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Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter [Gebundene Ausgabe]

Jörg Schönbohm
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (58 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

13. April 2009
Politische Korrektheit: Denken in den streng vorgezeichneten Bahnen derer, die in einzelnen gesellschaftlichen Bereichen und zu mehr oder weniger grundlegenden Fragen die Deutungshoheit für sich beanspruchen - und jede Verlautbarung in eine oft abstruse, von schauderhaften Worthülsen strotzende Sprache gießen. Man könnte das mit Erheiterung registrieren, wenn sich dahinter nicht etwas sehr Ernstes verbergen würde. Jörg Schönbohm, eigenwilliger und unbeugsamer Konservativer, zeigt in beklemmender Weise, daß das, was einst sinnvoll als Kampf gegen Minderheitendiskriminierung begonnen hatte, heute immer mehr in eine Dämonisierung und Stigmatisierung von Andersdenkenden mündet. Was die Folgen angeht, die Gefahren für Demo¬kratie und Meinungsfreiheit nämlich, kann er sich zu Recht auf Montesquieu berufen: Dort, wo es keine sichtbaren Konflikte gibt, gibt es auch keine Freiheit."

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Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter + Achtung, Gutmenschen!: Warum sie uns nerven. Womit sie uns quälen. Wie wir sie loswerden. + Politische Korrektheit: Von Gesinnungspolizisten und Meinungsdiktatoren
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
  • Verlag: Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG; Auflage: 1., Aufl. (13. April 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937801561
  • ISBN-13: 978-3937801568
  • Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 10,2 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (58 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 36.339 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Viele Jahre diente Jörg Schönbohm bei der Bundeswehr. Er wurde 1937 in Neu Golm, Brandenburg, geboren und begann nach dem Abitur seine militärische Laufbahn. Als Generalleutnant wurde er 1989 Leiter des Planungsstabes in Bonn. 1990 erhielt er den Auftrag, als Befehlshaber des Bundeswehrkommandos Ost die Auflösung der NVA zu betreiben. Erfahrungen und Eindrücke dieser Zeit beschrieb er in seinem Buch "Zwei Armeen und ein Vaterland" (1992). Schönbohm ist seit 1994 CDU-Mitglied und wechselte 1996 in die Politik. Er war Innensenator in Berlin, Landesvorsitzender der CDU Brandenburg, dann stellvertretender Ministerpräsident. Seit dem Regierungswechsel 2009 hat Schönbohm Zeit zum Schreiben; bisher veröffentlicht wurden unter anderem "Politische Korrektheit" und "Wilde Schwermut".

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Wachrüttler für das Bewußtsein 10. Dezember 2010
Von Kranestos
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Vorne weg sei gesagt, dass das Buch mit 63 Seiten im DIN A6! Format nicht viel hermacht und in einer guten halben Stunde gelesen ist. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, weil eben nicht viel herumgelabert wird und das Problem auf den Punkt gebracht wird. Ich denke auch nicht, dass irgendeiner der "Gutmenschen" und Tugendwächter das Buch lesen wird, von dem her gehe ich davon aus, dass das Buch in erster Linie Leute lesen werden, die von der Politischen Korrektheit die Nase voll haben... so jemand (wie auch ich) erfährt nicht wirklich viel neues, sonder bekommt eher die eigene Meinung bestätigt, allerdings war mir bislang nicht klar, wie erfolgreich das Treiben der Tugendwächter schon fortgeschritten ist und wie stark unsere Gesellschaft und Kultur bereits aufgeweicht ist. Es wird klar und deutlich aufgezeigt, dass es den Gutmenschen nicht um die Sache und den Schutz von Minderheiten geht, sondern darum, ihre gefährliche Ideologie zu verbreiten, die schließlich in einem Verlust der eigenen Identität und Kultur, einer Verhohnepipelung der eigenen Sprache und Grammatik und letztendlich im Verlust der Meinungsfreiheit - und Denkfreiheit - endet. Ein echt trauriges Buch für jeden, der noch eigenständig denken kann.
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47 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neusprech als Mittel der politischen Zensur 25. September 2010
Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Man hätte sich gewünscht, dass sich der Autor in seiner Zeit als Minister in Brandenburg mit derselben Deutlichkeit gegen die sich immer mehr ins Absurde steigernde Umerziehungsideologie der Politischen Korrektheit gewandt hätte, wie er das in seinem sehr dünnen, aber wunderbar auf den Punkt kommenden Büchlein tut.

Schönbohm zeigt wie aus dem einstigen Versuch der amerikanischen Bürgerbewegung, durch eine andere Sprache auch eine andere, gerechtere Realität zu erschaffen, inzwischen eine schreckliche Verhunzung unserer Muttersprache und eine faktische Zensur geworden sind. Denn wer sich im öffentlichen Raum nicht mehr der bescheuerten Sprache der Politischen Korrektheit bedient, wird dafür schmerzlich bestraft.

Inzwischen ist die Politische Korrektheit eine Gefahr für die im Grundgesetz allen Bürgern zugesicherte Meinungsfreiheit. Darauf und auf die abstrusen sprachlichen Verrenkungen der "politisch korrekten" öffentlichen Ausdrucksweise geht der Autor in seinem Text ausführlich ein. Besonders seine Beispiele aus der "Bibel in gerechter Sprache" sind haarsträubend.

