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Politikberatung in Deutschland - Praxis und Perspektiven
 
 
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Politikberatung in Deutschland - Praxis und Perspektiven [Taschenbuch]

Steffen Dagger , Christoph Greiner , Kirsten Leinert
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 223 Seiten
  • Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften; Auflage: 2004 (29. November 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3531144642
  • ISBN-13: 978-3531144641
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,8 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.165.598 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Steffen Dagger
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Umfassende, kritische Bestandsaufnahme eines boomenden Berufs. [...] Den Herausgebern, allesamt Studenten, ist es gelungen, illustre Autoren zu gewinnen. Darunter: Angela Merkel, Wolfgang Gerhardt und Ute Vogt." politik & kommunikation, 04/2007 "Das Buch liefert eine bemerkenswerte Einführung in die Thematik. [...] Die Autoren [...] lassen ein buntes Mosaik unterschiedlicher Sichtweisen entstehen, die einen gelungenen Überblick über Akteure, Beziehungen und Zukunft der politischen Beratung ergeben." www.poli-c.de, 28.06.2006 "Wer auf dem Gebiet der politischen Kommunikation und der Politikberatung mitreden will, ist [...] seinerseits gut beraten, sich den Sammelband einmal vorzunehmen." Soziale Technik, 03/2005 " [...] ein Grundkurs-Reader für Lehre und Praxis der Politikberatung." Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.03.2005 "'Politikberatung in Deutschland. Praxis und Perpektiven' ist die erste konzeptionell umfassende Publikation zu diesem Thema. [...] Wer auf dem Gebiet der politischen Kommunikation und der Politikberatung mitreden will, ist daher seinerseits gut beraten, sich den Sammelband einmal vorzunehmen." www.politik-digital.de, 03.03.2005 "Das Buch liefert eine bemerkenswerte Einführung in die Thematik. Die Herausgeber haben es geschafft die Begriffe wissenschaftliche Politikberatung und PR-Berater in einem Buch zu vereinen, dies geschah in der Form in der deutschsprachigen Literatur bislang nicht." www.poli-c.de, 04.01.2005 "'Berater' ist das eigentliche Wort des Jahres [...]." politik & kommunikation, 22/2004 "Der Band präsentiert ganz unterschiedliche Perspektiven aus Politik, Lobbying und Wissenschaft zum Thema Politikberatung." www.buchkatalog.de

politik-digital (3/05)

„'Politikberatung in Deutschland. Praxis und Perspektiven' ist die erste konzeptionell umfassende Publikation zu diesem Thema."..."Wer auf dem Gebiet der politischen Kommunikation und der Politikberatung mitreden will, ist daher seinerseits gut beraten, sich den Sammelband einmal vorzunehmen."

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Seit 2002 erschienen nur wenige Bücher über das Feld der politische Beratung durch Wissenschaftler und andere externe Experten. Das wandelte sich in den letzten Monaten. Mittlerweile erschien ein halbes Dutzend bemerkenswerter Bücher: Eines wurde von fünf jungen Politik- und Kommunikationswissenschaftlern der Freien Universität Berlin veröffentlicht. In ihrer Neuerscheinung kommen hochrangige Vertreter aus PR, Politik und Wissenschaft zu Wort. Kontakte erhielten die Herausgeber durch ihre Tätigkeit im Bundestag, in Parteien und Stiftungen. Sie beweisen, dass es auch jungen Forschern möglich ist, mit interessanten Veröffentlichungen in der Wissenschaft, als auch in der politischen PR, Beachtung zu finden. Diese Aufmerksamkeit steht dem Buch sicherlich zu, da in ihm die Politikberatung aus unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet wird. Die drei wesentlichen Akteursgruppen der Politikberatung kommen in den 16 Aufsätzen als Autoren zu Wort: aktive Politiker, Kommunikationsstrategen und Forscher.

Übersicht der politischen Berater
Als Kenner der Kommunikationsbranche liefert Marco Althaus interessante Einblicke in das aus seiner Sicht weite Beraterfeld. Die zahlreichen Fragen, die er einleitend zu seinem Text aufwirft, bleiben jedoch unbeantwortet. Wobei seine Sicht der Dinge sicherlich interessant gewesen wäre. Die Frage ist, ob es dieser Ausführungen bedarf. Denn Althaus skizziert mit gewohnt lockerer Schreibe zahlreiche Berater aus dem politischen Markt. Dies macht er anschaulich. So stellt er eine ganze Reihe von Beratern vor, so zum Beispiel Juristen, die die Verfahren in politischen Prozessen Bewerten und Gestalten. Auch Berater der Wirtschaft finden Platz in seinem Text ebenso wie Think Tanks und Wissenschaftler. Der Artikel liefert einen guten Überblick und Einschätzungen über die Zukunft der politischen Beratung, wie nahezu alle Autoren rechnet auch Althaus mit einer Expansion des Branche. Er kritisiert Teile der wissenschaftlichen Forschung, die annehmen, dass die Weltgeschichte auf akademische Befunde warten würde, dies sei realitätsfern. Zudem beschreibt er eindrucksvoll die Rahmenbedingungen, in denen Berater und Beratene aufeinander treffen.

