt Russell, Emmy Rossum und Richard Dreyfuss) in dem Schiff verzweifelt nach oben zum Schiffsrumpf klettern und dort nach einem sicheren Weg nach draußen suchen. Speziell wenn man die Besetzung mit den Stars des Films aus dem Jahre 1972 vergleicht, sind die Charaktere leider etwas eindimensional geraten und wirken wenig ausgereift, und das Drehbuch von Mark Protosevich (an dem angeblich von einigen Autoren herumgedoktert wurde) stellt die Protagonisten ab und an einer willkürlichen Reihe von Hindernissen gegenüber, die mit der Zeit wie Routine scheinen und oftmals auch gestellt und unlogisch. Das ist jedoch nicht wirklich wichtig, denn Petersens Umgang mit endloser Action ist so wirksam und professionell, dass Poseidon allein durch das Adrenalin voran getrieben wird. Die Szenen des Kenterns sind schlichtweg atemberaubend, und manche Effekte wirken so echt (und so grausig), dass jüngere und sensible Zuschauer wegschauen sollten. Und obwohl Poseidon nicht den menschlichen Tiefgang der Version aus dem Jahre 1972 erreicht, ist der Film niemals langweilig. Jedenfalls erhält man seine ordentliche Portion Popcorn-Kino-Unterhaltung. --Jeff Shannon

Movieman.de

Wem es beim Filmegucken in erster Linie um actiongeladene Dramatik und ein großes Effektspektakel geht, der ist bei Petersens "Poseidon" genau richtig aufgehoben. Freunde anspruchsvollerer Kost, besonders was Script, Logik und Dialoge angeht, sollten lieber einen Bogen um den dritten Meereskracher Petersens machen. Die Spannung mag tragen aber wirklich überraschende Momente bleiben leider aus. So ergibt sich unterm Strich eine satte Ausstattungsschlacht, mehr als das bleibt aber nicht wirklich zurück. Immerhin Auge und Ohr dürfen sich berauschen lassen und den Kopf kann man ja auch ab und zu mal ausschalten. Fazit: Gigantischer Reinfall

Moviemans Kommentar zur DVD: Farblich stark aber durch Rauschen und Artefakte etwas eingetrübt präsentiert sich das Bild. Der Ton fällt gewaltig aus, vor allem was die Effekte angeht. Als Bonusprogramm gibt es eine eigene DVD, die sehr aufschlussreiche Infos zur Produktion und dem Phänomen der Monsterwellen beinhaltet.

Bild: Leider neigt das in kraftvolle Farben getauchte Bild in Kameraschwenks stellenweise zu recht starkem Bildruckeln (Schwenk über Schiff und Himmel, 00:03:05). Auch leichte Doppelkonturen und Rauschen, das bisweilen auch mal dazu übergeht in leichten Blöcken aufzutreten, stellen ein gewisses Problem dar. Wesentlich überzeugender stellen sich die Schärfewerte dar, die vor allem in Detailaufnahmen gute Dienste leisten (rote Lampe, 01:04:40). Farblich bietet das Bild ein breites Spektrum, das eine harmonische wie kraftvolle Vielfalt vor allem warmer Farbtöne aufweist. Dabei sind die Facetten naturgerecht und saftig angelegt und weisen eine große Leuchtkraft auf. Die Kontrastwerte bewegen sich im durchschnittlichen bis guten Bereich.

Ton: Überbordende Effekte kennzeichnen den actionreichen Auftritt der Monsterwelle (00:17:02). Dabei dröhnt und kracht es mit enormer Basspräsenz aus allen Kanälen (Deckendurchbruch, 00:40:54). Dafür aber den Zuschauer wirklich aus dem Sofa zu reißen, reicht es dann dennoch nicht ganz, da der Hintergrund sich weniger agil zeigt als die vital mit plastischen Richtungswechseln bestückte Front. Durchgängig streuen sich wummernde Effekte in den Soundtrack ein, der eingängig für akustische Spannung sorgt. Der Originalton gibt sich dabei kulissentechnisch ein wenig breiter als die durchaus saftig klingende deutsche Fassung. Sprachlich hingegen zeigt sich die Synchronisation klarer, besonders was einzelne Stimmen angeht (vgl. Satz des kleinen Jungen, 00:36:52), die im Original leicht dumpf und weniger gut verständlich ausfallen. Insgesamt überzeugen vor allem Effekte und Soundtrack.

