Mir gefällt "Popgefahr" richtig gut und De/Vision können mich wieder zu 100 Prozent überzeugen. Noob war ja schon der richtige Weg, der meiner Meinung nach, auf Popgefahr weiter ausgebaut wird. Endlich sind wieder vermehrt schnellere, tanzbare Nummern mit auf dem Album. Dieser Umstand des Fehlens solcher Nummern auf z. B. Subkutan ließ mich De/Vision fast vergessen. Dieses neue Album ist nun wieder verdammt stark und macht fast alles richtig. "mAndroids" mit seinem lassiven Beat (Goldfrapp - Oh la la, Strict machine lässt grüßen) oder aber "Rage" was mich sehr an DM's "Wrong" erinnert, nur konnten mich DM mit Wrong in der Orignalversion nicht überzeugen musste da doch erst der "Thin White Duke" den Track für mich kompatibel machen, bei De/Vision funkte es aber gleich bei mir. Zu "Time to be Alive" braucht man nichts mehr sagen = HIT und "Plastic Heart" reiht sich da gleich mit ein, genauso wie "Ready to Die" und dem sehr ähnlichen "Flash of Life". "Be A Light To Yourself" ist wieder so eine ruhige Nummer, wie ich sie nur häppchenweise auf einem Album aushalte (Subkutan war damals zuviel des Guten :D) hier passts aber gut rein. Meine beiden Hightlights dachte ich anfangs wären Time to be Alive und Plastic Heart, kann ich nun nach einer guten Woche dauerhören sagen, dass es bei mir "Twisted Story" - die Art und Weise des Gesangs erinnert mich an "Hear Me Calling" was ich mir heute noch gerne anhöre - und "Until the end of Time" sind, welche mich nicht mehr loslassen, vlt. werden diese beiden Lieder später mal als EP mit netten Neuinterpretationen anderer Künstler ausgekoppelt? Fazit: DE/VISION sind für mich zurück und ergänzen den Synthiesound, der meiner Meinung nach viel stärker in der Clublandschaft präsent sein sollte. Starkes Album was sich für mich auf eine Ebene stellt mit den letzten Werken von Mesh, Apoptygma Berzerk, SONO, Client, Universal Poplab und Lowe.