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Kundenrezensionen

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am 11. November 2012
Bloß nicht vom Einband irritieren lassen: Die Gestaltung wirkt etwas altbacken, auch die Titelfotos „knallen“ nicht so, wie man es von anderen Fotobüchern gewohnt ist. Aber der erste Eindruck wird gründlich korrigiert, sobald man das Buch aufschlägt. Auch wenn nicht immer alle von den gefühlten „Tausenden“ von Motiven bzw. Bildideen überzeugen: Für seine knapp 40 Euro bekommt man hier eine Fülle an Informationen geboten, die keine Wünsche bezüglich Porträtfotografie offen lassen dürfte.

Für neugierige Einsteiger, die sich auf die Schnelle ein paar Tipps abholen wollen, ist das Buch insgesamt nicht so gut geeignet – die dürften vom Materialreichtum erschlagen werden. Die Autorin hält den Ball ihres Erfahrungsschatzes nicht flach, sondern liefert mit dem Fotokurs die perfekte Steilvorlage für alle, die es ganz genau wissen wollen.

Wer am liebsten Menschen fotografiert, gern mit allen denkbaren Konstellationen und Situationen experimentiert und dabei überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen will, der findet hier eine schier unerschöpfliche Fundgrube an Tipps, Kniffen und Bildideen.

Sehr gut gelungen ist der innere Aufbau der elf Kapitel, die illustrierend zum Haupttext zahlreiche Beispielfotos mit Erklärungen sowie Übungsvorschläge bieten. Die Autorin gibt dabei zu fast allen Bildern konkrete Tipps, wie die jeweilige Aufnahme entstanden ist und was daran das Besondere ist. Hier kann man im Detail sicher viel für eigene Aufnahmen und Experimente mitnehmen. Ein Anhang gibt zusätzliche Hinweise bzgl. professioneller Hard- und Software für Fotografen.

Sprachlich ist das Buch ebenfalls top. Anleitungen und Erklärungen sind lebhaft formuliert, der Haupttext lässt sich jederzeit flüssig und abwechslungsreich lesen. Anstelle unverständlicher Fachtermini glänzt die Autorin mit einer großen Breite sprachlichen Ausdrucks, die die Lektüre zum Vergnügen werden lässt.
Insgesamt handelt es sich um ein reich ausgestattetes, extrem nützliches Buch. Der Autorin geht es ganz offensichtlich nicht um bahnbrechend neue Perspektiven oder spektakulär innovative Bildauffassungen. Sondern darum, grundsolides Handwerkzeug für wunderschöne Fotos zu vermitteln.

Und das ist ihr zu 100 % gelungen.
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Wer zunächst neugierig das Buch durchblättert, wird sogleich von den vielen Fotos gefesselt, die als Beispiele dienen: meist für sich stehend, als Veranschaulichung besonderer Perspektiven, Posen, Situationen, Bewegungen und so weiter, häufig jedoch auch im Vergleich mit Fotos vom selben Motiv, die zeigen, „wie es nicht geht“; Fehlbelichtungen, schlechte Bildgestaltung, misslungene Pose und so weiter. Hier zeigt sich bereits die Praxisnähe dieses Buchs und somit ein ganz großer Pluspunkt. Die Autorin liefert zwar auch so viel an Hintergrundwissen, wie benötigt wird, damit der Leser und Anwender in Sachen Porträtfotografie durchstarten kann, doch es geht ihr vor allem um die Kunst, mit Kreativität, Einfühlungsvermögen und dem Blick für die Situation ausgezeichnete Porträts zu schaffen, die sich zudem, sofern gewünscht, wohltuend vom „Mainstream“ abheben. Spannend an den Fotos im Buch ist zudem der Umstand, dass die Autorin relativ häufig dieselben Modelle zum Einsatz kommen lässt, bevorzugt ihre Tochter. Gerade dadurch kann der aufmerksame Leser sich viel abschauen, denn es zeigt sich, dass dasselbe Modell in verschiedenen Situationen ein ganz anderes Herangehen fordert oder ermöglicht, wie man es nimmt – und wie viele Details es anzubieten hat.

