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Polski Blues Taschenbuch – Mai 1993


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Goldmann; Auflage: 1. (Mai 1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442421705
  • ISBN-13: 978-3442421701
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 196.038 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Der Künstler Janosch wurde 1931 im oberschlesischen Hindenburg unter dem Namen Horst Eckert geboren. Auf der Jesuitenschule war er furchteinflößenden Geschichten über das Fegefeuer und die Qualen der Hölle ausgeliefert. 1946 flohen seine Eltern nach Oldenburg, wo er in Textilfabriken Hemdenstoffe entwarf und das Musterzeichnen lernte. Von 1953 bis 1958 studierte er an der Münchener Kunstakademie - allerdings ohne Abschluss. Sehr wohl fertig wurde 1960 sein erstes Kinderbuch, "Die Geschichte von Valek dem Pferd". Bekannt wurde er spätestens mit "Oh, wie schön ist Panama", für das er 1979 mit dem "Deutschen Jugendliteraturpreis" ausgezeichnet wurde. Mit 48 Jahren zog Janosch in ein altes Haus auf Teneriffa, wo er seitdem ein ruhiges Leben führt.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Janosch wurde 1931 in der oberschlesischen Stadt Hindenburg (Zaborze) geboren, lernte das Schmiedehandwerk, verbrachte die fünziger Jahre in Paris und München und lebt jetzt auf einer Insel im Meer. 1960 erschien sein erstes Kinderbuch und zehn Jahre später sein erster Roman „Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm“, für den er drei Literaturpreise erhielt. Seine inzwischen über 100 Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt, seine Trickfilme vielfach mit Preisen ausgezeichnet. 1992 wurde er für sein Romanwerk mit dem Andreas-Gryphius-Preis ausgezeichnet.

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bücherwurm am 2. September 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Janosch, ja Kinderbücher, oh wie schön ist Panama -- Denkt man und dann tut sich eine ganz neue Welt auf: Ein einsames Dorf in Polen (könnte aber auch irgendwo sein am Rande der EU...), ein vergessener Jazzmusiker, und ein Ende, dass man hier überhaupt nicht erwähnen darf -- jedenfalls: es bleibt bis zum Schluß spannend, wie der Erzähler auf der Suche nach seinem Idol sich selber verliert und findet...

