Kurzbeschreibung
Allgemeines - Dishdasha und Handy - Geschichte im Überblick - Kultur gestern und heute - Kokosmilch und Kardamom - Urlaub aktiv - Unterkunft - Reisewege und Verkehrsmittel - Infos von A-Z - Mini-Dolmetscher - Register - Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten - Oman und die VAE im Internet Städtebeschreibungen - Masqat - Vom Gewürzkontor zur modernen Musterstadt: Eine Gartenstadt, die den Besucher immer wieder zu überraschen weiß. Einst einer der betriebsamsten Häfen und wichtigsten Warenumschlagplätze des Indischen Ozeans, ist Masqat heute ein Paradebeispiel zeitgenössischer arabischer Stadtplanung und Architektur. - Emirat Abu Dhabi - Auf Sand gebaut: Abu Dhabi: Wolkenkratzer, breite Boulevards und eine Vielzahl von Springbrunnen künden vom neuen Reichtum. Hier, wo vor 35 Jahren gerade ein paar kleine Häuser standen, wurde ein eindrucksvolles städtebauliches Monument der Anpassung an die neuen Lebensumstände geschaffen. - Emirat Dubai - Duty-free-Paradies: Der Creek, ein flussähnlicher Meeresarm, die Suqs und das brodelnde Leben einer modernen Handelsmetropole. Dubai ist ein Ort, der sich seinen Bewohnern und Besuchern nicht nur als Shoppingparadies, sondern auch als das Vergnügungszentrum der Emirate präsentiert. - Emirat Sharjah - Dubais ewige Rivalin: Der Alte und der Neue Suq, die König-Feisal-Moschee und alte Wachtürme machen Sharjah zu einer der interessantesten Städte der Emirate. Und noch dazu: Das Warenangebot kann sich hier jederzeit mit dem Dubais messen. - Vier kleine Emirate - Ajman, Umm al-Quwain, Ras al-Khaimah und Fujairah: Kleine Fischerhäfen, alte Forts und Ruinenstädte, weite Strände, schroffe Gebirge und fruchtbare Äcker. Die vier kleineren Emirate beherbergen so manches Juwel, und trotzdem erscheinen sie um vieles ursprünglicher als die drei großen, in deren Schatten sie zu Unrecht stehen. Touren - Die Sharqiya - Berge und Wüste: Durch die Berge und entlang der Wüste führt die alte Karawanenroute vorbei an alten, geheimnisvollen Oasenstädten zur Küste in Sur mit seinen Dhauwerften. - Jebel Akhdar - Raue Gebirgswelt: Im Jebel-Akhdar-Gebirge liegt die Wiege Omans, bestimmt archaische Schlichtheit das Leben. Von einstiger Bedeutung künden Burgen, Paläste und prächtige Städte. - Batinah-Ebene - Die fruchtbare Erde: Weite Plantagen, große Farmen und mächtige Burgen prägen die Kornkammer des Sultanats westlich von Maskat, die sich zum Meer hin einladend öffnet. - Dhufar - Heimat des Weihrauchs: Im Süden Omans liegt zwischen schimmernden Kokospalmen an der Küste und der großen Wüste seine eigenwilligste Provinz, die dem Jemen benachbart ist.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Vorwort
Von der nordöstlichen Spitze der Arabischen Halbinsel geht von jeher ein eigener Reiz aus. Erzählungen von der "Piratenküste", von einem sagenhaft reichen Land namens "Arabia felix", und nicht zuletzt die Abenteuer von Sindbad dem Seefahrer haben die Phantasie der Reisenden angeregt.
Mit der Entdeckung des Erdöls gerieten Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate, zwei vorher verschlossene Länder, ins Blickfeld der Weltöffentlichkeit. Via Fernsehen wurden Bilder des plötzlichen Petrodollar-Reichtums, der Erdölförderstätten und der Sandwüsten verbreitet. Sie überlagerten die phantastischen Vorstellungen, die man stets mit dieser unbekannten Welt verband. Wer sich heute aufmacht, Oman und die Emirate zu erkunden, wird in eine Welt eintauchen, in der Mittelalter und 21. Jh. zugleich in einem Zeit- und Lebensraum existieren. So führte der omanische Herrscher sein Land auf sanfte Weise in die Neuzeit. Ihm gelang es, Tradition und Moderne unter einen Hut zu bringen.
Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate, das sind mehr als nur schöne Reiseziele unter südlicher Sonne. Es sind Länder, die sich trotz aller Technologie des 20. Jhs. ihren eigenen Charakter zu bewahren wußten. Es sind und dies trifft vor allem auf das Sultanat Oman zu - keine typisch arabischen Länder, vielmehr Schmelztiegel, die Einflüsse aus Persien, Arabien, Indien, Pakistan, Malaysia, China und Afrika in sich aufgenommen haben. So nimmt ihr Wesen beim Besucher auch erst nach einiger Zeit des stillen Beobachtens Gestalt an - und dann kann er in den Städten, Wüsten, Gebirgen ebenso wie an den Küsten zwischen Musandam und Dhufar den Märchen aus 1001 Nacht nachspüren.
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