Hat der Leser ein Lieblingsthema, so kann er nach der Lektüre des Technikkapitels beliebig zwischen den anderen Abschnitten springen und seine Prioritäten selbst setzen; die einzelnen Themenfelder werden unabhängig voneinander behandelt. Immer geht es auch um den richtigen, konstruktiven, sensiblen Umgang mit den jeweiligen Modellen, der erfahrungsgemäß besonders wichtig ist. Es lohnt sich aber, sämtliche Kapitel durchzuarbeiten, denn sie enthalten allesamt wertvolle Informationen, ob man nun akut an Gruppenfotografie oder Kinderbildern interessiert ist oder nicht; der Leser kann immer etwas für sich mitnehmen.
Auch die Informationen im ersten Kapitel und im Anhang sind sehr wertvoll. Die Autorin weiß unkompliziert und trotzdem mit dem nötigen Tiefgang zu erklären und vermag zudem den Leser für ihr Metier zu begeistern. Selbst Hobbyfotografen, die sich grundsätzlich wenig mit Porträts befassen und den Kauf des Buchs vielleicht nur erwägen, weil sie mit dem Argument „Du fotografierst doch gern und gut“ immer wieder zum Agieren als Hochzeits- und Familienfotografen genötigt werden, werden bei der Lektüre merken, wie sich Faszination für dieses Genre regelrecht einschleicht.
Einzig und allein wären noch weiter gehende Ausführungen zu geeigneten Posen wünschenswert. Nicht immer hat man – sofern man nicht gerade Fashionfotograf ist – schlanke und schöne oder aber charaktervoll gealterte Menschen vor der Linse, und intuitiv treffen nur wenige, ob Fotografen oder die nichtprofessionellen Modelle selbst, die ideale Pose.

Insgesamt aber ein großartig konzipiertes, anregendes und gerade für den Laien bestens verständliches Buch, das, findet es den Weg zu einem engagierten Fotografen, sicher nicht im Regal verstauben wird.
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am 1. November 2012
Marion Hogl vermittelt in diesem Buch mit Hilfe von außergewöhnlichen Bildbeispielen das komplexe Wissen rund um das Thema Portraitfotografie. Die Grundlagen werden ausführlich behandelt, aber auch der erfahrene Fotograf findet immer wieder wertvolle Tipps und Tricks. Jedes Foto ist mit den entsprechenden Belichtungsdaten versehen, was den Lerneffekt deutlich erhöht. Anhand von Übungen lässt sich das Gelesene ausprobieren und vertiefen. Farblich abgesetzt, werden spezielle Fragen rund um die Fotografie, sowie wertvolle Tipps, hervorgehoben und bereichern das jeweilige Thema. Der Inhalt ist in elf Kapitel unterteilt, wovon jedes Einzelne ein kleines Nachschlagewerk zu den entsprechenden Themen ist. So finden sich Informationen zu unterschiedlichen Bereichen wie zum Beispiel dem Kinderportrait, Gruppenaufnahmen, Hochzeitsfotografie oder Studiobeleuchtung problemlos. Der Münchner Fotografin ist es gelungen, die Portraitfotografie, angefangen bei der Technik, über Bildgestaltung bis hin zur Bildbearbeitung umfassend und klar zu vermitteln. Klarer Kauftipp !
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TOP 500 REZENSENTam 20. Juli 2013
Die Autorin und freiberufliche Photographin Marion Hogl sagt es zu Beginn frei heraus: "Wenn das Fotomodell schön und fotogen ist, ist es leicht ein gutes Porträtfoto zu machen." Sehr sympathisch ist, daß viele Beispiele im Buch normale Menschen zeigen. Den Eindruck vermittelt bereits die Titelseite, die einige Auftragsarbeiten der Fotographin abbildet.

