Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Le Pop
 
Mehr Bilder ansehen
 

Le Pop

Katzenjammer Audio CD
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Katzenjammer-Shop bei Amazon.de

Musik

Bild des Albums von Katzenjammer

Fotos

Abbildung von Katzenjammer

Videos

A Kiss before you go
Besuchen Sie den Katzenjammer-Shop bei Amazon.de
mit 3 Alben, 8 Fotos, Videos, Diskussionen und mehr.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Audio CD (21. August 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Nettwerk (Soulfood)
  • ASIN: B0024DIZDK
  • Weitere Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 65.786 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Overture
2. A bar in Amsterdam
3. Tea with cinnamon
4. Hey do on the devil's back
5. Wading in deeper
6. Le pop
7. Der Kapitän
8. Virginia Clemm
9. Play my darling play
10. To the sea
11. Mother superior
12. Keine Titelinformation

Produktbeschreibungen

motor.de

Katzenjammer hören ist wie eine Fahrt in einem durchgedrehten Karussell: schnell, aufregend und man kriegt nicht genug davon. Endlich erscheint ihr Debütalbum „Le Pop“ auch in Deutschland.

Die „Overture“ läutet es ein: man weiß nicht, was einen erwartet und plötzlich ist man mittendrin. „A Bar In Amsterdam“ zieht einen sogleich unweigerlich in den Strudel ‚Katzenjammer’. Das ist wilder Tanz und treibender Rhythmus, alles mit folkloristischen Instrumenten und dem geballten, kraftvollen Gesang der vier Norwegerinnen. Einen Moment dreht sich das Karussell ein wenig langsamer, um im nächsten noch einmal Vollgas zu geben. Das ist der Auftakt zum Debütalbum „Le Pop“, eine Mischung aus verspielten, lebhaften, dramatischen Songs, deren Einordnungsversuch zwangsläufig scheitern muss. Die Musik von Katzenjammer ist einfach zu vielseitig, als dass man ihr einen Stempel aufdrücken könnte. Höchstens von Einflüssen kann man sprechen und diese sind zahlreich. Die Norwegerinnen bedienen sich beispielsweise an Seemannsliedern, am Blues und sogar an jüdischer Volksmusik. Dabei genügt es völlig, zu viert auf der Bühne zu stehen, denn Solveig, Anne Marit, Turid und Marianna spielen alle Instrumente selbst und das auch noch im Wechsel: vom klassischen Schlagzeug, über Mandoline, Banjo, Ukuluele bis zum folkloristischen Balalaika-Bass mit dem frechen Katzengesicht drauf.

„Le Pop“ ist von der Thematik des Zirkusjahrmarkts durchzogen, musikalisch wie auch im Artwork. Katzenjammer nimmt den Hörer mit auf eine Reise zurück in die Kindheit, als man noch den befremdlichen Zauber dieser Welt spürte: seltsame Gestalten, süße Zuckerwatte, aufregende Kunststücke, schnelle Karussells. Getragen wird dieses Motiv von den Orgelpfeifen, die uns in mehr als einem Song begegnen. Am deutlichsten in der nach dem Album (oder umgekehrt?) benannten Hymne „Le Pop“, einem wahren musikalischen Wirbelwind: „All you know you’re dancing till you drop / when you’re listening to Le Pop“, heißt es hier folgerichtig.
Dabei glänzen die vier Musikerinnen zu jeder Zeit mit ihren Stimmen. Diese sind keineswegs nur süß, sondern auch richtig kraftvoll, wie in „Hey Ho On The Devil’s Back“ und dem zusätzlichen Track „Ain’t No Thang“, einer gestandenen Bluesnummer.

Katzenjammer können aber auch ruhige Töne anschlagen: „Wading In Deeper“ ist eine wunderschöne Klavierballade, die zum Ende hin mit Unterstützung weiterer Streichinstrumente schon recht orchestral daher kommt. Ebenso schön, nur mit mehr Dramatik versehen, ist das von Seemann-Shanties inspirierte „Virginia Clemm“. Leider ist während der CD-Produktion ein Fehler unterlaufen, sodass diese beiden Titel in der Tracklist vertauscht wurden.

