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Polt. Kriminalroman
 
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Polt. Kriminalroman [Gebundene Ausgabe]

Alfred Komarek
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 168 Seiten
  • Verlag: Haymon Verlag; Auflage: 1 (17. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3852186048
  • ISBN-13: 978-3852186047
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 260.582 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„… eine der zartesten, trinkfreudigsten und handfestesten Figuren der deutschsprachigen Kriminalliteratur… Land und Leute kommen hier aufs Genaueste, Lebendigste und Unverwüstlichste zu Leben und Sprache.“ Die Zeit, Tobias Gohlis „,Polt.’ Ist ein vortrefflicher Wurf des gebürtigen Ausseers Komarek: packend, authentisch und von atmosphärischer Dichte.“ News, Dagmar Kaindl „Komareks Showdown würde auch im Film was hermachen.“ Der Standard, Ingeborg Sperl „Das macht ihm keiner nach: Wie Alfred Komarek den Roman anfüllt mit Schweinsbraten und Veltliner und Kellergasse; wie er diesmal seinen Polt sogar Vater werden; und wie er ihn, auch nicht eben spektakulär, im Dorf an der Grenze lieber im Kaufhaus die Bohnen sortieren lässt als weiterhin bei der Polizei arbeiten (…) Und trotzdem ist auch der neue, der fünfte Weinviertler Krimi, der schlicht und einfach ,Polt.’ heißt, ein Meisterstück ansteigender Spannung.“ Kurier, Peter Pisa „Alfred Komarek hat mit diesem Roman seinen vielen Fans einen schönen Gefallen getan. Gewohnt unaufgeregt, aber detailliert und stimmungsvoll zieht der Autor den Leser hinein ins Weinviertel und nach einer viel zu schnell vergehenden Lektüre hat man automatisch Lust auf mehr.“ Moments Magazin „In seinem letzten Roman zieht Komarek noch einmal alle Register. Da charakterisiert er wunderbar eigenbrötlerische Dorfbewohner, die letztlich zusammenhalten wie Pech und Schwefel. Spannend ist dieser Roman und voll von Witz. Polt-Fans werden voll auf ihre Rechnung kommen.“ Tiroler Tageszeitung, Alexandra Plank „Komareks Menschenkenntnisse, seine bekannte exzellente charakterisierende Wortwahl besticht in gewohnter Weise.“ Salzachbrücke „Auch dieser neue Polt-Krimi ist kein reißerischer Thriller, sondern ein fein gesponnener, psychologischer Roman von knisternder Spannung. Mit großem Verständnis für die Sorgen, Nöte und Beweggründe seiner Protagonisten entwirft Komarek ein tiefgründiges, melancholisches Sittenbild und eine reich bebilderte Milieustudie mit Liebe zum Detail.“ literaturhaus.at, Martina Wunderer „Schluck um Schluck, Flasche um Flasche entwirrt sein Freund Polt, im Wettlauf mit Sailers Vorgesetztem, die finster verwickelte Geschichte.“ Literaturen, Barbara Oetter „Spannend, raffiniert und humorvoll.“ Buchkultur „Der Leser kriegt nicht genug von den wunderbar eigenbrötlerischen Dorfbewohnern des fiktiven Wiesbachtals. Komarek zieht alle Register.“ Passauer Neue Presse, Stefan Rammer „Mit der obligaten liebevollen Sorgfalt zeichnet Alfred Komarek seine ProtagonistInnen, ohne dabei aus dem Blick zu verlieren, dass auch literarische Figuren nur Menschen sind – mit all ihren Schwächen und Macken, mit all den geheimen Abgründen, die ebenso dazugehören.“ Buchkultur, Sylvia Treudl „Geschickt wie immer baut der Autor die Spannung auf und lässt den Inspektor im Ruhestand mit den Ermittlungen beginnen.“ Buch Wien 09 „…ein raffinierter Krimi.“ Quergelesen „Auch den fünften Fall bravourös gelöst, Herr Inspektor!“ Bn, Maria Schmuckermair „Fast fühlt man sich ein wenig an die Maigret-Krimis erinnert.“ Buchkritik.at, Alfred Ohswald „Den Polt muss man gernhaben.“ Literatur.indd „Ich empfehle: Lesen Sie alle fünf Polt-Romane und Sie verstehen, wie ein Ort im Schreiben eines großartigen Autors Welt werden kann.“ Buchjournal, Tobias Gohlis „Behäbigkeit und scharfsinnige Schlussfolgerungen, Gemütlichkeit und menschliche Abgründe, treue Freundschaft und eiskalte Berechnung – die ungenierte Kombination krasser Gegensätze, geschildert in einer sehr persönlichen Umgangssprache, macht die frappante Wirkung des Komarek’schen Schreibstils aus.“ bn 2009/4, Maria Schmuckermair „Es ist ein echter Komarek – spannend, tiefsinnig und gleichzeitig so rührend wie bedrückend.“ Wiener Zeitung, Mathias Ziegler „Wie immer und vielleicht mehr denn je aber geht es Komarek darum aufzuzeigen, wie fragwürdig und bedroht die Idylle ist – selbst in einem eher schlafmützigen Provinznest im Weinviertel. So ist es nicht verwunderlich, dass sich ein bisschen Wehmut in das Vergnügen mischt, das die Lektüre dieses Romans bereitet.“ Salzburger Fenster „Alfred Komarek hebt sich wohltuend von der unsäglichen Krimiflut ab. Darauf wollen wir anstoßen und uns bei einem Glas Veltliner in Polts Weinviertel träumen.“ Fränkische Nacht, Jürgen Gräßer „ (…) dass dieses Büchlein auch Hochspannung bringt und völlig überraschend ‚ausgeht‘ – das sei nicht verschwiegen. Also, lesen! Lassen Sie’s ganz einfach poltern.“ Bücherschau, Adalbert Melchiar

