Pressestimmen
"Besonnen, doch mit knisternder Spannung hat Alfred Komarek seinen Krimi aufgebaut. Ein Thriller ist es allerdings nicht, eher ein wunderbar gelungenes, gruseliges Sittenbild. Ich habe das Buch nur aus der Hand gelegt, um das Weinglas aufzufüllen." (Der Tagesspiegel)
"Simon Polt und sein eitler Kater Czernohorsky: Von beiden wünschen wir uns weitere Auftritte." (Hannoversche Allgemeine Zeitung)
"Alfred Komarek hat einen Kriminalroman geschrieben, der so leicht dahinfließt, wie der Wein durch die durstigen Kehlen der Weinbauern rinnt. Komarek kann erzählen - so gut, daß man der reizvollen, weil so altertümlich wirkenden Welt der niederösterreichischen Weinbauern erliegt." (Saarbrücker Zeitung)
Irene Heisz in Tiroler Tageszeitung
Andreas Waltenstorfer in Bibliotheksnachrichten
Ilka Desgranges in Saarbrücker Zeitung
Wochenspiegel Saarbrücken
Kurzbeschreibung
Dem bekannten Wiener Autor Alfred Komarek geht es in seinem ersten Kriminalroman nicht um die schlaue kriminalistische Detailarbeit zur Aufklärung eines nicht minder durchtriebenen Mordes, sondern um Charakterskizzen und Milieustudien aus der Weinregion rund um Wien, es geht ihm um Landschaft, Dorfarchitektur und vor allem um die Menschen, die darin leben."Simon Polt, der direkte Nachfahre des Glauserschen Wachtmeisters Studer."(Berliner LeseZeichen)
"Besonnen, doch mit knisternder Spannung hat Alfred Komarek seinen Krimi aufgebaut. Ein Thriller ist es allerdings nicht, eher ein wunderbar gelungenes, gruseliges Sittenbild. Ich habe das Buch nur aus der Hand gelegt, um das Weinglas aufzufüllen."(Der Tagesspiegel)
"Simon Polt und sein eitler Kater Czernohorsky: Von beiden wünschen wir uns weitere Auftritte."(Hannoversche Allgemeine Zeitung)
"Alfred Komarek hat einen Kriminalroman geschrieben, der so leicht dahinfließt, wie der Wein durch die durstigen Kehlen der Weinbauern rinnt. Komarek kann erzählen - so gut, daß man der reizvollen, weil so altertümlich wirkenden Welt der niederösterreichischen Weinbauern erliegt."(Saarbrücker Zeitung)
Alfred Komarek, geboren 1945 in Bad Aussee; lebt als freier Schriftsteller in Wien; zahlreiche Publikationen, Essays (u.a. zu Bildbänden), Feuilletons, Erzählungen sowie Arbeiten für Hörfunk und TV (ORF, BR, HR). Zahlreiche Bücher, darunter Traum ist Regen, der in den Himmel fällt (1979), Tagschatten (1981), Niemandsnacht (1989), Sternbilder (1991), mehrere Landschaftsbände, u.a. über die Umgebung von Wien, das Salzkammergut und das Ausseerland, zuletzt Weinviertel. Tauchgänge im grünen Meer (1998), Österreich mit einer Prise Salz. Ein Mineral macht Geschichte (1998), Polt muß weinen. Kriminalroman (1998) und Das Ötztal (gemeinsam mit Guido Mangold, 1999)
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Polt geht bei seinen Recherchen bedächtig vor, sammelt viele kleine Details und porträtiert dabei detailgenau das dörfliche Leben. Albert Hahn war der meistgehaßte Mann des Dorfes, der aus purer Profitgier versuchte, den gewachsenen Charme der Preßhäuser, dieser "unverschämt sinnlichen Männerparadiese", zu entweihen. Der Leser taucht ein in das dörfliche Leben und nimmt teil an den Launen von Polts Kater Czernohorsky und an den großen und kleinen Kümmernissen dieser dörflichen Gemeinschaft. Er schlüpft in die Rolle des Gendarmerieinspektors Polt, der selbst Teil der Dorfgemeinschaft ist und nun in dem Dilemma steckt, einen Schuldigen finden zu müssen -- denn der Mordverdacht erhärtet sich im Laufe der Recherchen zusehends. -- Das Ende dieses Kriminalromans hält dennoch für den Leser und für Polt eine Überraschung bereit, die selbst für erfahrene Krimileser gänzlich unerwartet kommt.
Der Wiener Schriftsteller Alfred Komarek wurde für den Kriminalroman Polt muß weinen mit dem begehrten Krimipreis der Autoren "Glauser 1999" ausgezeichnet. Die Jury begründete ihre Entscheidung wie folgt: "Alfred Komarek hat den Schauplatz seines Buches so bildhaft, so atmosphärisch dicht geschildert, wie es nur wenigen Autoren gelingt. Er nimmt den Leser mit in ein kleines Dorf [...], in die eigenartige Welt der Preßhäuser, wo die Zeit scheinbar stehengeblieben ist. Komareks wohltuend ruhiges Erzähltempo, sein zeitweilig philosophisches Sentiment, das über der Handlung liegt, und seine Thematisierung eines Verbrechens als Katastrophe, die über eine ländliche Gemeinde hereinbricht und sie im wahrsten Sinne des Wortes heimsucht, machen den Reiz dieses bildhaft geschriebenen Kriminalromans aus". --Barbara Raudszus -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Der Verlag über das Buch
Der Wiener Autor Alfred Komarek hat den Glauser 1999 - Krimipreis der Autoren erhalten! Die Jury der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur / A.I.E.P. DAS SYNDIKAT begründete ihre Entscheidung damit, daß "Polt muß weinen" einer der wenigen Kriminalromane sei, "denen es gelingt, Anspruch und Unterhaltung miteinander zu verbinden." Weiters heißt es: Alfred Komarek hat den Schauplatz seines Buches so bildhaft, so atmosphärisch dicht geschildert, wie es nur wenigen Autoren gelingt. Er nimmt den Leser mit in ein kleines Dorf in Niederösterreich, in die eigenartige Welt der Presshäuser, wo die Zeit scheinbar stehengeblieben ist. Komareks wohltuend ruhiges Erzähltempo, sein zeitweilig philosophisches Sentiment, das über der Handlung liegt und seine Thematisierung eines Verbrechens als Katastrophe, die über eine ländliche Gemeinde hereinbricht und sie im wahrsten Sinne des Wortes heimsucht, machen den Reiz dieses bildhaft geschriebenen Kriminalromans aus. So einfühlsam wie der Protagonist Polt seine Ermittlungen anstellt, beschreibt der Autor auch die Landschaft nahe der tschechischen Grenze und die Personen, die hier leben. Zweifel an den Menschen, Charakter und die in unserer hektischen Zeit immer seltener werdenden Tugend der Geduld, des Abwartens der Dinge, die sich entwickeln, bestimmen das Buch mit einem durchaus ungewöhlichen Ausgang. (Thomas Przybilka für die Jury) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.