Extras: Disc 2 bietet ein reichhaltiges Aufgebot an Extras, die sich folgendermaßen aufgliedern: "Poseidon: Ein Schiff im Tonstudio" (22:42 Min.) lässt die Mitwirkenden zur Produktion und zu Regisseur Wolfgang Peterson zu Wort kommen. "Poseidon: Auf den Kopf gestellt" (10:46 Min.) bietet ebenso ausführliche Hintergründe zum Boot und dessen Design. Hinter "Tagebuch eines Schiffskameraden" (12:22 Min.) verbirgt sich eine Set-Tour, die das Filmteam von der privaten Seite zeigt. "Die Monsterwelle" (28:37 Min.), eine Dokumentation des History Channels, beschäftigt sich mit dem Phänomen "Riesenwelle". Abschließend bringt die aufschlussreiche, untertitelte Bonusdisc noch den US-Trailer zum Film (1:39 Min.). --movieman.de

VideoMarkt

Auf allen Decks des Kreuzfahrtschiffes "Poseidon" wird kräftig Silvester gefeiert. Da erfasst eine Monsterwelle den Ozeanriesen und wirft ihn einfach um. Das kopfüber gekenterte Schiff läuft mit Wasser voll. Eine Gruppe Überlebender, darunter der Zocker Dylan, die Witwe Maggie mit ihrem Sohn Connor und der Ex-Feuerwehrmann Robert Ramsey samt Tochter und deren heimlichem Verlobten, entschließt sich, das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Und so macht sie sich auf zu einem Höllentrip quer durch den Rumpf des sinkenden Luxusliners.

Video.de

Hollywood-Veteran Wolfgang Petersen ist nicht nur mit bombastischer Action, sondern auch dem nassen Element als Schauplatz bestens vertraut. Wie schon in "Der Sturm" inszeniert er mit souveräner Hand ein Katastrophenszenario, ohne allzu viel Wert auf die Charakterisierung seiner Figuren zu legen. Stattdessen wird mit allerhand perfekten Spezialeffekten geprotzt, der Untergang wird zur bildgewaltigen Apokalypse. Davon ist auch im Pantoffelkino noch genug zu sehen, um Actionfans anzusprechen.

Blickpunkt: Film

Im Remake der 'Höllenfahrt der Poseidon' setzt Wolfgang Petersen auf Tempo, Action und spektakuläre Schauwerte. Kurt Russell und Josh Lucas kämpfen sich in dem zeitgemäßen Katastrophenthriller durch den Schiffsbauch eines gekenterten Luxusliners.

