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Porträt in Sepia: Roman (suhrkamp taschenbuch)
 
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Porträt in Sepia: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)

von Isabel Allende (Autor), Lieselotte Kolanoske (Übersetzer)
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Es ist nicht das erste und es wird ganz sicher nicht das letzte Buch von Isabel Allende sein, das einen solch beeindruckenden Reichtum an Geschichten und Familienverzweigungen aufweist, so schillernd, vielseitig und detailliert gesellschaftliche und politische Verhältnisse einer Epoche schildert. "Der Prozess des Schreibens ist ein Fest," sagt sie, "und ich bin immer traurig, wenn es zu Ende ist." Was für ein Fest!

Aurora wächst in San Francisco im Haus ihrer energischen, zähen, resoluten und mit Witz gesegneten Großmutter Paulina del Valle auf, einer Unternehmerin aus der Zeit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit einer für damalige Verhältnisse eher unziemlich feinen Nase für gute Geschäfte. Das Geheimnis erster Kindheitsjahre zu erforschen bleibt bis zum Schluss des Buches Auroras Lebensaufgabe -- spannend, anrührend und sehr empfindsam geschrieben. "Die Geschichte ist lang und beginnt weit vor meiner Geburt, es braucht Geduld, sie zu erzählen, und noch mehr Geduld, ihr zuzuhören", so warnt die Ich-Erzählerin.

Keine Bange: Das Buch entführt mit höchst talentierter Handschrift für farbige Momentaufnahmen schnell in das Dreieck Kalifornien, Europa, Chile. Es lässt politische Extreme und Konflikte, das Aufeinanderprallen von kultureller Vielfalt und bestehender Konventionen zum lebendigen Hintergrund für die gewaltige Stammbaum-Geschichte werden, deren Wurzeln immer wieder in Chile zusammenlaufen. Sicher ein Stück allendeschen Herzens, denn als ihr Onkel Salvadore Allende beim Militärputsch 1973 ums Leben kam, musste sie das Land verlassen und lebt heute in Kalifornien.

Auch ihrem Ruf als feministische Schriftstellerin macht Isabel Allende erneut alle Ehre: Kämpferisch sind sie, ihre Frauengestalten, einsatz- und opferbereit. "Die Frauen sollten lieber die Suppe umrühren, statt Gedichte zu schreiben." Weit gefehlt! Im Clan der del Valle haben die Frauen Rückgrat und Courage. "In Auroras Geschichte," so schreibt Isabel Allende, "sehe ich den Weg so vieler junger Frauen auch von heute wie in einem großen Spiegel." --Barbara Wegmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Als Aurora del Valle den Schleier zerreißt, der über ihrer Herkunft liegt, hat sie bereits eine bewegte Kindheit und Jugend zwischen Kalifornien, dem Europa der Belle Epoque und Chile hinter sich. Aufgewachsen ist sie im großzügigen und pompösen Haus ihrer Großmutter Paulina del Valle, die sie unter ihre Fittiche genommen hat, um sie 'in die Welt einzuführen'. Je mehr aber Aurora von der Welt kennenlernt, um so deutlicher wächst in ihr das Bedürfnis, aus eigener Kraft zu leben.
Eine Kamera, die sie als Kind geschenkt bekommt, wird ihr nach und nach zur Leidenschaft und zum Mittel der Suche nach ihrer persönlichen Wahrheit. Wer waren ihr Vater, ihre Mutter, und woher kommen die Laute einer fremden Sprache, an die sie sich zu erinnern glaubt? Als sie auf einer Photographie, die sie selbst gemacht hat, mit dem Verrat des Mannes konfrontiert wird, den sie liebt, entschließt sie sich, das Geheimnis ihrer Vergangenheit zu erforschen.
Aurora steht im Mittelpunkt dieses mit großem Atem erzähl ten, farbigen Romans. Doch tatsächlich ist es eine ganze Welt von Schicksalen, die Isabel Allende zu erzählen weiß. Mit Witz und Temperament greift sie ins pralle, ungeordnete Leben, schildert starke, eigenwillige Frauen und zeigt wieder ihren Sinn für das vitale Nebeneinander von Lebensernst und Komik. Nur einer so sicheren Erzählerin wie Isabel Allende konnte es gelingen, den großen Lebensbogen von Fortunas Tochter kraftvoll weiterzuspannen und zugleich die chilenische Vorgeschichte ihres unvergessenen Erstlings Das Geisterhaus durchschimmern zu lassen.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Isabel Allendes bestes Buch seit langem!, 1. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Dieses Buch ist eine mitreißende Familiensaga, die nicht nur das Leben der Aurora zwischen San Francisco und Chile erzählt, sondern auch die Geschichten um ihre Vorfahren und deren Schicksale. Auf der Suche nach ihrer Erinnerung, die sie in Alpträumen immer wieder heimsucht, konfrontiert sich Aurora mit der Vergangenheit um ein Leben in Freiheit beginnen zu können. Allendes Sprache, ihr Bildhaftigkeit und ihr Erzähltemperament machen "Potrait in Sepia" zu einem wahren Lese vergnügen, das den Vergleich zum "Geisterhaus" oder "Eva Luna" nicht zu scheuen braucht!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Schöne Fortsetzung, 30. Juni 2003
Von Ein Kunde
Dieses Buch ist die Fortsetzung zu "Fortunas Töchter". Obwohl ich das erste Buch schon vor ca. 1,5 Jahren gelesen habe, fiel es mir nicht schwer den Anschluss zu finden, da die Autorin die Geschichten der einzelnen Personen in einem Rückblick noch einmal kurz zusammenfasst und dann die Geschichte in eine neue Generation weiterführt. Wieder einmal sehr phantasievoll und bildreich geschrieben, ist dieses Buch sehr kurzweilig zu lesen.