FOTOKURS?
Ich meine jedoch, daß die Etikettierung des Buches als Fotokurs nicht zutreffend ist. Der Inhalt ist ja der, daß eine kompetente Porträt-Fotographin ihre Arbeit erklärt. Das macht sie im großen und ganzen ja auch wirklich nicht schlecht. Didaktisch vorbildlich und lehrreich sind etwa die Variantenvergleiche wie z.B. kleine versus große Schärfentiefe oder gute versus unzureichende Ausleuchtung.

ZIELGRUPPE?
Allerdings: Wer ist denn die Zielgruppe des angesagten Fotokurses?
□ Alle Ausrüstungsvorschläge zum Thema Ausleuchtung und Fotostudioausstattung zielen auf den professionellen bzw. gewerblichen Bereich, in dem die Autorin selber operiert.
□ Die lehrreichen, aber elementardidaktischen Ausführungen zur Schärfentiefe sind dagegen auf den absoluten Fotographieanfänger zugeschnitten, der womöglich noch nicht einmal weiß, was die für ihn passende Kamera-Ausrüstung wäre, geschweige daß er etwas mit einem Beauty-Dish anfangen könnte.
□ Wie paßt das zusammen?

ZUGESCHAUT
Tatsächlich reflektiert und erklärt die Photographin einfach nur ihre Arbeitsweise. Aha, wird der interessierte Leser sagen, so arbeitet sie und das braucht sie an Geräten dafür. Das ist informativ und gut gemacht, aber eben kein Fotokurs. Manche ihrer Versuche, den Kurscharakter des Buches zu bekräftigen, sind rührend: Was soll denn der Leser etwa mit der Scheingenauigkeit an Detailinformation anfangen, daß bei Photoshop-Elements die Schwarzweiß-Konvertierung mit ALT+STRG+B funktioniert? Wer noch kein Bildverarbeitungsprogramm besitzt, muß das nicht wissen und wer eines benutzt, weiß es schon oder hat ein ganz anderes. Wer z.B. mit einer Bildverarbeitung etwas Anspruchsvolles machen will, wie z.B. Objekte freizustellen, wird sich Lehrvideos auf Youtube anschauen oder z.B. Photoshop-Praxis: Ebenen (Pearson Design) studieren müssen.

Wie gesagt, zu sehen, wie ein Fotograph mit seiner speziellen Ausrüstung hantiert, ist durchaus interessant, aber nach einem Kurs müßte man das Gelernte auch anwenden können. Das wird ausrüstungsbedingt den meisten Lesern bei einer Reihe von Inhalten dauerhaft verwehrt bleiben.

FAZIT
• Informativ mit kleinen Schwächen.
• Gut gelungen das Kapitel über Schwarzweiß-Fotographie.
• Größtes inhaltliches Defizit, das vielleicht ein Anfänger wahrnehmen wird, ist die Informationslücke, die die Autorin bei der Kameraausrüstung läßt .
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am 1. November 2012
aber auch ein Geschenk für einen selbst. Ich fotografiere sehr gerne. Was mich jedoch immer wieder abschreckt ist, dass die Technik des Fotografierens so schwer scheint. Scheint, denn Marion Hogl zeigt, dass es auch verständlich geht. Sie nimmt einen an die Hand und gleichzeitig die Angst auf den Auslöser zu drücken. In ihrem Buch konnte ich alles über die Grundlagen bis hin zu fotografischen Special-Effects lesen. Und nicht nur lesen, sondern auch anwenden.

Besonders gut gefällt mir neben dem leichten,lockeren und teilweise lustigen Schreibstil: die schönen Fotos. Sie wirken so natürlich und ansprechend. Und durch die jeweiligen Übungen habe ich gleich Lust selbst loszulegen.

Auf alle Fälle verschenke ich das Buch - Weihnachten bekommen es von mir Verwandte und Freunde geschenkt. Denn egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi es gibt immer Neues zu entdecken.

