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Portamento
 
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Produktinformation

  • Audio CD (9. September 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Cooperative Music (Universal)
  • ASIN: B005BQRM8G
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.752 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Book Of Revelation 3:30EUR 0,99
Anhören  2. Days 4:29EUR 0,99
Anhören  3. What You Were 3:15EUR 0,99
Anhören  4. Money 3:53EUR 0,99
Anhören  5. Hard To Love 3:53EUR 0,99
Anhören  6. I Don't Know How To Love 3:22EUR 0,99
Anhören  7. Searching For Heaven 2:49EUR 0,99
Anhören  8. Please Don't Leave 4:11EUR 0,99
Anhören  9. If He Likes It Let Him Do It 3:51EUR 0,99
Anhören10. I Need A Doctor 4:16EUR 0,99
Anhören11. In The Cold 3:29EUR 0,99
Anhören12. How It Ended 4:20EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

2010 war ein turbulentes Jahr für The Drums, in der internationalen Musikpresse in höchsten Tönen gelobt, auf dem Cover des NME mit der Headline „The New Decade In Music“, in den Top 10 Musiktipps 2010 von The Fly, ausverkaufte Clubs in allen Ländern der Welt. Nach weltweit 200.000 verkauften Alben ihres selbstbetitelten Debüts (2010) kommt nun mit 'Portamento' der Nachfolger und offenbart eine Band, die leicht an den Grenzen ihres Sounds zerrt, während sie ihre wiedererkennbaren Klangsignaturen beibehält - süsse Melodien, charmante Lyrics und spröde Synthesizer kollidieren mit drahtigen, Spector'esken Gitarren und Basslinien.   The Drums bestehen aktuell aus Jonathan Pierce (Gesang, Gitarre), Jacob Graham (Synthesizer) und Connor Hanwick (Schlagzeug), Adam Kessler hat die Band 2010 verlassen.