Nicht zuletzt die öffentliche Auseinandersetzung um Thesen zum Integrationswillen bestimmter Ausländergruppen in Deutschland hat sehr deutlich gemacht, dass Diskussionen zu unliebsamen Themen bereits im Keim durch eine gezielte Empörungsrhetorik der ideologischen Tugendwächter erstickt werden. Auf diese Weise kommt es weder zu einer Beschreibung der möglicherweise unangenehmen, weil die eigene Ideologie Lügen strafende Realität, noch zum Austausch von Argumenten.
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265 von 280 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurz(weilig)e Begehung des Schlachtfelds 15. August 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Auf 63 Seiten nimmt sich Jörg Schönbohm Politische Korrektheit zur Brust. Er entlarvt sie als neue "lingua franca" eines Kartells, das Meinungshoheit in Presse und Politik an sich nimmt. Trotz der Knappheit seines Buchs liefert er teils ausführliche Beispiele für P.C. Obwohl die zuweilen bis ins Lächerliche grotesk sind, zeigt Schönbohm deutlich die Gefahr, die in der P.C. liegt: Man deutet Dinge bereits moralisch, noch bevor man sie objektiv erfasst hat. Moralische Korrektheit - und was das ist, das bestimmen die Tugendwächter - triumphiert über objektive Richtigkeit.

Für Menschen, die einschlägige, ausführlichere Literatur kennen, bietet Schönbohm kaum Neues. Dennoch volle Punktzahl: Das kleine, schmucke, süffig zu lesende Büchlein eignet sich vorzüglich als Geschenk für geliebte gute Menschen, denen man zu einem Einstieg in unkonventionelle und/oder konservative Gedankenwelt helfen will. Oder als Gabe für ungeliebte Gutmenschen, die bereits beim Namen des Autors Schaum vor den Mund bekommen.
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284 von 301 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Mensch" muss es gelesen haben! 21. Juli 2009
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Jörg Schönbohm präsentiert hier in (sehr) kompakter Form die Auswüchse des Einflusses von Gutmenschen und Gutmenschinnen in aller Welt auf die Sprache.
Viele tlw. abstrus anmutende Beispiele veranschaulichen, wie peinlich die sprachlichen Verenkungen sind, die jede Minderheit auf dieser Welt vor Denunzierungen und Benachteiligungen schützen sollen.
Natürlich entwickelt sich Sprache weiter, keine Frage, aber ich selbst konnte erst kürzlich auf einer Veranstaltung einer der großen Volksparteien in Hamburg mit dem Titel "Was brachten die 68er?" erleben, wie ca. 20 Minuten diskutiert wurde, ob "Farbige" noch gesagt werden dürfe. Es ging dann hin- und her zwischen "Afroamerikanern", "Afrikanern" und "stärker pigmentierten Menschen". Hier konnte ich gut sehen, was uns die 68er (oh, fast hätte ich die 68erinnen vergessen!) neben der Friedens-, Frauen-, Antikriegs-, Antiatom- und Gegen-Rechts-Bewegung noch gebracht haben: Duckmäusertum, freiheitliche und geistige Einschränkungen auf Grund zu erwartender "Sanktionen". Aber letztendlich ist man (mensch), ähnlich wie die provozierende Polizei bei Demonstrationen, ja selbst schuld, wenn der erste Stein auf einen (oder eine) zufliegt.
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5.0 von 5 Sternen Ein Handbuch gegen den Terror der "political correctness"
Küß die Hand, Herr Schönbohm, für dieses Werk. Ein "erfrischendes" kleines Büchlein für Menschen, die einerseits selbst denken, andererseits... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Austriacus veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen kurz und gut mal auf den neuen Sprachwirrwarr hingewiesen
In diesem Buch wird endlich auf den Unsinn der Verweiblichung aller Begriffe oder der sprachlichen Umschreibungen in anschaulicher Weise hingewiesen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Burghard Gassner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter
Der Autor bringt es mit seinen sehr gut unterlegten Aussagen gleichermaßen fertig, einerseits Interesse an "Politischer Korrektheit" zu wecken und andererseits... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Harald Vetter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wenn politsche Korrektheit...
ad absurdum geführt wird. Das kleine Büchlein zeigt anschaulich an realistischen Beispielen, wenn man zu korrekt wird und das ganze schon ins Absonderliche führt.
Vor 4 Monaten von kajumo veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unverschämt erfrischend!
Schönbohm bringt es auf den Punkt und formuliert so, wie man es in Fragmenten schon oft gedacht und gespürt hat aber nicht stringent verbalisiert. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Nereka veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Top
Ich kann den Anbieter aufgrund der Qualität und der sehr schnellen Lieferzeiten nur weiterempfehlen. Das passende Produkt zum angemessenen Preis.
Vor 8 Monaten von Egur Nomis veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Entlarvung
Wer in die quasitotalitären Methoden der neuen Tugendwächter einen Einblick bekommen will,kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Asterix veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kurzweilige Lektüre
Das (sehr kleine) Buch ist ideal für unterwegs und zum "zwischendurch" lesen. An erläuterten Beispielen wird das "Gutmenschentum" charakterisiert und der... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Anubis veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Zu kurz fürs Geld, aber gut zu lesen
Es ist eher ein Aufsatz als ein Buch. Gleichwohl finden sich schöne Beispiele für oder besser gesagt gegen den Genderwahn darin.
Vor 8 Monaten von Pezi veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Als Denkanstoß ausreichend
Eigentlich habe ich mir unter diesem Titel (es gibt bereits mehrere Bücher mit demselben Titel) eine etwas ausführlichere Analyse dieses Phänomens vorgestellt, etwa... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Antonie Stryja veröffentlicht
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