Mein Fazit: Das Buch ist ein MUSS für Menschen, die gerne fotografieren.
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 Prorträtfotografie: Der große Fotokurs ist ein tolles Buch für alle Einsteiger in die Fotografie, die lernen wollen wie man Menschen toll in Szene setzt.
Aber auch für Leute mit Fotografieerfahrung, die bisher eher andere Motive in Szene gesetzt haben, beherbergt dieses Buch viele nützliche Tipps und Tricks.

Ich selbst gehöre zu den Menschen, die sich als leicht fortgeschritten bezeichnen würden: Ich kenne meine Kamera, weiß wie man die Blende einsetzt, was man mit der Verschlusszeit steuert, kenne ein paar grundlegende Gestaltungsregeln, aber habe mich bisher in noch kein Spezialthema eingearbeitet, sondern bisher nur die allgemeinen Fotolehrgangs-Bücher durchgearbeitet. Davon habe ich schon recht viel gelesen und die meisten davon sind auch ganz gut gemacht, aber sie können unmöglich alles abdecken. Naturfotografie, Makrofotografie, Blitzlichtfotografie, Schwarzweißfotografie, etc., diese Themen sind so umfassend, dass man im Grunde mindestens ein ganzes Buch, welches sich exklusiv mit diesem Thema beschäftigt durcharbeiten muss.

Daher ist es lohnenswert nicht gleich alles davon zu wollen, sondern sich erstmal ein Themengebiet rauszusuchen, sich darauf konzentrieren, viele Fotos in diesem Bereich machen, viel dazu lesen, sich viele Fotos angucken und sich natürlich im Idealfall mit anderen auszutauschen. Und beim Thema Lesen kommt z.B. dieses Buch ins Spiel, welches ich für überaus gelungen halte. Fotobücher die schlecht sind scheitern in der Regel entweder am didaktischen Aufbau oder zu vielen uninteressanten Kapiteln.
Autorin Marion Hogl gelingt es hier ein Buch vorzulegen, welches von vorne bis hinten lesenwert und interessant geschrieben ist.

Wie in eigentlich jedem Grundlagenfotobuch geht es zuerst wieder mit der Technik los, ISO, Belichtungsmessung, wie lese ich ein Histogramm, etc. pp. Aller Erläuterungen werden direkt anschaulich mit dem Thema Portätfotografie in Bezug gesetzt und einfach, in verständlichen Worten, auch für Laien nachvollziehbar aber dennoch fachlich korrekt erklärt. Das ganze wird auf den ersten 50 Seiten abgehandelt und dann geht es schon direkt los.

Jedes Unterthema z.B. "Tiefe im Bild erzeugen" wird auf 2-4 Seiten abgehandelt, wobei die Unterthemen immer in übergeordneten Kapiteln zusammengefasst sind. Auf den Seiten finden sich immer tolle Beispielbilder, die alle notwendingen Angaben enthalten. In einfachen Worten wird verständlich und nachvollziehbar erklärt, worum es geht, worauf es ankommt und man hat eigentlich immer das Gefühl "okay das ist klar, das ist eigentlich selbstverständlich, das habe ich verstanden". In technischen Details wird sich dabei so gut wie nie verloren.

Die einzelnen Kapitel sind allesamt interessant. Vlt. benötigt man nicht jedes sofort, aber bei allem was man sieht und liest hat man das Gefühl etwas zu lernen und es irgendwann mal einsetzen zu können. Die Kapitel sind alles sehr Praxisbezogen, die Beispielbilder sind auch nicht einfach nur abgebildet sondern immer mit einem verständlichen Kommentar.

