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Polizeibataillone aus Bremen: Ein Beitrag zur Bremer Polizeigeschichte von 1918 bis nach 1945: Bremer Polizeibataillone und der Holocaust
 
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Polizeibataillone aus Bremen: Ein Beitrag zur Bremer Polizeigeschichte von 1918 bis nach 1945: Bremer Polizeibataillone und der Holocaust [Gebundene Ausgabe]

Karl Schneider
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 812 Seiten
  • Verlag: Klartext-Verlagsges.; Auflage: 1 (15. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3837505278
  • ISBN-13: 978-3837505276
  • Größe und/oder Gewicht: 24,6 x 17,4 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 495.338 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Studie über die grüne Polizei behandelt erstmals die Rolle der Bremer Polizeibataillone 105 und 303 als Helfershelfer beim Holocaust. Mit großer Akribie wird aufgezeigt, wie sich in Bremen rekrutierte Polizisten im Zweiten Weltkrieg in der Ukraine an Massenmorden beteiligten, in der Sowjetunion den Kampf gegen Partisanen praktizierten und in den besetzten Niederlanden an der Verfolgung und Deportation der niederländischen Juden nach Auschwitz teilnahmen. Auch die Überführung der Landespolizei in die Wehrmacht 1935, das Mitwirken Bremer Polizeikräfte beim Einsatz in Österreich und in den Sudetengebieten 1938 sowie in Norwegen werden thematisiert. Die Untersuchung umfasst den Zeitraum von 1918/19 bis über das Ende des Zweiten Weltkrieges hinaus. Sie lässt erkennen, wie sich Himmlers grüne Helfer problemlos wieder in den Polizeidienst der Nachkriegszeit integrieren und Karriere machen konnten.

Über den Autor

Karl Schneider, geboren 1937, war 25 Jahre im Polizeivollzugsdienst tätig, zuletzt als stellvertretender Leiter der Landespolizeischule Bremen und zehn Jahre als Professor an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung in Bremen. Schneider ist Verfasser mehrerer Publikationen über die Bremer Polizei in der NS-Zeit und die deutsch-tschechische Regionalgeschichte.

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Von Manne
Karl Schneiders Arbeit beeindruckt durch Präzision und Tiefe seiner Forschungen. Er schreibt über das Herkunft und Schicksal der Angehörigen der Bremer Polizei. Er schreibt aber auch über diejenigen, die ihnen auf den langen, blutigen Wegen begegneten. Er lässt nichts weg, weder die Angst der Opfer, noch den Verbleib von Wertsachen in der Feldpost. Schneider verfolgt vor allem die Wege des Res.-Pol.Btl. 105 und das des Pol.-Btl. 303, beschreibt aber auch andere Polizeieinheiten des Wehrbereichs X (Hamburg). Es geht um die Besetzung Norwegens und um den Krieg im Osten. Er schaut genau hin. Der Weg des Pol.-Btl. 303 ist eben auch der Weg des Pol.-Rgt. Krakau (=Pol.-Rgt. Süd =SSPol.-Rgt. 10). Dem Leser bleibt nichts erspart. Weder Kiew, noch Babij Jar.
Vielleicht erfasst den Leser manchmal das Grauen, weil das tödliche Böse so einfach zu organisieren war, vielleicht aber auch, weil die zehntausendfachen Morde praktisch ungesühnt blieben.
Die Toten blieben tot, viele Polizisten blieben Polizisten.
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