Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.09.2001
Drei Alaska-Bücher werden in einer mit "wzi" unterzeichneten Rezension gemeinsam besprochen. Denn jede Reise unternehme man dreimal, wie dort zu lesen ist: "während der Vorfreude und -bereitung", "tatsächlich" und "in der Erinnerung". Für jede Phase wird eins der Bücher empfohlen.
1) "Alaska" (Langenscheidt)
Dies "gelungene" Buch wird von Rezensent "wzi" Phase eins zugewiesen, als Coffee Table Book "im besten Sinn". Seine "zauberhaften Fotografien" fand "wzi" geradezu sehnsuchtserweckend. Die Texte erreichten zwar nicht ganz das "hohe Niveau" der Bilder, dennoch fand der Rezensent Geografie, Geschichte samt Sehenswürdigkeiten sowie Flora und Fauna "prägnant" dargestellt. Ohnehin würde niemand "ernsthaft versuchen", mit diesem Buch den Weg vom "Chitna River zum Kennicott Gletscher" zu finden.
2) Wolfgang R. Weber: "Alaska und Kanadas Yukon" (Vista Point)
In diesem "nicht minder gelungenen Buch" fand der ausgesprochen begeisterte Rezensent sechsunddreißig "ausgezeichnet" recherchierte und "bis auf Kilometer und Uhrzeit genau" ausgearbeitete Routen, die zu "allen erdenklichen Attraktionen" Alaskas führten. Alle Angaben werden als "zuverlässig und aktuell", die Texte als "gut lesbar" bewertet. Die "großen Themen" würden vom Autor "an konkreten Sehenswürdigkeiten" entwickelt. Nie oberflächlich, und dem Leser ein Erkennen größerer Zusammen hänge am Detail ermöglichend.
3) Jim DuFresne: "Alaska" (Lonely Planet Publication, Melbourne 2000)
An Genauigkeit nicht mehr zu übertreffen findet "wzi" dann diesen englischsprachigen Führer (ISBN 0864427549), dessen Englisch er aber als so "unprätentiös" beschreibt, dass sich niemand "überfordert" fühlen müsse. Als "extrem leicht in der Handhabung" und "schier unerschöpflich" in seiner Informationsfülle, wird der Führer hochgelobt. Zugleich beantworte er alle Fragen, die sich während einer Reise stellen könnten. Diese Qualitäten werden vom Rezensenten der Tatsache zugeschrieben, dass es mittlerweile eine "weltweit organisierte" Gemeinde von "Lonely-Planet" Reiseführern gebe, die ihre Reiseerfahrung "schnell und massenhaft" sofort "per Fax oder E-Mail" melde, "so dass in Neuauflagen ein kaum noch steigerungsfähiges Maß an Zuverlässigkeit und Brauchbarkeit" erreicht werde.
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