Entwicklung wissenschaftlicher Beratung
Wilfried Rudloff, von der Hochschule Speyer, gibt einen überblicksartigen Abriss der wissenschaftlichen Politikberatung nach '45 in Deutschland. Sein Text war längst überfällig. Die letzten Betrachtungen zu diesem Thema sind von 1970 (Friedrich, Hannes), alle späteren Texten bauen auf diesem auf (Krevert, Peter). Nun bewertet Rudloff mit interessanten Illustrationen die Bestrebungen der einzelnen Regierungen sich externer wissenschaftliche Beratung zu bedienen. Sowohl der bekannte „Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage", als auch die ominösen Beraterzirkel der Bundeskanzler finden in seinem Aufsatz Beachtung. Darüber hinaus liefert er zahlreiche Beispiele für die Inanspruchnahme von Kommissionen, Beiräten und Instituten, wie sie - so aufbereitet - in Deutschland noch nicht veröffentlicht wurden. Natürlich können sie keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, vielmehr soll die generelle Entwicklung der wissenschaftlichen Beratung beschrieben werden, was zweifelsohne gelingt.

Funktionen der Beratung
Die von Rudloff nachgezeichneten Funktionen der wissenschaftlichen Beratung sind einleuchtend. Die Berater dienen als Frühwarnsystem, Vermittler und Schlichter sowie als Kontrolleur des politischen Wirkens und nicht zuletzt liefern sie die Legitimation für das staatliche Handeln auf den diversen Politikfeldern. Leider lässt er die PR-Agenturen und die damit verbundene Kommunikationsberatung vollkommen außer acht. Anderer Autoren fangen dies auf.

Aus Sicht der Politiker
Aus dem politisch Bereich ist der Aufsatz Ute Vogts hervorzuheben. Die SPD-Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin beschreibt, wie im Parlament mit externer Beratung umgegangen wird. Leider gibt sie nur kurze Einblicke in das Handeln der unterschiedlichen Akteure: sie nennt Beratende aus Ministerien, sowie Lobbyisten und wissenschaftliche Dienste. Ihr Resümee ist simpel „Politikberater können beruhigt sein - sie werden benötigt. Politik ist darauf angewiesen, im medialen Zeitalter der Wissens- und Informationsgesellschaft auch professionelle Unterstützung zu erhalten." Und relativiert zugleich: Denn die wichtigste Art der (inhaltlichen) Beratung entstünde wohl im notwendigen Dialog zwischen den Akteuren aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Dem ist als Ausblick nichts hinzuzufügen.

Das Buch liefert eine bemerkenswerte Einführung in die Thematik. Die Herausgeber haben es geschafft die Begriffe wissenschaftliche Politikberatung und PR-Berater in einem Buch zu vereinen, dies geschah in der Form in der deutschsprachigen Literatur bislang nicht. Auch die wenig beachtete Kommunikationsberatung durch PR-Agenturen findet in dem Buch Platz. Die Autoren (darunter u. a. Angela Merkel, Wigan Salazar, Wolf-Dieter Zumpfort) lassen ein buntes Mosaik unterschiedlicher Sichtweisen entstehen, die einen gelungen Überblick über Akteure, Beziehungen und Zukunft der politischen Beratung ergeben.

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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Schuster
Format:Taschenbuch
Seit 2002 erschienen nur wenige Bücher über das Feld der politische Beratung durch Wissenschaftler und andere externe Experten. Das wandelte sich in den letzten Monaten. Mittlerweile erschien ein halbes Dutzend bemerkenswerter Bücher: Eines wurde von fünf jungen Politik- und Kommunikationswissenschaftlern der Freien Universität Berlin veröffentlicht. In ihrer Neuerscheinung kommen hochrangige Vertreter aus PR, Politik und Wissenschaft zu Wort. Kontakte erhielten die Herausgeber durch ihre Tätigkeit im Bundestag, in Parteien und Stiftungen. Sie beweisen, dass es auch jungen Forschern möglich ist, mit interessanten Veröffentlichungen in der Wissenschaft, als auch in der politischen PR, Beachtung zu finden. Diese Aufmerksamkeit steht dem Buch sicherlich zu, da in ihm die Politikberatung aus unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet wird. Die drei wesentlichen Akteursgruppen der Politikberatung kommen in den 16 Aufsätzen als Autoren zu Wort: aktive Politiker, Kommunikationsstrategen und Forscher.

