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Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter [Gebundene Ausgabe]

Jörg Schönbohm
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

13. April 2009
Politische Korrektheit: Denken in den streng vorgezeichneten Bahnen derer, die in einzelnen gesellschaftlichen Bereichen und zu mehr oder weniger grundlegenden Fragen die Deutungshoheit für sich beanspruchen - und jede Verlautbarung in eine oft abstruse, von schauderhaften Worthülsen strotzende Sprache gießen. Man könnte das mit Erheiterung registrieren, wenn sich dahinter nicht etwas sehr Ernstes verbergen würde. Jörg Schönbohm, eigenwilliger und unbeugsamer Konservativer, zeigt in beklemmender Weise, daß das, was einst sinnvoll als Kampf gegen Minderheitendiskriminierung begonnen hatte, heute immer mehr in eine Dämonisierung und Stigmatisierung von Andersdenkenden mündet. Was die Folgen angeht, die Gefahren für Demo¬kratie und Meinungsfreiheit nämlich, kann er sich zu Recht auf Montesquieu berufen: Dort, wo es keine sichtbaren Konflikte gibt, gibt es auch keine Freiheit."

Wird oft zusammen gekauft

Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter + Achtung, Gutmenschen!: Warum sie uns nerven. Womit sie uns quälen. Wie wir sie loswerden. + Schöner Denken: Wie man politisch unkorrekt ist
Preis für alle drei: EUR 25,74

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
  • Verlag: Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG; Auflage: 1., Aufl. (13. April 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937801561
  • ISBN-13: 978-3937801568
  • Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 10,2 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 49.910 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
135 von 142 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was tun wir uns da an ? 9. August 2010
Von der ernsthafte TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Grundsätzlich ist uns Interessierten die Sachlage bekannt, dass aber teilweise derartige Wortverfremdungen vorgenommen werden, um ja keinen zu diskriminieren , hat mich an in dem Buch aufgezeigten Beispielen doch wieder mal den Kopf schütteln lassen.

Das von einigen "verwirrten Zeitgeistern" sogar das Synonym "man" als diskriminierend empfunden wird, haut einen dann doch wieder mal um.

Der Autor präsentiert in seinem kurzen 64 seitigen Din-A6 Büchlein die Verballhornung der westlichen politischen Ausdrucksweise. Es mündet sogar in einer Art Wandel unseres bisherigen Systems von Demokratie in Wortdiktatur. Dargelegt wird das an Hand der Jagd und Hatz in Medien auf diejenigen, die sich nicht an das neue Vokabular halten. Z.B. gestalten Firmen ihre jahrzehnte alten Produktnamen um (Negerküsse -> Schokoküsse, Sarottiemohr -> Sarottiemagier) um nicht in das diskriminierende Lager gestellt zu werden.
Auch die Ansprachen wie "liebe Mitgliederinnen" sind schon recht peinlich. Das ganze gipfelt dann im englischen, wo man einen Ersatz für dunkle Afrikaner, -> "Menschen stärker pigmentierter "Rasse" sucht , welche in Deutschland wiederum nie gesagt werden könne , da der Begriff "Rasse" schon negativ besetzt sei. Behinderte werden zu "körperlich Herausgeforderten" was an sich schon wieder eine Verunglimpfung darstellt.

Im Alltag ist die Verbiegung aber schon so weit fortgeschritten, dass viele es gar nicht mehr bemerken, dass unsere Sprache eigentlich schon immer einfache, umfassende, alle Personen ansprechende nicht diskriminierende Begriffe beinhaltete. (Bürger, Mitglieder, Versehrte, Ausländer usw.)

Alles in allem ein klares Wort zur unmöglichen Sprachverbiegung, die in sich selbst schon wieder kontraproduktiv ist und somit peinlich wird.
Ein sehr lesenswertes aber etwas zu kurz geratenes Buch, 4 Sterne .
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251 von 265 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurz(weilig)e Begehung des Schlachtfelds 15. August 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Auf 63 Seiten nimmt sich Jörg Schönbohm Politische Korrektheit zur Brust. Er entlarvt sie als neue "lingua franca" eines Kartells, das Meinungshoheit in Presse und Politik an sich nimmt. Trotz der Knappheit seines Buchs liefert er teils ausführliche Beispiele für P.C. Obwohl die zuweilen bis ins Lächerliche grotesk sind, zeigt Schönbohm deutlich die Gefahr, die in der P.C. liegt: Man deutet Dinge bereits moralisch, noch bevor man sie objektiv erfasst hat. Moralische Korrektheit - und was das ist, das bestimmen die Tugendwächter - triumphiert über objektive Richtigkeit.