Dieses Buch hat mich voll und ganz überzeugt. Es ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Hat man es durch und fotografiert viel in dem Bereich lohnt es sich Bücher zuzulegen die Tiefer in die Materie vordringen. Aber um überhaupt erstmal auf diesen Level zu kommen ist es gut geeignet. Steigt man gleicht mit einem tiefergehenden Buch ein obwohl man noch gar nicht so viel Erfahrungen in dem Bereich hat kann man das Buch schnell gefrustet weglegen, weil man nciht viel damit anfangen kann. Das wird einem mit dem Buch von Marion Hogl sicher nicht passieren. Eine absolute Empfehlung!
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am 26. November 2012
Zunächst fällt die klare und übersichtlich strukturierte Aufteilung in 11 Kapitel plus Einleitung und Anhang auf. Jedes Kapitel ist in weitere sinnvolle Unterkapitel aufgeteilt.
Schön an dem Buch ist, dass man es von vorn nach hinten durchlesen kann, aber nicht muß. Jedes Kapitel, sogar jedes Unterkapitel steht für sich und eignet sich daher wunderbar auch als schnelles Nachschlagewerk wenn man zu bestimmten Situationen und Themen Anregungen oder konkrete Vorgehensweisen nachlesen möchte.

Durchgängig wird jedes einzelne Kapitel klar erläutert ohne zu technisch zu sein. Es liest sich insgesamt sehr flüssig und auch kurzweilig! Dies erhöht den Spaßfaktor an dem Buch noch weiter! Offensichtlich hat Marion Hogl nicht nur ein Fototalent sondern auch ein Schreibtalent!
Bei fast jedem Kapitel hatte ich das Bedürfnis das gerade Gelesene sofort selber auszuprobieren zu wollen oder eine der zahlreichen Übungen zu machen! Wie bei einem leckeren Rezept bekommt man richtig Lust die Kamera wieder rauszuholen.

Besonders hat mich die umfangreiche Auseinandersetzung mit dem Thema Portrait fasziniert. Natürlich erwartet man Themen wie beispielsweise Kinder, klassische Porträts, Gruppen und Paare, Schwarz-weiß, Studio und im Freien usw., diese Themen sich auch alle ausführlich abgehandelt, aber das Buch bietet weit mehr.
Als erstes Kapitel wird man mit der Technik vertraut gemacht, aber selbst für technikscheue Menschen ist dies wie ein einfaches Rezept zu lesen und unkompliziert und einladend beschrieben.
Neben den eben erwähnten, zu erwartenden Themen handelt dieses Buch aber auch von Themen wie z.B. Menschen bei der Arbeit, High Key, Low Key, Menschen in Bewegung (Tanz, Theater, Sport & Action, draußen und in Sporthallen, usw., usw.) mit klassischen Methoden aber auch wundervollen ausdrucksstarken Methoden wie mitziehen oder verwischen. Es gibt wohl kein Thema aus dem Porträtbereich, welcher nicht im Buch bearbeitet wurde.
Und ich habe auch kein Thema gefunden, welches nicht einleuchtend und präzise beschrieben wird.

Überzeugend sind auch die durchgängig gelungenen Bilder! Und davon gibt es erfreulicher weise richtig viele! Jedes Thema ist mit mind. 1 Bild perfekt auf den Punkt gebracht worden. Schön auch z.B: im Studio-Kapitel die Porträtserie mit den verschiednen Studioblitzen. Der Fotograf an sich ist ja wohl eher ein visueller Mensch und daher freut man sich sehr über die zahlreichen Bilder.
Alle Fotos sind mit genauen Aufnahmeangaben über Zeit, Blende, Iso, Blitz, etc abgebildet.
Die Bildstile decken wohl alles ab, was möglich ist. Vom klassischen Portrait bis hin zu den modernen Mitziehern werden alle Variationen in knappen und klaren Texten erläutert und mit reichlich Bildmaterial verdeutlicht. Viele Einstellungen laden sofort zum nachahmen ein.