Katzenjammer zu hören, macht Spaß - ob ihrer kraftvollen Stimmen, den abwechslungsreichen Songs und der Power, die die vier Norwegerinnen präsentieren. Eine willkommene Erfrischung in der Musikwelt, die vor allem auch Lust darauf macht, sie mal live zu erleben.

kulturnews.de

Das Frauenquartett aus Norwegen hat keine Scheu vor Blasinstrumenten jeglicher Art, auch nicht vor Leierkästen und Quetschkommoden. Hätte Nick Cave den Soundtrack zu "Ronja Räubertochter" geschrieben, es hätte wie "Hey ho on the Devil's Back" geklungen, für "Der Kapitän" wird Aram Chatschaturjans berühmter "Säbeltanz" verwurstet, zu dem schon Lilo Pulver auf dem Tisch tanzte. Miss Li trifft das Boban I Marko Markovic Orkestar trifft Beirut trifft die Dresden Dolls - und natürlich diesen Spielmannszug, der bei jedem erdenklichen Anlass durchs Dorf zieht: So vielleicht lässt sich das von Wahnsinn und Spielfreude getränkte Stilgemisch einigermaßen einkesseln. Doch ein wildes Pferd wie dieses wird immer wieder ausbrechen. Katzenjammer im umgangsprachlichen Sinne ist das nicht, sondern Musik für den nächsten Kreuzzug gegen Reserviertheit, Nichttänzer und Langeweile. (kab)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(3)
(2)
(1)

 

 

Kundenrezensionen

20 Rezensionen
5 Sterne:
 (18)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.9 von 5 Sternen (20 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Artisten des Zirkus, 31. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Le Pop (Audio CD)
Katzenjammer warten mit einer Musik auf, die stark an die Klänge von Bands Gadjo erinnert. Die vier (zuckersüßen) Mädels aus Norwegen kombinieren geschickt Folklore mit Melodien, die aus Jahrmärkten oder Zirkuszelten erschallen könnten. Dabei verwenden sie sage und schreibe 28 Instrumente. Ihr vierstimmiger Gesang ist vom allerfeinsten und umfasst ein Spektrum, dass von einfühlsam, zu ausgelassen, bis brachial reicht.

Kein Wunder also, dass David Byrne (Talking Heads), der sich dieser Kombo angenommen hat, ihnen unter die Arme greift. Falls sich die jammernden Katzen in ihren nächsten Alben nicht von diversen Produzenten verbiegen lassen, soll heißen in die ekelerregende Soße es Mainstream-Pop einkochen lassen, kann man sich schon jetzt auf die neuen Songs freuen.

Das vorliegende Album bietet Abwechslungsreichtum wie man ihn nur selten findet. Jeder Song hat seinen eigenen Charme, wird anders instrumental arrangiert. Mal mit, mal ohne Schlagzeug. Einstimmig oder vierstimmig...

Ein absolutes Kaufmuss!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Katzenjammer: it's so beautiful ... and it is real!, 28. Februar 2010
Von 
Iwo Randoja (78736 Epfendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Le Pop (Audio CD)
Ob sie wissen, was ihr deutscher Bandname wirklich bedeutet? Ob sie ahnen, dass er dem Wesen ihrer Musik so sehr widerspricht, dass man die wahre Bedeutung dem internationalen Publikum gerne vorenthält?

Was soll's, was ist schon ein irrtümlich gehauchtes Wort in einem Sturm?

Zur Sache: Da kommen vier Frauen namens Katzenjammer mit ein paar Millionen Instrumenten auf die Bühne und machen damit einfach, was sie wollen. Sie singen Geschichten, hüpfen von Ukulele zu Bass Balalaika zu Trompete zu Banjo und zwinkern dabei unaufhörlich dem Publikum zu, als ob sie einen eigenen Muskel dafür hätten.