Nach seinem Klassiker 'Das Boot' und 'Der Sturm' beschwört Petersen erneut die mächtigen Gewalten des Ozeans. Zunächst lernt man in einer zweieinhalbminütigen Kamerafahrt um das von ILM animierte Kreuzfahrtschiff den Profi-Spieler Dylan ('Stealth'-Pilot Josh Lucas) kennen, der wie die anderen Touristen mitten im Nordatlantik einen rauschenden Silvesterabend feiern will. Im riesigen Ballsaal steigt eine Gala in festlicher Garderobe, begleitet von einer Band (Sängerin: Stacy Ferguson von den 'Black Eyed Peas'), aber der Countdown läuft nicht nur zum Jahreswechsel, sondern auch zur Apokalypse.
Schon nach wenigen Filmminuten rollt eine 50 Meter hohe Wellenfront über das gewaltige schwimmende Hotel, das auf die Backbordseite kippt und kieloben treibt. Nicht nur, aber vor allem in dieser minutenlangen Kentersequenz zeigen sich die Errungenschaften heutiger Effektmöglichkeiten. Den Wassermassen sieht man die Fortschritte seit 'Der Sturm' an, aber erst in Kombination mit donnernden mechanischen Effekten entsteht die beeindruckende Gesamterscheinung.
Wenn sich der Ballsaal um 180 Grad auf den Kopf dreht, sind Tumult und Panik lebensecht. Der Kapitän verspricht den Überlebenden in der Trümmerlandschaft die baldige Rettung - eine Notlüge. Dylan indes hat nicht vor, unter der Wasserlinie abzuwarten und will sich zum Rumpf vorarbeiten, um durch die Schiffsschrauben die Oberfläche zu erreichen. Ihm schließen sich der neunjährige Conor (Jimmy Bennett, 'Firewall'), seine verwitwete Mutter Maggie (Jacinda Barrett), der lebensmüde Nelson (Veteran Richard Dreyfuss, der bereits den 'Weißen Hai' bändigte) sowie Ex-Feuerwehrmann Robert Ramsey (Kurt Russell) an. In der Disko findet das Team Ramseys 19jährige Tochter Jennifer (Emmy Rossum, 'The Day After Tomorrow'), ihren heimlichen Verlobten Christian (Mike Vogel, 'The Texas Chainsaw Massacre') sowie die blinde Passagierin Elena (Mia Maestro) und den schmierigen Lucky Larry (Kevin Dillon als Chauvinistenclown). Den Weg dorthin und durch den langsam voll laufenden Schiffsbauch pflastern Petersen und sein Drehbuchautor Mark Protosevich ('The Cell') mit Explosionen, Kletterpartien über Abgründen, hereinbrechenden Wassermassen, riskanten Tauchgängen, funkenschlagenden Stromkabeln, brennenden Benzinwasserfällen, Klaustrophobie und Panikattacken - eine permanente Nerven-Stimulation. Action und Thrill werden großgeschrieben, das Wort Gefahr durchbuchstabiert und eine Extremsituation folgt der anderen, was bisweilen etwas kursorisch ausfällt.
Die Tragödie gerät zum Katalysator zwischenmenschlicher Prozesse, auch wenn diese nur angerissen werden. Denn Pausen, in denen die Figuren ihre Probleme abarbeiten könnten, kommen nicht vor. Gab das behäbige Original von 1972, erschienen zum Höhepunkt der damaligen Katastrophenfilmwelle ('Airport' & Co.), seinen Stars Ernest Borgnine und Gene Hackman viel Zeit für Konfrontationen, spart sich Petersen das und folgt einem effektiven Konzept - dem des rastlosen Ausbruchsthrillers aus einem Stahlgefängnis, das immer schneller zum nassen Grab zu werden droht. Das handlungsdichte Abenteuer spinnt vergleichsweise wenig Seemannsgarn und gibt sich erstaunlich authentisch. Die knapp 150 Mio. Dollar teure Produktion läuft bündig, ohne den Hang zur Überlänge auf ein dramatisch zugespitztes Ende zu, das Opferbereitschaft und stilles Heldentum weitgehend pathosfrei preist. Petersen empfiehlt sich einmal mehr neben James Cameron als ultimativer Tiefsee-Experte und kann der 'Titanic' zumindest tricktechnisch das Wasser reichen. tk.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Wolfgang Petersens Remake von "Die Höllenfahrt der Poseidon" von 1972, in dem eine gewaltige Welle einen Passagierkreuzer zum Kentern bringt.

Kurzbeschreibung

Silvesternacht, Nordatlantik: Kapitän Michael Bradford stößt im Ballsaal des monströsen Luxusliners Poseidon mit seinen Passagieren auf das neue Jahr an, während der erste Offizier bereits erkennen muss, dass dies kein Gutes wird. Mit rasender Geschwindigkeit und unglaublicher Gewalt bricht eine 50 Meter hohe Welle über das Schiff herein und hinterlässt Chaos und Zerstörung. Der Kapitän versucht die Überlebenden im Ballsaal zu beruhigen und rät abzuwarten bis Hilfe kommt, doch eine kleine Gruppe angeführt von Profi Spieler Dylan Johns nimmt ihr Schicksal lieber selbst in die Hand. Durch das zertrümmerte Schiff wollen sie sich an die Wasseroberfläche retten. Doch der Überlebenskampf in einem riesigen Labyrinth wird zum Wettlauf mit der Zeit, da die Poseidon sich immer schneller dem Meeresgrund nähert.


Produktbeschreibungen

Silvesterabend auf der Poseidon. Die feiernden Passagiere stoßen auf das neue Jahr und auf die Zukunft an. Doch schneller als erwartet, rollt die Zukunft bereits auf sie zu. Eine 50 Meter hohe Riesenwelle erfasst das Kreuzfahrtschiff und wirft es um... der ausweglose Kampf ums Überleben beginnt.

Die Passagiere bahnen sich ihren Weg durch Wasser, Feuer und Trümmer, in einer auf den Kopf gedrehten Umgebung. Und nur wenn sie aufeinander vertrauen, haben sie eine Chance zu überleben. Ihr schlimmster Gegenspieler ist allerdings die 13-stöckige und 20 Etagen hohe Poseidon. Ihr Inneres ist ständig in Bewegung, sie sinkt und implodiert. Das Chaos
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