Erfreut habe ich auch die Kapitel über Bildbearbeitung, Retouche und Ausrüstung durchgelesen. Wobei es im gesamten Buch immer wieder Anmerkungen zum Thema Ausrüstung gibt und das nicht (nur) auf hohem Niveau sondern auch Zubehör empfohlen wird für ganz kleines Geld.

Ein unglaublich wichtiges Thema, welches in fast allen Büchern fehlt, aber eigentlich schon der Laienfotograf wissen müsste, ist ganz am Ende enthalten: Die rechtlichen Anmerkungen. Natürlich ist dieses Thema nur grob erläutert, man könnte ja damit schon ein ganzes Buch füllen, aber diese Basisinformation, wie ich sie hier mal nennen möchte, ist einfach das kleine 1x1 des Fotorechts. Heute im Zeitalter der Social Media sollte das einfach jeder (Hobby- )Fotograf wissen (und anwenden). Sehr gut!

Das Buch ist wohl am geeignetsten für Fotografen, welche sich dem Thema Portrait neu oder intensiver widmen wollen. Der Fotografeneinsteiger oder „auf-People-Fotografie-Umsteiger“ zieht wahrscheinlich den größten Nutzen aus diesem umfangreichen Werk. Aber auch der Profi ist mit diesem Buch immer noch sehr gut beraten, da es so umfassend ist. Ideal auch für Fotografen, welche sich nicht so recht an Menschen herantrauen. Frau Hogl hat auch hierfür einige Tipps parat.

Mein Fazit:
Es gibt wohl wenige Fotografen, welche sich so gut in diesem Metier auskennen, wie Marion Hogl.
Frau Hogl kann man nur zu diesem Werk gratulieren und allen anderen die ganz klare Kaufempfehlung aussprechen!
Ich könnte mir gut vorstellen, dass dieses Buch mal DAS Standardwerk in der Portraitfotografie darstellen wird. Für mich ist es das auf jeden Fall!
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am 22. Oktober 2012
Mit einfachen Worten und Tipps viel erreichen. So würde ich das Buch beschreiben. Man bekommt sehr wertvolle Tipps, ohne dass man eine teure Ausrüstung benötigt, um tolle Fotos (eben anders als die Masse) zu bekommen.
Bei jedem Bild (und es sind sehr viele!) stehen die Aufnahmedaten, so verinnerlicht man verschiedene Themen wie Tiefenschärfe, Helligkeit, Bokeh, Hintergrundunschäfe usw. in Verbindung mit Blende, Zeit und ISO.
Alles in allem sehr sympathisch geschrieben und für jeden zu verstehen! Absolute Kaufempfehlung.
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am 9. Dezember 2012
Das Buch hat die Unterzeile Der große Fotokurs" - und das kann man in diesem Fall wirklich wörtlich nehmen. Ich habe selten so ein umfassendes Werk zu dem Thema in der Hand gehabt, dabei stehen bei mir einige Fotografie-Bücher im Schrank. Ich muss deshalb auch gleich eingestehen, dass ich bisher wohl eine sehr eingeschränkte bzw. klassische Sicht auf das Thema Porträt hatte. Und so lernt man dann auch weit mehr als nur, wie man ein Brustbild" fotografiert. Bewegte Bilder wie im Sport oder auf der Tanzfläche, Partyaufnahmen oder Bildessays bieten ganz neue Möglichkeiten, an ein Porträt heranzugehen. Und welcher Hobbyfotograf denkt schon an Serienaufnahmen, wenn er das Wort Porträt hört? Zugegeben, Mitzieher bei Action-Aufnahmen oder eine Fotostrecke wie die im Buch dokumentierten Weibsbilder sind sicher eher etwas für (Semi-)Profis, und manch einer wird frustriert sein, wenn das nicht so klappt wie im Buch. Aber wenigstens erfährt man nun endlich einmal, wie man an die ganze Sache etwas ambitionierter und eben nicht 08/15 herangeht.
In dem Fotokurs steck eigentlich für jeden etwas drin - vom Anfänger bis zum Profi. Manche mögen es für eine Schwäche des Buches halten, das es nicht fest auf eine Fotografen-Zielgruppe (im Sinne von Erfahrung und Vorkenntnissen) ausgerichtet ist. Allerdings sind die Kapitel so strukturiert, dass sich jeder herausgreifen kann, was er am liebsten ausprobieren möchte. Keiner ist gezwungen, von A bis Z zu lesen. Und es ist doch schön, wenn endlich einmal ein Lehrbuch im Regal steht, mit dem alle in der Familie etwas anfangen können. Zumal man sich die traumhaften Bilder immer gerne auch wieder als Inspiration anschaut.
Besonders gelungen finde ich, dass Marion Hogl nicht nur auf die richtige Technik abhebt. Hier sind auch viele gute Tipps drin, wie man sich als Fotograf am besten der Situation anpasst, wie man Teil der Szenerie wird und kein Störfaktor ist. Einem Fotografen muss man sich für die Porträtfotografie öffnen, dazu gehört Vertrauen - und ein gutes Stück Sensibilität und Einfühlungsvermögen des Fotografen. Schön, wie dieser Punkt auch Berücksichtigung findet, wie zum Beispiel bei Kinderporträts die kleinen Modelle miteinbezogen werden können.
Bitte mehr davon. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann als nächstes die Landschaftsfotografie. Damit die nächsten Urlaubsbilder nicht nur dokumentarisch sind, sondern etwas Besonderes werden.
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am 3. Dezember 2012
Porträtfotografie: Der große Fotokurs

Fotografieren lernen aus Büchern ist von vornherein schon ein schwieriger Ansatz, nur wenige gute Bücher vermögen es, Wissen so zu vermitteln dass man eigentlich jeden Moment von der gemütlichen Couch aufspringen und loslegen will.

Dieses Buch gehört auf jeden Fall dazu.

Die Autorin führt geschickt durch die vielen Themengebiete der Portrait-Fotografie - ohne gleich am Anfang zu überfordern - und mit jeder Menge kleinen, feinen und sinnvollen Tipps. Super, dass auch ein Thema wie Bildgestaltung nicht zu kurz kommt. Viele Fotografie-Bücher sind viel zu technisch, doch bei Porträts kommt es darauf nicht in erster Linie an. Hier von dem reichen Erfahrungsschatz der Autorin (auf jeder Seite merkt man, dass Marion Hogl weiss wovon sie spricht) zu profitieren ist wirklich toll und macht jede Menge Spaß. Im Buch findet man viele tolle Anregungen für alles was man im täglichen "Porträt-Leben" gebrauchen kann - vom klassischen Porträt über Charakterporträts bis hin zu Kinderfotografie, Gruppen und Paare und auch ein tolles Kapitel über Feste und Veranstaltungen. Eigentlich bekommt man aber nach jedem Kapitel Lust, das Gelernte direkt auszuprobieren, was man auch unbedingt tun sollte! Der Lerneffekt stellt sich am besten ein, wenn man nach jedem Kapitel rausgeht und Fotos macht.
Wer dann Blut geleckt hat und richtig einsteigen möchte, der findet sogar noch ein Kapitel über Studioporträts.
Auch nach dem Lesen und Ausprobieren wird mir das Buch noch lange als Nachschlagewerk für Ideen und Anregungen dienen, da so viele tolle Beispielfotos für jeden Bereich enthalten sind - hier finde ich besonders toll, dass für jedes einzelne Bild die Kameraeinstellungen darunter geschrieben sind.

Fazit: Das Buch ist uneingeschränkt zu empfehlen, da es sich (im Gegensatz zu vielen anderen Büchern) auf ein Thema - in diesem Fall Porträtfotografie konzentriert und dieses richtig gut abdeckt. Andere Themen wie Technik und Bildbearbeitung werden zwar gestreift, nehmen aber dem eigentlichen Thema keinen Raum.
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