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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine runde Sache :o),
Rezension bezieht sich auf: Pornorama (DVD)
Zum Inhalt:
Sommer, Ende der 60er Jahre. Die sexuelle Revolution regiert die Welt und selbst München-Ramersdorf ist ideologisch aufgeladen. Der 20-jährige Polizeianwärter Benjamin "Bennie" Köpke (TOM SCHILLING) verliebt sich während eines Observierungs-Einsatzes unsterblich in die hübsche Kommunardin Luzi (KAROLINE HERFURTH). Gleichzeitig überredet ihn sein lebenslustiger, aber ständig in Geldnöten steckender älterer Bruder Freddie (BENNO FÜRMANN), die Regie bei einem von ihm geplanten Filmprojekt zu übernehmen - dabei handelt es sich ausgerechnet um einen "Aufklärungsfilm", die in dieser Zeit die Kinosäle füllten. Freddies Motto: Das können wir auch.... Während Freddie vom schnellen Reichtum träumt und nebenbei die flotte Getränkeladen-Besitzerin Frau Schröder (ELKE WINKENS) umgarnt, hat Bennie am Set mit einer chaotischen Filmcrew alle Hände voll zu tun: dem Pizzeria-Besitzer und Filmfinanzier" Cesare (DIETER LANDURIS), dem Kinovorführer Herrn Eckert (MICHAEL GWISDEK), dem kiffenden Lothar (MARTIN GLADE) und seiner Freundin Irene (LISA MARIA POTTHOFF), sowie der vollbusigen italienischen Möchtegern-Diva Gina (VALENTINA LODOVINI), die, wie sich herausstellt, sich weder ausziehen will noch der deutschen Sprache mächtig ist. Nachts heimlich drehen, tagsüber im Dienst, das macht Bennie bald sehr zu schaffen. Ein treuer Staatsdiener sein und gleichzeitig ein Regisseur eines Aufklärungsfilmes". Und wie lange kann er der freiheitsliebenden Luzi seinen wahren "Spießerberuf" verschweigen? Auch Freddies Schwierigkeiten spitzen sich zu, da sich die Dreharbeiten schwieriger gestalten als erwartet ... Zum Film: Endlich mal wieder eine deutsche Komödie, die erfrischend leicht und unkompliziert daherkommt. Und zudem noch richtig amüsant ist (herrlich: Michael Gwisdek als Toningenieur Eckert ;o))) Selbst Tom Schilling (in anderen - von mir rezensierten - Filmen eher durchschnittlich!) füllt seine Rolle als halbstarker Polizeianwärter und Hobbyregisseur richtig gut aus. Auch Karoline Herfurth ist die richtige Besetzung als Kommunardin Luzi, mittendrin in der Revolution und doch selbst eher etwas schüchtern. Last but not least: Benno Fürmann, den man seine Rolle als Hallodri von großem Bruder auch amüsiert abnimmt! Die Grundidee ist originell, das Drehbuch beinhaltet viele kleine und komische Details bzw. Dialoge. Regisseur Rothemund ("Sophie Scholl") verstand es, seine Truppe zu Höchstleistungen anzuspornen! Dennoch: selten, aber manchmal sind sie da: kleine Längen! Insgesamt aber: klare Empfehlung!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Filmemacher haben es schwer.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Pornorama (DVD)
Zwei ungleiche Brüder, von denen der eine in Geldschwierigkeiten steckt und der andere bei der Polizei arbeitet, beschließen einen Film zu drehen. Es sind die wilden Sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Kommune 1 und Oswald Kolle sind in aller Munde und das Brüderpaar will gemeinsam mit einem alten Kinobesitzer und einem Pizzabäcker, sowie dessen Freundin ein gewagtes Thema aufgreifen. Die zur Verfügung stehenden Mittel sind nicht gerade üppig und das Team noch recht unerfahren. Zudem hat der zukünftige Star Allüren, noch bevor sie ein Star ist. Man reißt sich immer wieder zusammen. Umschifft mit genialen Ideen jede Klippe und es kommt zur Uraufführung.
Die Geschichte wird humorvoll erzählt. Das heikle Thema wird geschickt bearbeitet. Flotte Sprüche, überraschende Wendungen und pfiffige Lösungen halten den Zuschauer bei Laune. Die Schauspieler leisten gute Arbeit. Eine nette Unterhaltung jenseits des Mainstream. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Recht klischeehafte Romantikkomödie!,
Rezension bezieht sich auf: Pornorama (DVD)
Neben Mammutprojekten wie "Das Parfum" oder den "Fantastic Four" produziert Bernd Eichinger natürlich auch noch den ein oder anderen weniger aufwendigen deutschen Film. So zum Beispiel "Pornorama". Finanziell lohnen sollen sich natürlich auch diese beschaulichen Projekte. Offensichtlich wollte man hier kein Risiko eingehen und setzt auf Bewährtes: Einen Regisseur (Marc Rothemund) der derzeit in aller Munde ist (wegen "Sophie Scholl"), ein paar bekannte Jungdarsteller, sowie einen noch bekannteren etwas älteren Schauspieler (Benno Fürmann). Dazu nutzt man noch den allgemeinen Nostalgietrend und verlagert die Handlung in die späten Sechsziger. Diese bieten nämlich für die jüngeren Zuschauer ein brisantes Thema, die sexuelle Befreiung. Dass sich ein Kassenerfolg aber nicht so leicht konstruieren lässt, sieht man an den gerade mal rund 100.000 Zuschauern. Leider bleibt aber auch die Qualität weitgehend auf der Strecke. Die Story ist im Grunde ja eigentlich gar nicht mal schlecht, an der Umsetzung hapert es allerdings. Das Lebensgefühl der Zeit wird nur sehr klischeehaft transportiert. So sieht man auf der einen Seite kiffende Hippies und stark behaarte nackte Frauen, auf der anderen spießige Eltern und eine geradezu lächerliche Polizei. Zugegeben, es gibt durchaus die ein oder andere lustige Szene. Auch die Idee als Hauptdarstellerin für den Sexfilm eine Italienerin zu wählen, die weder deutsch spricht noch sich ausziehen möchte, ist gut. Leider bremst sich der Film immer wieder selbst aus und ist extrem vorhersehbar. Einige Szenen, wie die Razzia, sind sogar richtig lächerlich. Am lustigsten sind da noch die Zusammenschnitte alter Aufklärungsfilme und natürlich der Untertitel "Die Bekenntnisse der mannstollen Näherin Rita Brauchts". Wer sowohl deutsche Filme als auch romantische Komödien allgemein mag, dürfte auch hier auf seine Kosten kommen. Ein niveauloser Klamauk wie "Kein Bund Fürs Leben" ist "Pornorama" nämlich nicht. Mehr als der übliche Einheitsbrei aber leider auch nicht!
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