Einfache, klare Sprache und dennoch eine fabelhafte Phantasie zeichnen Janosch aus -- das kleine Bändchen ist ebenso schnell wie leicht gelesen, mehr Janosch habe ich dann in den Ferien nicht so schnell finden können. Ist aber geplant.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "seelane" am 20. Juli 2004
Format: Broschiert
es ist ein geschenk, dieses buch.
und jeder,den ich damit beschenkte, war angetan - gerührt über ein großartiges, kleines, weises, liebevolles buch.
die kinderbücher kannte ich nicht alle. sie sind mir lieb - aber etwas zu sehr schwer.
nach diesem buch las ich alle anderen romane von janosch. ich mochte sie alle. polski blues aber ist die quintessenz all seiner romane. so scheint es mir. es ist das erste buch, dass mich zu tränen am ende rührte. vielleicht würde das beim 2. mal lesen nicht mehr passieren, aber beim 1. mal war das so.
...dabei ist es nicht traurig. nicht nur - ganz im gegenteil.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Susi am 19. Juni 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Bisher kannte ich nur die Kinderbücher von Janosch. Einige mochte ich sehr, andere erschienen mir irgendwie übertrieben.
Dieser Roman gibt die Stimmung der Kinderbücher, die ich sehr mochte, wieder. Er ist vor allem melancholisch: traurig mit einer Spur Heiterkeit (oder umgekehrt). Zurück bleibt das Gefühl, dass das Leben schon immer irgendwie weitergeht.
Wie Janosch die Menschen schildert: mit wenigen Worten werden sie lebendig, ohne dass Klischees bemüht werden.
Und immer wieder schimmert "tiefe Weisheit" durch, in manchen kurzen Sätzen, in denen Lebenserfahrungen auf den Punkt gebracht werden! (z.B. wenn jemand die ihm geschenkten Schuhe weiter verschenkt, weil seine schließlich noch 20 Jahre halten würden...)
Auf dem Cover wurde das Buch mit dem "Kleinen Printen" verglichen, ich halte es für viel tiefergehender (oder vielleicht ist der "Kleine Prinz" in den letzten 20 (?) Jahren einfach so vermarktet worden, dass er mit etwas zum Hals raushängt???)!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von AART am 20. November 2009
Format: Taschenbuch
Das Janosch den Blues hat, spürt wohl jeder, der mit seinen Kindern die Geschichten, Bücher und Filme gelesen und gesehen hat. Bis vor kurzem wußte ich jedoch nicht, das er auch Erwachsenenromane verfaßt hat. Für alle alten Blueser, die mehr oder minder immer noch sinnsuchend durchs Leben treiben oder die einfach eine Bestätigung ihrer Lebensphilosophie suchen, hier gibts also das worum es im Leben (und im Buch), etwas salopp formuliert wirklich geht: Wein, Weib, Gesang, ein guter Freund und Mitmenschlichkeit. Macht Mut durchzuhalten!Polski Blues: Roman
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pimpernella am 23. Februar 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Geschrieben in einer sehr direkten und treffenden Sprache, zieht dieses Buch all jene in den Bann, die sich für Polen interessieren oder gerne eine fast magische Geschichte über die "Sternstunden" des Lebens hören.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "ninahel" am 4. Mai 2002
Format: Taschenbuch
Das Buch handelt von drei Männern, die nach Polen fahren, um einen Film zu drehen. Allerdings hält einer der drei die anderen beiden dazu an, in einem Dorf vorbeizuschauen, wo das große Idol seiner Jugend lebt, ein alter Jazz-Musiker. In diesem Buch geht es weniger um Filme oder Jazz, als vielmehr um "die richtige Art zu leben". Es ist außerdem ein Buch darüber, wie gesellschaftliche Zwänge und Sozialisierung ein Leben zerstören können, in diesem Fall die katholische Kirche. Es geht um selbstzerstörerischen Hass und einen individuellen Weg aus ihm heraus. Die Geschichte spielt größtenteils in einem armen polnischen Dorf und über menschliche Größe.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von northernlights am 21. Mai 2008
Format: Taschenbuch
"Polski Blues" ist ein Erinnerungsbuch an die Kindheit.
Die Beschreibung der Düfte, der Gerüche, der Bilder und der landestypischen Verhaltensweisen der Bevölkerung zeugen davon, dass sie dem Autor (geb. in Zabrze, Polen) einst nahe waren.

Auf der Suche nach dem Glück und DER Lebenskunst, fährt Staszek, ein im Ausland lebender polnischer Regisseur nach Polen in das Dorf Kuznice, wo er den Idol seiner Jugend zu finden erhofft - Zdenek Koziol, alias Steve Pollack, einen hervorragenden Trompetespieler seiner Zeit.

"Das Glück ist nur ein Gefühl oder eine Empfindung" erfahren die reisenden Helden von Zbigniew, falschen Dorfpriester und ZdenekŽs Freund.
Am Ende erleben sie die von Staszek versprochene "Sternstunde" und sind Zeugen davon, dass die meisten Wunder gar keine Wunder sind.

Das scheinbar leichte Leben der Musiker entpuppt sich als langwieriger und schmerzhafter Weg voller irren Sehnsucht nach dem Glück und der Gerechtigkeit.

Obwohl ich durch viele grammatische Fehler in der polnischen Sprache beim Lesen ziemlich gestolpert habe, generell an vielen Textstellen verwirrt war, welche Sprache die handelnden Personen benutzen und den Zeitpunkt der Geschichte nicht genau anordnen konnte, finde ich das sentimentale Buch vom leisen Humor empfehlenswert.
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