Kurzbeschreibung

Für Simon Polt, Gendarmerieinspektor im frei gewählten Ruhestand, hat sich viel geändert: Beruflich geht er neue Wege, und die gemeinsame Zukunft mit seiner Langzeitfreundin Karin Walter erscheint unvermutet in einem völlig neuen Licht.
Zur Polizei, die nunmehr über die kleinen Dörfer im Wiesbachtal wacht, hat Polt kaum noch Kontakt - nur mit Norbert Sailer ist er befreundet, einem Ordnungshüter ganz nach seinem Geschmack. Doch nach einem gemeinsamen Abend der beiden Männer ist es mit der Ruhe in Polts Leben wieder vorbei: Die Männer stolpern über die Leiche eines Mannes, den niemand gekannt haben will, und über den einige doch mehr zu wissen scheinen, als sie zugeben. Und Polt ist plötzlich nicht nur Zeuge, sondern zugleich Verdächtiger eines Verbrechens ...

Vor der vertrauten Kulisse der Weinviertler Kellergassen entfaltet Alfred Komarek einen Kriminalroman voller Spannung, psychologischer Raffinesse und hintergründigem Humor - ein fulminanter Auftritt von Gendarmarieinspektor Simon Polt.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Frauenpower im Wiesenbachtal, 30. August 2009
Von 
B. Schnuch (Berge; Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Polt. Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
Weintrinker und Weinbauer unter sich, Männerfreundschaft und männlichem Lot", das Dorfleben pur, zwischen Tradition und Neuerung, Frauenpower und Frauensolidarität waren gestern Hexenkünste, heute sind es konspirative Treffen und Vorträge über den Mann als notwendiges Übel" .Männer flüchten in den Weinkeller und Frauen in den Scheintod oder in den Kurzurlaub.

Mein erster Polt Krimi hat mich bin begeistert. Der Autor Komarek lässt die Ermittlung langsam fließen. Interessiert begleite ich den Sonntagswirt und ehemaligen Gendarmen im selbstgewählten Ruhestand, Simon Polt, ins Wiesenbachtal, ins Presshaus und ins Kaufhaus zu seiner Watson" Aloisia Habesam, wo er mit schlecht gespieltem Diensteifer, bedächtig inne hält. Polt erfährt von seine Langzeitfreundin Karin, dass er Vater wird. Sie stehen in liebevoller Ratlosigkeit" vor Ehe und Familie.

Ein beschauliches Winzerdorf und wenige Personen und Beziehungen bestimmen die ruhige Atmosphäre des Krimis. Ein Toter im Weinberg des befreundeten Ehepaars Birgit und Norbert Sailer, Selbstmord oder Mord, kann den Frühling im Tal nicht erschüttern. Keiner scheint diesen Fremden zu kennen und nicht nur der ortsunkundige Ermittlungsleiter mit Bluthundinstinkt Bastian Priml wird getäuscht durch das Mauscheln, Mauern und Hintertreiben der Mannsbilder und Frauenzimmer in den Kellergassen.

Verdächtig sind der störende Nachbar, ein gewalttätiger Weingauner, der nur noch als Mörder entlarvt werden muss und ein Säufer, Weinwurm Rudi, ein ehemaliger besserer Kollege, der jetzt als Kleinkrimineller und Bruder Lustig" die Witwen tröstet.

