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Pontisches Gift: Die Legende von Mithridates, Roms größtem Feind [Gebundene Ausgabe]

Adrienne Mayor , Helmut Dierlamm , Norbert Juraschitz
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 32,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. März 2011
Der Hannibal des Ostens
Sulla, Lucullus und Pompejus, die drei größten Feldherren ihrer Zeit, ließen sich vom König eines gar nicht so großen Reichs vorführen: Mithridates von Pontos, ihrem gefährlichsten Feind. Ein Jahrhundert nach Hannibal stellte er das Römische Reich auf eine neue harte Probe.
Auf diesen Coup war das krisengeschüttelte Rom nicht vorbereitet. Mithridates von Pontos überrannte in einem blitzartigen Angriff die römischen Truppen in Kleinasien und schwang sich zum Befreier der Griechen auf. In einer groß angelegten Verschwörung lies er 80 000 römische Siedler und Kaufleute in Kleinasien kaltblutig ermorden. Während die römische Republik unaufhaltsam ihrem Ende entgegenschlitterte, musste sie sich fast dreißig Jahre von einem besessenen Machtmenschen terrorisieren lassen, dem der Königsthron in seinem kleinen, aber wohlhabenden Land nicht reichte. Fundiert und mit aktuellen Bezügen schildert Adrienne Mayor eine der zwiespältigsten Persönlichkeiten der Antike: Als Vorfahren beanspruchte der orientalische Herrscher keine Geringeren als Alexander den Großen und den Perserkönig Dareios. Genüsslich inszenierte er die theatralischen Auftritte, die er seiner edlen Abstammung zu schulden glaubte. Ebenso grotesk war seine krankhafte Angst vor Feinden, die ihn dazu trieb, sich mit Giften in kleinen Dosen zu immunisieren eine Methode, so kompromisslos wie sein ganzes Leben.

Hinweise und Aktionen

  • Gewinnen Sie einen Weber Grill: Lösen Sie das Buchstabenrätsel und nehmen Sie am Gewinnspiel teil - nur bis zum 30. Juni 2013.


Wird oft zusammen gekauft

Pontisches Gift: Die Legende von Mithridates, Roms größtem Feind + Karthago: Aufstieg und Fall einer Großmacht
Preis für beide: EUR 72,90

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 483 Seiten
  • Verlag: Theiss; Auflage: 1 (1. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3806224285
  • ISBN-13: 978-3806224283
  • Größe und/oder Gewicht: 23,6 x 16,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 225.130 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein wunderbares Lese-Erlebnis, erfrischend wie ein Tonicwater« (The Washington Post)

»Ein fesselndes Geschichtswerk!« (Oberösterreichische Nachrichten)

»So und nicht anders sollten historische Biographien heute aussehen!« (Das historisch-politische Buch)

Über den Autor

Adrienne Mayor ist Althistorikerin und lehrt an der Stanford University. Ihre Leidenschaft gilt den ungewöhnlichen Themen, wie der biologischen und chemischen Kriegsführung in der Antike oder der Paläontologie bei den Griechen und Römern.

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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen
4.1 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verunglückter Titel, großartiges Buch! 6. Juni 2011
Von C. Kadel
Ist die Übersetzung eines einfachen englischen Titels ins Deutsche denn so kompliziert? "Poison King: The Life and Legend of Mithradates, Romes Deadliest Enemy" - deutsch: Der Gift-König: Leben und Legende des Mithridates, Roms tödlichster Feind - wird weichgespült zu "Pontisches Gift: Die Legende von Mithridates, Roms größtem Feind". Absolut unverständlich, geht es doch in dieser umfassenden Biografie zuvorderst um den König, nicht um das Gift, geht es doch vor allem um das Leben des Mithridates, wie es von Zeitgenossen überliefert wurde, und nur am Rande, dort wo die Quellen lückenhaft sind oder ins Mythologische ausgreifen, um die Legende. Und der größte Feind Roms? Mag sein. Aber, viel wichtiger, ein tödlicher Feind, ist er doch verantwortlich für einen Genozid an der römischen Bevölkerung Kleinasiens, ausgeführt in geheimen zeitlich koordinierten Aktionen, die unwillkürlich an das Vorgehen von al-Qaida erinnern. Der deutsche Titel hätte wohl kaum dazu geführt, dass ich mir das Buch näher ansehe, zum Glück hatte ich aber im vergangenen Jahr das amerikanische Original beim Stöbern in einer Buchhandlung entdeckt und auf meine Merkliste gesetzt.

Mayor, Historikerin der Universität Stanford, schreibt mitreißend und flüssig. Sie orientiert sich an historischen Zeugnissen über Mithridates, ohne sich in akademischen Diskussionen zu verlieren. Kunstvoll ergänzt sie die Fakten um Ereignisse, die aus Legenden überliefert sind, wie auch um plausible Spekulationen, so dass sich die Biografie wie ein spannender Roman liest.
... Lesen Sie weiter... ›
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Hannibal des Ostens? 31. August 2011
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
In Darstellungen der Krise der Römischen Republik nehmen die Mithridatischen Kriege eine mal mehr, mal weniger bedeutende Rolle ein. Das mag auch daran liegen dass ihr Kriegsschauplatz mit Griechenland und Kleinasien deutlich am Rande einer rom- und eurozentrischen Perspektive liegt. In Georgien und anderen ehemaligen Sowjetrepubliken der Region erfährt Mithridates jedoch auch heute noch Würdigung und Verehrung. Schließlich war es Mithridates der das Massaker an 80.000 römischen und italischen Siedlern, Händlern und Bürgern in Kleinasien inszenierte, Rom in mehreren Kriegen herausforderte, kurze Zeit Griechenland besetzt hielt, Piraten Zuflucht gewährte und erst von Pompeius Magnus bezwungen werden konnte. Und all das in einer Region die Rom nach seiner Zerschlagung des Seleukiden Reichs als gesichert ansah. Der Schrecken für die Römer lag jedoch vor allem darin dass Mithridates den römischen Legionen und ihren Vasallen mehrere Niederlagen zufügen konnte.

Mit der US-Althistorikerin Adrienne Mayor hat sich Mithridates (VI.) eine Expertin angenommen, die sich in ihren Forschungen schon früh mit chemischer und biologischer Kriegsführung in der Antike auseinandergesetzt hat. Entsprechend ist sie dabei auch über den "Giftkönig" Mithridates gestolpert, dem nachgesagt wird ein kenntnisreicher Toxikologe gewesen zu sein. Mit ihrer Mithridates-Biografie zielt Mayor allerdings darauf ab eine Gegendarstellung zur sonst stets auf Rom zentrierten Geschichtsschreibung zu schaffen, wobei sie sich damit noch nicht zufrieden gegeben hat.
... Lesen Sie weiter... ›
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Buwi
Zunächst das Positive: Adrienne Mayor hat einen fesselnden Schreibstil, der es dem Leser ermöglicht, in Windeseile die über 400 Seiten zu lesen. Als Romanautorin wäre sie sicherlich brilliant. Allerdings haben sich einige Sachfehler in das Buch eingeschlichen. So schreibt sie beispielsweise auf Seite 72, Mithridates habe als Schüler die Namen der wichtigsten Familien in Rom gelernt. Als erstes Beispiel dieser wichtigen Familien zählt Frau Mayor die Familie der Julier auf, also die Familie Julius Cäsars. Da Mithridates im Jahr 134 vor Christus geboren wurde, spielt sich seine Schulzeit folglich um das Jahr 120 vor Christus ab, einer Zeit, zu der die Familie Julius Caesars, der selbst erst 100 vor Christus geboren wurde, nur sehr selten jemanden vorweisen konnte, der zum Konsul ernannt worden ist. In der mehrhundertjahrigen Geschichte der römischen Republik sind in jedem Jahr zwei Konsuln ernannt worden. Im zweiten Jahrhundert vor Christus - also zur Jugendzeit Mithridates - war meines Wissens nur ein einziger Vorfahre Caesars in einem Jahr einmal Konsul. Erst durch Caesar selbst - also auf keinen Fall schon zur Jugendzeit des Mithridates - stieg seine Familie zu höchstem Ruhm auf. Zur Jugendzeit Midridathes' war folglich die Familie der Julier mit Sicherheit nicht die wichtigste Familie. Desweiteren ist störend, dass die Römer extrem negativ dargestellt werden. Sicherlich ist richtig, dass sich gerde die Partei der Optimaten - vertreten von Sulla etc. - teilweise sehr bereichert haben. Dies muss sicherlich hart kritisiert werden, was übrigens auch schon Zeitgenossen taten, wie man an den Reformversuchen der Gracchen, den Sklavenaufständen (Spartacus) und dem Bürgerkrieg zwischen Popularen und Optimaten sehen kann.... Lesen Sie weiter... ›
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