Mit Tobe Hoopers ironischen mit typischen Steven Spielberg-Elementen versetzten Family-Horrorfilm "Poltergeist" hat dieser 3. und letzte Teil nur noch wenig gemein. Zwar setzt der Film die Handlung von Teil 1 und 2 fort, jedoch wie schon die erste Fortsetzung "Poltergeist II - die andere Seite" völlig ohne Ironie (wenn er auch etwas humorvoller angesetzt ist als Teil 2) und mit für die Reihe untypischen miesen Spezialeffekten. In diversen Vorbesprechungen des Films wurde extra hervorgehoben, dass im Gegensatz zu seinen Vorgängern, die Effekte alle live gedreht wurden. Doch das sieht man leider auch: die bisher so effektvollen FX-Poltergeist-Attacken beschränkten sich auf jede Menge Trockeneisnebel, hellen Scheinwerfern und Disko-Lasereffekten (wobei die Spiegeltricks z.T. ganz originell sind!). Inhaltlich fällt der Film aber dennoch nicht durch, da er im Gegensatz zu Teil 2 stellenweise sehr spannend ist.
Von der Urbesetzung ist nur noch Heather O'Rourke als Carol Anne Freeling und Poltergeist-Expertin Tangina Barrons gespielt von Zelda Rubinstein dabei. Heather O'Rourke verstarb vor Abschluss der Dreharbeiten, der Film ist ihr gewidmet. Somit hat die Trilogie nicht nur inhaltlich einen traurigen Nachgeschmack.