Sie nehmen Dich mit auf ihre Abenteuerreisen. Du fühlst Dich als kostümiertes Äffchen auf der Schulter des Piratenkapitäns, während Dir der zimtene Duft eines Tässchens Tees in die Nase steigt. Du genießt Deine Melancholie und entwickelst daraus ein Geschäftsmodell, Eintrittskarten für Beerdigungen zu verkaufen. Du tust alles, um nicht unterzugehen und reservierst dazu den Nacken des Teufel als Logenplatz.

Hier vor der Bühne werden Perlenkettenträgerinnen zu Pogo-Göttinnen und Männer schämen sich nicht der Tränen, die sie sonst nur bei der Meisterschaft ihres Fußballvereins weinen würden. Mundwinkel sind prall gefüllt mit einem Grinsen, das von sehr sehr weit unten empor kriecht, und Du spinnst den Gedanken, diese Musik als homöopathisches Medikament anzubieten.

Es gibt bisher keine durch Ausgrabungen gestützte Belege dafür, wie es zu dieser Musik kommen konnte. Die wahrscheinlichste Theorie ist diese: auf einer Balkanreise hören die vier Heldinnen die Fanfare Ciocarlia und Marko Markovic und begegnen auf einem Jahrmarkt dem guten alten Django Reinhardt, der gerade die Andrews Sisters am Straßenrand aufgelesen hat. Diese nehmen sie in ihrem privaten Piratenschiff mit in den Cotton Club, wo man ihnen Tom Waits vorstellt, der sich trickreich als Goldfrapp verkleidet hat. Zur Aufklärung des Sachverhalts bringt er sie zu einem Gospelchor unter der Leitung von Phil Collins, der gerade ein neues Programm mit norwegischer Volksmusik einstudiert.

Sind Sie jetzt schlauer? Nein? Gut so! Katzenjammer ist nichts für die praktische Ablage in Genre-Schubladen, kein Style, bei dem die Musik selbst zur Nebensache wird. Katzenjammer nimmt die Musik sehr ernst, aber sich selbst nur so weit, wie es ihnen, ihrer Musik und der sagenhaften Performance gut tut, die jeder Zuhörerseele die problemverklebten Haare aus dem Alltagsgesicht bläst.

Liebe Marianne, Turid, Solveig und Anne Marit: Katzenjammer ist eine kleine Lüge. Denn das Letzte, was Eure Musik bewirkt, ist ein solcher. Aber manche Lügen möchte man einfach jeden Tag immer und immer wieder aufs Neue hören.

It's so beautiful. And it is real!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Verrückt geniale Melange aus verschiedensten Stilrichtungen, 19. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Le Pop (Audio CD)
Wer Katzenjammer einmal live gesehen hat, der wird verstehen, wie schwer man sich dem Charme dieses quirligen Gewusels auf der Bühne entziehen kann. Da stehen 4 Mädels auf der Bühne, jede kann gut singen und mehrere Instrumente bedienen. Und so verwundert es auch nicht, daß bei jedem Lied eine andere Sängerin am Mikrofon steht. Da kann es schon einmal passieren, daß die Drummerin vom letzten Song plötzlich mitten auf der Bühne steht, Trompete spielt und auch noch die Leadvocals übernimmt. Auch der Grinsekatzenballalaikabass (DAS Markenzeichen der Band) wird von jedem Bandmitglied während einer Show mindestens einmal gespielt. Ansonsten kommen die verschiedensten Instrumente zum Einsatz, um die - bis auf die A capella Einlagen - immer etwas schräge aber durchaus wohlklingenden Lieder zu einem an klangfarblich immer frisch wirkenden Genuß zu machen. Auch die musikalischen Genres variieren stark. Sie reichen von Folk über Country und Ragtime bis hin zum Walzer und klingen irgendwie immer ein wenig als seien sie der Feder von Denny Elfman (Filmkomponist (u. a. von "Nihgtmare before Christmas")entsprungen. Aber was rede ich mir den Mund hier fusselig? Wer in diese Musik nicht reinhört und sich spätestens nach dem 3-4 Lied ein großes Grinsen ins Gesicht zaubern läßt, ist selber Schuld!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen











Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:





Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar