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Produktinformation
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Wie beim Stoff rund um den Untergang der Titanic hat der Fall von Pompeji einen Nachteil: Man glaubt schon im Vorhinein zu wissen, wie die Geschichte ausgehen muss. Es bedarf also einer ganzen Menge erzählerischen Talents, um die Handlung bis zum Ende auf spannendem Niveau zu halten. Harris schafft dies, indem er den Ausbruch des Vesuvs mit einer durch und durch glaubhaften Intrige verbindet, die man sich so auch in die heutige Zeit hineinversetzt vorstellen kann. So ist Pompeji ein explosiver Thriller um die Leben spendende Macht des Wassers und die zerstörerische Wirkung des Feuers geworden, den man kaum mehr aus den Händen legen mag.
Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Robert Harris erzählt die Geschichte der letzten zwei Tagen vor dem Ausbruch des Vesuvs, indem er den Wasserbaumeister Attilius (der gekommen ist, um die Aqua Augusta, einen Aquädukt, zu reparieren), bei seiner Arbeit begleitet.
Dabei entdeckt Attilius nicht nur eine Verschwörung, die sich in die höchsten politischen Ränge zieht, sondern begegnet auch vielen wunderbar gezeichneten Persönlichkeiten, die Harris auf unnachahmliche Art zum Leben erweckt.
Weiters versteht es Harris uns einen Teil des römischen Reiches um 79 n. Chr. so zu beschreiben, dass man ohne Schwierigkeiten darin versinken kann.
Wie schon erwähnt bietet dieses Buch alles was ein Buch haben muss, und zwischen den Zeilen gibt uns Harris einen Anstoß darüber nachzudenken, wie wichtig Geld, Macht und Reichtum wirklich sind, und ob nicht andere Dinge zählen und uns glücklicher machen können.
Mein Fazit: Wenn ein Muffel wie ich von einem Roman begeistert ist, der in der Zeitepoche der alten Römer angesiedelt ist, und ich derartige Bücher eigentlich nur vom Hörensagen kenne, kann das nur in für den Autor und sein Werk sprechen.
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