motor.de

The Drums verlassen Strand und Surf-Szene. Portamento" spielt klanglich eher im Manchester der 80er Jahre. "Let's Go Surfing" und "Down By The Water", so lauteten noch im letzten Sommer beliebte Titel von The Drums. Musikalisch wie inhaltlich durchzogen Surf-Motive das selbstbetitelte Debüt der New Yorker Indie-Rocker und verliehen dem Album insgesamt eine recht sonnige Unbeschwertheit. Ein Jahr später sieht nach dem Ausstieg von Gitarrist Adam Kessler nicht nur die Besetzung verändert aus. Kein einziges Mal wird der kultige Wellensport zum Thema und auch klanglich kennt "Portamento" anstelle der unbedingten Leichtigkeit des Seins melancholische, bisweilen sogar düstere Züge. Während die Single-Note-Riffs der Gitarren noch immer den gleichen Sound kennen und auch noch immer jene repetitive, 60er-angelehnten Melodiestruktur aufweisen, sind die stimmlichen Bezüge wesentlich näher in Richtung Ian Curtis und Morrissey gerückt. Überhaupt wecken die zwölf Songs reihenweise mehr oder minder deutliche Assoziationen. The Drums - "Money" Inhaltlich rangiert das Album zwischen zwei großen Polen. Besonders zentral ist dabei die Liebe in ihrer gescheiterten Form, wobei vor allem das verletzte, verlassene Selbst zum Thema gemacht wird. Bittere Resumees wie "We were just wasting time" sind dabei keine Seltenheit. Des Weiteren wären da noch (Anti-)Religiöse Subjekte, wie man sie gleich im Opener "The Book Of Revelation" antrifft: "I've seen the world / And there's no heaven and there's no hell" heißt es da ganz nüchtern. Das Motiv des Todes ist ebenfalls kein seltenes. Auch in der musikalischen Umsetzung wird die Handlungsverschiebung deutlich: "What You Were" zeigt garagig-kratzige Sounds, dazu dumpfe, dunkle Bässe, ein weinendes Saxophon und wavig-nasaler Gesang à la Joy Division. Über allem liegt mehr Hall, als man es von ihrem Erstling gewohnt ist. Ähnlich gestaltet sich die Single "Money", die Erinnerung an The Smiths wechselt sich mit chorischen Falsett-Parts im Refrain ab. Der Song "In The Cold" trägt Züge echter Melancholie, die erstmals nicht mehr wie sonst durch tänzelnd-vergnügte Refrains verdrängt wird. Flirrende Synthie-Teppiche und distanzierte Stimmen setzen in "Please Don't Leave" eine fast als Verzweiflung deutbare Stimmung um. "If He Likes It Let Him Do It" kennt disharmonische Intervalle und trägt ebenjenen Wave-Anstrich, der sich auf dem Album so deutlich zeigt – jaulende Synthesizer verstärken den Eindruck noch einmal. Den finstersten Punkt findet das Album schließlich in "Searching For Heaven", das durch die untypische Songstruktur eines ausladenden instrumentalen Synthesizer-Intros auffällt. Nahezu klassisch komponierte, kontrapunktische Strukturen der technoiden Arpeggien verwinden sich in ungewöhnlichen harmonischen Folgen. Darin bettet sich schließlich Jonny Pierces Stimme, gebrochen und verrauscht aufgenommen. Mit "Days" oder dem funkelnd-poppigen "How It Ended" finden sich aber auch Songs, die vor allem an das Debüt der Gruppe erinnern. The Drums - "In The Cold" Nein, es müssen keine Plagiatsvorwürfe gegen The Drums erhoben werden. Wenn auch vieles nicht gerade innovativ anmutet, so klingen sie auf "Portamento" noch immer nach sich selbst. Durch jene unbeschwerte musikalische Ader und die unvertuschten Zugeständnisse an jedweden Pop-Appeal, besitzen sie quasi einen Freifahrtsschein in der Musikgeschichte herumzuprobieren, wie sie möchten. Ihr zweites Werk ist dabei nicht revolutionär und auch sonst nicht allzu tiefschürfend, aber durchaus etwas weniger glatt als sein Vorgänger. Am Ende ist es einfach ein angenehmer, unkomplizierter Begleiter.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Licht und Schatten 9. September 2011
Von ROTT TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD
Das ist immer schwierig, wenn das erste Album so einen (berechtigten) Hype, grosser Aufmerksamkeit und guten Verkaufszahlen geführt hat. Vielleicht kommt 'Portamento' knapp 14 Monate nach dem Debüt einfach zu früh. Die Bestandteile des berauschenden Debüts sind immer noch vorhanden, auf den ersten Blick wirkt alles ein wenig komplexer und düsterer. Wenn man allerdings etwas tiefer gräbt, häufiger hört, merkt man, dass da nicht allzu an Neuem und Entdeckenswerten bleibt.

Die ersten beiden Songs sind klasse. BOOK OF REVELATIONS ist simple gestrickt, mit einem feinen Refrain. Ein guter tanzbarer Einstieg ins Album. Ebenso DAYS, fast wimmernder Gesang über einem pumpenden treiben Bass. Die nächsten beiden Tracks zeigen aber das Grundproblem, WHAT YOU WERE und MONEY könnten gut und gerne schlechte B-Seiten aus dem ersten Album sein, wenig ausgefeilt und etwas zu sehr formelhaft. Simplizität geht hier in Austauschbarkeit über. HARD TO LOVE hat wunderbare 80er Synthies, aber mit seinen ganzen Uh-Uhs wirkt der Song ein wenig angestrengt und leider auch etwas ideenlos. SEARCHING FOR HEAVEN ist ein düsterer, epischerer Song und damit tatsächlich eine Weiterentwicklung es Debüts. Das weinende, klagende, was bei DAYS noch funktionierte, entfaltet sich hier nicht richtig, der Song bleibt sehr schemenhaft. Mit I NEED A DOCTOR sind die Drums dann wieder auf der Habenseite, ein zuckender, treibender Song, perfekt für die (Indie) Tanzfläche.

Hin und her gerissen bin ich. Vielleicht waren die Erwartungen nach dem Debüt einfach so hoch und nicht zu erfüllen, vielleicht hätten die New Yorker Jungs sich aber auch einfach etwas mehr Muse für das zweite Album nehmen sollen. Eigentlich würde ich dem Album 3 Sterne geben, aber weil ich vermutlich über meine eigenen zu hohen Erwartungen stolpere und in der Hoffnung, dass die Drums ihr Potential noch über viele weitere Alben ausschöpfen werden .....
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Format:Audio CD
Im neuen Album der Drums klingen durchaus etwas andere Töne an, als im Vorgänger. Die Arrangements kommen teilweise verspielter daher. Es wird nicht nur auf der Neo-Surf-Welle geritten.Meiner Meinung nach tut das der Band gut. Ich würde mir davon noch deutlich mehr wünschen. Aber im Großen und Ganzen ist es wieder ein ordentliches The Drums Sound - der einem eben gefällt oder nicht.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Martin Lorenz TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
... ruft einem die neue Platte der Drums wieder ins Gedächtnis: Auffällig zunächst der kurze Weg vom "Wow!" zum "Buh!", exemplarisch vorgeführt vom Vorsitzenden des Plattengerichts bei SpiegelOnline, Jan Wigger, der noch vor gut einem Jahr Lobeshymnen auf die Jungs aus Brooklyn textete, sich aber für den Nachfolger zu einem zwar lustigen, aber fragwürdigen "Dengel Dengel Brumm Brumm Doing Schrumm Jaul" hinreißen ließ. Was insofern verwundert, als dass die Songs des neuen Albums zwar zur Hälfte immer noch aus den selben Ingredienzen wie denen des Debüts bestehen und auch Jonathan Pierce` Falsettstimme nach wie vor das Nervengerüst auf Tauglichkeit prüft.

Andererseits gelingt es den Jungspunden auf "Portamento" deutlich öfter, Brüche in ihre Songs einzubauen und so ganz unterschiedliche Stimmungen zu erzeugen, im Gegensatz zum Erstling gibt es jetzt sehr wohl Stücke, die aus dem einheitlichen "Dengel-Brumm" herausragen - sei es "Searching For Heaven" mit seinem flächigen, fast an Tangerine Dream erinnernden Synthie-Intro und dem erstaunlich schrägen Gesang oder auch die beiden in schummrigem Moll eingefärbten Joy-Division-Soundalikes "Please Don't Leave" und "If He Likes It ..." Richtungsweisend wohl auch ein Stück wie "Hard To Love", in welchem die Elektronik statt des gezupfen Basses die Marschrichtung vorgibt - laut Auskunft der Band soll dies ja auch die gewünschte Marschrichtung für das nächste Album sein.

Als weniger wichtige Randnotiz kann man vermerken, dass "I Need A Doctor" lustigerweise ein Stück weit wie "Doctor Doctor" von den fast vergessenen Thompson Twins klingt und The Drums sich bei "In The Cold" ohne erkennbaren Gesichtsverlust sogar auf den frostigen Boden der Echo And The Bunnymen vorwagen. Sie sind deshalb lange noch keine düstere Wave-Combo und vom NewGoth so weit weg wie die Gebrüder Gallagher vom Bruderkuß, aber eine zielgerichtete Bewegung ist erkennbar und sie selbst meinten ja im Q-Magazine kürzlich: "We're clearly a band who move fast."

Im gleichen Interview, und das soll der Bogen zum zweiten Aufmerker (s.o.) sein, äußerte Sänger Jonathan Pierce recht forsch: "I hate U2 and Coldplay, bands that can't be bands for the life of them. They can't just write great songs, they have to be doing other stuff, a statement all the time ... U2 haven't released a good record in ten years, why don't they just run for office". Nun, die Jugend hat das verbürgte Recht, mit Vehemenz das Maul aufzureißen und über das politische Gutbürgertum der Herren Vox und Martin darf gern ausgiebig gespottet werden. Aber in punkto Songwriting kommt vor dem Reden nach wie vor das Machen und da darf sich Herr Pierce gern noch ein paar Stunden ins Auditorium setzen. Und zwar trotz guter Platte. mapambulo:blog
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