Zusätzlich kann ich bei den Allende Büchern empfehlen:

Zuerst "Paula" lesen und dann das "Geisterhaus". Ich bin immer wieder begeistert über den schönen Schreibstil.

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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "Portrait in Sepia" ist ein besonders lesenswertes Buch!, 1. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Die 30-jährige Aurora des Valle befindet sich auf der Suche nach ihrer Identität und rekonstruiert ihre Lebens- und Familiengeschichte. Aurora schreibt ihre Geschichte nieder und beginnt im Jahr 1862 in San Francisco bei ihren Vorfahren. Aurora selbst wird 1880 geboren, ihre Mutter Lynn Sommers stirbt kurz nach der Geburt, ihr leiblicher Vater hat sich längst nach Europa abgesetzt und der Mann ihrer Mutter stürzt sich aus Trauer in den sog. Salpeterkrieg, in dem Chile gegen Bolivien und Peru kämpft. Aurora wächst bei ihren Großeltern Eliza Sommers und Tao Chi'en auf (die Protagonisten aus "Fortunas Tochter"). Irgendwann in ihrer frühen Kindheit gibt es einen Bruch, Aurora kommt zu ihrer Großmutter väterlicherseits, Paulina del Valle. Dort wächst sie behütet und luxuriös auf, übersiedelt mit ihrer Großmutter in deren Geburtsland Chile, zurück in den Schoß einer großen Familie. Wie Aurora sich entwickelt und ihre wahre Herkunft herausfindet, wie sie zu ihrer Leidenschaft, der Fotografie, gelangt und schließlich die Liebe kennenlernt, das erzählt Isabel Allende wunderbar, fesselnd, kraftvoll, liebevoll, humorig, ironisch, großartig. Sie schreibt über starke, selbstbewußte Frauen, die ihrer Zeit und ihrem Land trotzen und selbst aus heutiger Sicht modern und vorbildlich sind. Trotzdem ist "Portrait in Sepia" kein Roman nur für Frauen. Es geht nicht nur um Familiengeheimnisse und private Tragödien oder Komödien sondern auch um die Geschichte Chiles, das Leben, die Gesellschaft und die Politik vor rund 100 Jahren in Kalifornien, Europa und Südamerika. "Portrait in Sepia" ist ein besonders lesenswertes Buch, und wer "Fortunas Tochter" noch nicht kennt, sollte es ebenfalls lesen!
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3.0 von 5 Sternen Kommt nicht an "Das Geisterhaus" und "Fortunas Tochter" heran!
Ich habe zuvor den ersten Teil der "Trilogie" gelesen, "Fortunas Tochter", und einige Zeit später dann "Das Geisterhaus", das nicht direkt an die ersten beiden, später... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Mai 2007 von chelita

1.0 von 5 Sternen Worum geht es hier eigentlich
Ich kann niemals ein angefangenes Buch weglegen, ohne es zu Ende gelesen zu haben. Das ist nunmal so. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Februar 2006 von Michaela Knümann

3.0 von 5 Sternen Ist eher was für "Allene-Fans"
Ich fand es jetzt leider nicht so der Hit. Ist eher was für "Allende-Fans" gedacht. Schade !!! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Februar 2005 von bihar_1

4.0 von 5 Sternen Geschichte und Spannung
Dieses Buch vereint die Geschichte wundervoll in einen Roman. Der Leser fühlt sich mitgenommen in die Reise durch die Zeit, die die Erzählerin macht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2004 von Monika Harms

5.0 von 5 Sternen Eine reiche Geschichte, denoch voller warmer & leider Töne..
Passend zur Farbe Sephia, finde ich daß die Überschrift den Stil des Buchs gut beschreibt.

Sicherlich, kein weltbewegendes Schicksal, auch keine bittersüße Sozialstudie... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 9. Januar 2004 von Hazelmaus

4.0 von 5 Sternen Interessant...
Ich bin nicht unbedingt begeisterte Allende Leserin, ich lese einfach nur gerne und viel und so kam ich auch zu diesem Buch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. August 2003 von christine_lehmann

5.0 von 5 Sternen Eintauchen in Allendes Welt
"Porträt in Sepia" läßt den Leser in die wunderbare aber auch brutale Welt von Isabel Allende eintauchen. Lesen Sie weiter...
Am 23. Juli 2003 veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Mittelmaß
Es war das zweite Buch, das ich von Isabel Allende gelesen habe und im Gegensatz zum 1., das ich las (Paula) bin ich von diesem echt enttäuscht. Ich habe bis zur 100. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Mai 2003 von evebibe

5.0 von 5 Sternen Wunderschön
Ich fand das Buch einfach schön,
man bekommt einen guten Eindruck von der damaligen Zeit und vom Land.
Allende hat sich mal wieder selbst übertroffen
Veröffentlicht am 16. August 2002 von alitsche

3.0 von 5 Sternen falcon crest für nostalgische
normalerweise lese ich sowas nicht, aber ich war krank...

das buch ist seicht und flüssig, berichtet über "starke frauen" usw. Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 25. Juli 2002 von wikingerprinzessin

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