Aber was bedeutet Freundschaft, wie gut kennt Polt seinen ehemaligen Kollegen Norbert und dessen Frau Birgit Sailer? Wie gestaltet sich Beziehung, Ehe, Freundschaft? Der Tote im Weinberg sorgt für Risse in der Freundschaft und lüftete den Mantel des Schweigens.

Es sind Polts Frauen, seine Arbeitgeberin Habesam, die nicht nur mit dem überschrittenen Verfallsdatum ihrer Waren kreativ umgeht und die unerschrockene" Grete Hahn, seit Jahren eine lustige Witwe, die mit weiblichen Hinterlist" zur Aufklärung des Lesers und des Falles beitragen

Seine eher zögerlichen Ermittlungen im Umfeld der Weinkeller und im Weingenuss schwanken zwischen männlicher Sympathie und kollegialen Verständnis, zerrissen und unsicher macht sich Simon Polt auf den Weg, sein Leben neu zu ordnen, schließlich wird er Vater und Ehemann. Überrascht wird er von dem Ehearrangement seines Freundes.

Ein tiefgründiger kleiner Krimi, der nachhaltig wirkt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Klein, aber fein, 22. September 2011
Von 
Valentine (AB) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Polt. Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
Simon Polt hat den Polizeidienst quittiert und nun neben seinem Steckenpferd, dem Weinbau, vorwiegend damit beschäftigt, mit zwei alten Freunde das Dorfwirtshaus zu führen und im Tante-Emma-Laden den Assistenten für die ältere Besitzerin zu spielen. Er genießt diesen Quasi-Ruhestand sehr, als ihm der Zufall im Weingarten seines Freundes und Kollegen Norbert Sailer wieder mal eine Leiche vor die Füße wirft.

Der übereifrige offizielle Ermittler hat prompt Sailer und/oder Polt im Verdacht. Das kann letzterer natürlich nicht auf sich sitzen lassen und fängt an, auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen.

Und als ob das noch nicht genug wäre, hat seine Lebensgefährtin Karin Walter auch noch aufregende Neuigkeiten: Polt wird Papa!

Der Kriminalfall ist nicht atemberaubend aufregend, aber spannend, und findet ein für mich recht überraschendes Ende. So weit, so gut.

Was diesen schmalen österreichischen Krimi aber aus der Masse hervorhebt, ist der liebevoll geschilderte Lokalkolorit und die kauzigen, aber glaubwürdigen Dorfbewohner. Der Gemütsmensch Polt selber ist ein sympathischer Protagonist. Genretypisch ist er nur in dem Sinne, dass er nicht nach Handbuch vorgeht - das hat er auch schon im aktiven Polizeidienst nicht getan. Insgesamt geht es im Buch eher gemütlich zu in einem Dorf, das noch ein bisschen hinter der sich immer schneller drehenden Welt herhinkt und die Balance zwischen Nostalgie und Fortschritt noch nicht so ganz gefunden hat.

Für mich hätten es ruhig noch ein paar Seiten mehr sein können, ich mag vor allem die Atmosphäre in den Kellergassen und die Weinbaudetails, die am Rande einfließen. Und den Kater Czernohorsky.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Das dort beschriebene Leben fasziniert und lässt die Geschichte in den Hintergrund treten, 3. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Polt. Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
Als ich begann die Geschichte zu lesen, war mir der Sprachstil auch ein wenig fremd, was aber ausnahmslos zur Authentizität der Story und der Peripherie beigetragen hat. Ich war so begeistert von der Lebensart des Simon Polt und der im niederösterreichichen Weingürtel lebenden Menschen begeistert, dass ich streckenweise die Story ausblendete :-)

Die Weinkeller, in denen man sich traf, die Leute die man alle persönlich kannte. Stand eine Tür zu einem Presshaus offen, ging man einfach hinein, weil man davon ausgehen konnte erwartet zu werden....wer auch immer kam war willkommen. Man trank guten Wein und sprach über dies un jenes. Herrlich.

Die Beschreibungen des Dorfes, der Kellerstraße, der Festlichkeiten und der Leute hatten viel Wärme und bringen den Leser ungewollt in eine Art Wohlfühlklima.

Die Story allerdings ist nicht spektakulär. Ein Ortsfremder wird selbst-/ermordet(?) aufgefunden und es wird ermittelt. Die Peripherie der Story lässt dennoch den Leser das Buch in einem Rutsch durchlesen. 4 Sterne, danke Herr Komarek
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