Für Menschen, die einschlägige, ausführlichere Literatur kennen, bietet Schönbohm kaum Neues. Dennoch volle Punktzahl: Das kleine, schmucke, süffig zu lesende Büchlein eignet sich vorzüglich als Geschenk für geliebte gute Menschen, denen man zu einem Einstieg in unkonventionelle und/oder konservative Gedankenwelt helfen will. Oder als Gabe für ungeliebte Gutmenschen, die bereits beim Namen des Autors Schaum vor den Mund bekommen.
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267 von 284 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Mensch" muss es gelesen haben! 21. Juli 2009
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Jörg Schönbohm präsentiert hier in (sehr) kompakter Form die Auswüchse des Einflusses von Gutmenschen und Gutmenschinnen in aller Welt auf die Sprache.
Viele tlw. abstrus anmutende Beispiele veranschaulichen, wie peinlich die sprachlichen Verenkungen sind, die jede Minderheit auf dieser Welt vor Denunzierungen und Benachteiligungen schützen sollen.
Natürlich entwickelt sich Sprache weiter, keine Frage, aber ich selbst konnte erst kürzlich auf einer Veranstaltung einer der großen Volksparteien in Hamburg mit dem Titel "Was brachten die 68er?" erleben, wie ca. 20 Minuten diskutiert wurde, ob "Farbige" noch gesagt werden dürfe. Es ging dann hin- und her zwischen "Afroamerikanern", "Afrikanern" und "stärker pigmentierten Menschen". Hier konnte ich gut sehen, was uns die 68er (oh, fast hätte ich die 68erinnen vergessen!) neben der Friedens-, Frauen-, Antikriegs-, Antiatom- und Gegen-Rechts-Bewegung noch gebracht haben: Duckmäusertum, freiheitliche und geistige Einschränkungen auf Grund zu erwartender "Sanktionen". Aber letztendlich ist man (mensch), ähnlich wie die provozierende Polizei bei Demonstrationen, ja selbst schuld, wenn der erste Stein auf einen (oder eine) zufliegt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen unbedingt lesenswert
auch wenn man sich als kritisch denkender Mensch mit dem Unsinn der "political correctness" schon länger befasst hat, findet man in diesem kleinen Bändchen noch... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Mag Werner Cejnek veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein keines, feines Büchlein!!!
Ich fange von hinten an.
1.Dieses Buch ist eine Empfehlung für alle, die es satt haben, von einer Minderheit im Namen der "Politischen Korrektheit" (PK)... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Siegfried Riedelbauch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr lesenswert!
Von einem konservativem Politiker kaum zu erwarten, auch deshalb erfrischend unkonventionell. Wer sein politisches Wertesystem nicht für alle Ewigkeit festgemauert hat, gelang... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Luchtmannsheinrich veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen So nicht!
Jörg Schönbohm schreibt über politische Korrektheit. Da sollte man erwarten, dass persönliche Bildung und politische Erfahrung eine Synthese eingehen, die dem... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Thomas Waßmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lesenswer
Schönbohm bringt es in kurzer Form auf den Punkt, wobei die gebrachten Beispiele das Ganze auflockern, indem man bei allem Ernst auch schmunzeln kann.
Vor 4 Monaten von Ernst veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Politische Korrektheit, gleich Lügen und vertuschen.
Der Autor hat in allen Belangen recht. Wenn mir etwas nicht gefällt, dann ist es das, das Buch ist eher zu taktvoll gechrieben. Muss ein hochranger Politiker auch tun ...
Vor 11 Monaten von R. Glorius veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kampf um Meinungsfreiheit
Schönbohms Kampf um Meinungsfreiheit'
Schönbohms Kampf um Meinungsfreiheit
Das ist ein sehr kleines Buch, Format 15 x10, nur 63 Seiten stark. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Jaroschek veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Political Correctness - Der Amoklauf der Gutmenschen und...
Die neue Form der political correctness mutet so lächerlich an, das man meinen könnte, sie wäre nicht ernst gemeint, sondern zum reinen Spott erfunden worden. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Animated Spirit veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wann ist man politisch korrekt
Jörg Schönbohm hat mit diesem kleinen lesenwertem Büchlein den Gutmenschen unserer poltischen Demokratie einen Spiegel vor die Nase gehalten, wie man es trefflicher... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Claus Hörrmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Den Finger in die Wunde
Kurz und knapp werden in diesem Buch die Auswüchse der "Political Correctness" auf amüsante, aber auch zum nachdenken anregende Weise beschrieben. Sehr empfehlenswert.
Vor 20 Monaten von Lutzweiser veröffentlicht
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