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Pop essen Mauer auf: Wie der Kommunismus den Pop erfand und sich damit selbst abschaffte. Die Hartholz-Akte
 
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Pop essen Mauer auf: Wie der Kommunismus den Pop erfand und sich damit selbst abschaffte. Die Hartholz-Akte [Gebundene Ausgabe]

Stefan Maelck
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Berlin (21. Juli 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3871345504
  • ISBN-13: 978-3871345500
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 804.138 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Stefan Maelck
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Lange galt die sagenumwobene Hartholz-Akte als verschollen, doch nun konnte sie der investigative Musikjournalist Ludger Bauer den Fängen eines abgehalfterten Ostrockers entreißen. Plötzlich wird klar: Die Popgeschichte muss komplett umgeschrieben werden. Der von den Rolling Stones besungene «Street Fighting Man» stammt aus der DDR; Andy Warhol wurde auf Geheimdienstkosten aus einem obskuren slowakischen Dörfchen nach New York geschleust; der Punk wurzelt tief in Wandlitz und der Gothic Rock in Schwedt an der Oder. Selbst Elvis Presley konnte es sich aus gutem Grund nicht immer verkneifen, Deutsch zu singen ... In Wahrheit ist Pop eine perfide Ausgeburt des Kommunismus, als vielstimmige Wunderwaffe im Kalten Krieg sollte er die dekadente westliche Jugend dauerberieseln und so das kapitalistische System entscheidend schwächen. Wer hätte geahnt, dass diese Waffe eines Tages wie ein Bumerang zurückkehren und die Mauer zum Einsturz bringen würde? Erstmals die wahre Geschichte des Pop, laut und heftig, für Einsteiger ebenso wie für Spezialisten!

Über den Autor

1963 in Wismar geboren, studierte er Anglistik und Germanistik in Rostock. Forschungs- und Lehraufenthalte in den USA und England. Nach einem Gastspiel als Lektor bei Reclam Leipzig ist er seit 1994 freier Publizist und Radiomoderator, Schwerpunkt Literatur und Popmusik. Stefan Maelck lebt in Halle und arbeitet bereits am nächsten Fall für Hank Meyer.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
nette unterhaltung 14. Juli 2007
Von IG
Format:Gebundene Ausgabe
Die Idee, die diesem Buch zugrunde liegt, ist an sich nicht schlecht. Doch eine Idee, und sei sie noch so gut, erzeugt noch lange keine Bestseller. Und ich denke, dass wird Pop essen Mauer auf" auch nicht werden.
Es drängen sich Vergleiche nahezu auf. Der Aufbau erinnert doch sehr an Neue Leben" von Ingo Schulze, die Thematik ähnelt Brussig's Helden wie wir".
Dass Teile des Romans in Rostock angesiedelt sind, macht mir dieses Buch ein wenig sympathischer. Und das einige musikalische Lieblinge hier erwähnt werden, gibt noch einen Bonuspunkt. Überhaupt hätte ich mich nicht getraut, so viele noch lebende Musiker zu verwenden. Ich habe an vielen Stellen gelacht, aber mir dann auch vorgestellt, wie die Musiker darauf reagieren könnten.
Die Idee zu diesem Buch ist gut und ausbaufähig. Aber der Zug, der sich gut und schnell in Bewegung setzt, erlahmt, und zwar, als Ludger Bauer auf Duttweiler trifft. Und überhaupt, das Ende der Geschichte. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass der letzte Teil schnell niedergeschrieben wurde. Da fehlt der Biss. Das wirkt mir alles zu konstruiert mit der Halle und all dem Gedöns da drinnen. Die Selbstbeweihräucherung nimmt überhand, es wird für mich als Leser immer unglaubwürdiger.
Schade, denn ich bin mir sicher, dass man aus diesem Stoff hätte mehr machen können. Es ist nette Unterhaltung, wenn es draußen mal wieder regnet. Aber man vergisst es auch schnell wieder.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Darum gehts nämlich im neuesten Buch von Stefan Maelck.Dass Elvis Presley ursprünglich Elvira Prassler hieß,und vom ostdeutschen Kommunismus installiert wurde,um die westliche Welt zu untergraben.Oder die rettende Einbürgerung von Peter Maffay,der eigentlich als Peter Alexander Makkay im heutigen Rumänien geboren wurde,jedoch wegen eines unglücklichen Zwischenfalls im Schloss des Grafen Dracula seine Heimat verlassen musste.Bis hin zur Erfindung von Dieter Bohlen,der nichts weiter ist,als eine zum Leben erweckte Puppe...(so abstrus die meisten der Einfälle scheinen,so real könnten sie auch sein...Bohlen als Roboter???warum nicht...)

Beste Unterhaltung,für all jene,die sich immer schon Gedanken über die Entstehung gewisser musikalischer Strömungen gemacht haben,jedoch nie ganz dahinter gekommen sind!

Eindeutig 5 Sterne und eine 100%ige Empfehlung!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Gute Unterhaltung 26. November 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Jedem, der sich in der Geschichte der populären Musik auskennt und der trockenen Humor mag, dem kann dieses Buch empfohlen werden. Ich habe mich über die abstruse Geschichte der Erfindung des Rock N Roll jedenfalls köstlich amüsiert und mich von dem Buch bestens unterhalten gefühlt. Und wer weiß: Vielleicht war es ja wirklich so.
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