Übersicht der politischen Berater
Als Kenner der Kommunikationsbranche liefert Marco Althaus interessante Einblicke in das aus seiner Sicht weite Beraterfeld. Die zahlreichen Fragen, die er einleitend zu seinem Text aufwirft, bleiben jedoch unbeantwortet. Wobei seine Sicht der Dinge sicherlich interessant gewesen wäre. Die Frage ist, ob es dieser Ausführungen bedarf. Denn Althaus skizziert mit gewohnt lockerer Schreibe zahlreiche Berater aus dem politischen Markt. Dies macht er anschaulich. So stellt er eine ganze Reihe von Beratern vor, so zum Beispiel Juristen, die die Verfahren in politischen Prozessen Bewerten und Gestalten. Auch Berater der Wirtschaft finden Platz in seinem Text ebenso wie Think Tanks und Wissenschaftler. Der Artikel liefert einen guten Überblick und Einschätzungen über die Zukunft der politischen Beratung, wie nahezu alle Autoren rechnet auch Althaus mit einer Expansion des Branche. Er kritisiert Teile der wissenschaftlichen Forschung, die annehmen, dass die Weltgeschichte auf akademische Befunde warten würde, dies sei realitätsfern. Zudem beschreibt er eindrucksvoll die Rahmenbedingungen, in denen Berater und Beratene aufeinander treffen.

Entwicklung wissenschaftlicher Beratung
Wilfried Rudloff, von der Hochschule Speyer, gibt einen überblicksartigen Abriss der wissenschaftlichen Politikberatung nach '45 in Deutschland. Sein Text war längst überfällig. Die letzten Betrachtungen zu diesem Thema sind von 1970 (Friedrich, Hannes), alle späteren Texten bauen auf diesem auf (Krevert, Peter). Nun bewertet Rudloff mit interessanten Illustrationen die Bestrebungen der einzelnen Regierungen sich externer wissenschaftliche Beratung zu bedienen. Sowohl der bekannte Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage", als auch die ominösen Beraterzirkel der Bundeskanzler finden in seinem Aufsatz Beachtung. Darüber hinaus liefert er zahlreiche Beispiele für die Inanspruchnahme von Kommissionen, Beiräten und Instituten, wie sie - so aufbereitet - in Deutschland noch nicht veröffentlicht wurden. Natürlich können sie keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, vielmehr soll die generelle Entwicklung der wissenschaftlichen Beratung beschrieben werden, was zweifelsohne gelingt.

Funktionen der Beratung
Die von Rudloff nachgezeichneten Funktionen der wissenschaftlichen Beratung sind einleuchtend. Die Berater dienen als Frühwarnsystem, Vermittler und Schlichter sowie als Kontrolleur des politischen Wirkens und nicht zuletzt liefern sie die Legitimation für das staatliche Handeln auf den diversen Politikfeldern. Leider lässt er die PR-Agenturen und die damit verbundene Kommunikationsberatung vollkommen außer acht. Anderer Autoren fangen dies auf.

Aus Sicht der Politiker
Aus dem politisch Bereich ist der Aufsatz Ute Vogts hervorzuheben. Die SPD-Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin beschreibt, wie im Parlament mit externer Beratung umgegangen wird. Leider gibt sie nur kurze Einblicke in das Handeln der unterschiedlichen Akteure: sie nennt Beratende aus Ministerien, sowie Lobbyisten und wissenschaftliche Dienste. Ihr Resümee ist simpel Politikberater können beruhigt sein - sie werden benötigt. Politik ist darauf angewiesen, im medialen Zeitalter der Wissens- und Informationsgesellschaft auch professionelle Unterstützung zu erhalten." Und relativiert zugleich: Denn die wichtigste Art der (inhaltlichen) Beratung entstünde wohl im notwendigen Dialog zwischen den Akteuren aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Dem ist als Ausblick nichts hinzuzufügen.

Das Buch liefert eine bemerkenswerte Einführung in die Thematik. Die Herausgeber haben es geschafft die Begriffe wissenschaftliche Politikberatung und PR-Berater in einem Buch zu vereinen, dies geschah in der Form in der deutschsprachigen Literatur bislang nicht. Auch die wenig beachtete Kommunikationsberatung durch PR-Agenturen findet in dem Buch Platz. Die Autoren (darunter u. a. Angela Merkel, Wigan Salazar, Wolf-Dieter Zumpfort) lassen ein buntes Mosaik unterschiedlicher Sichtweisen entstehen, die einen gelungen Überblick über Akteure, Beziehungen und Zukunft der politischen Beratung ergeben. (Rezension bei poli-c)
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die "Beraterrepublik" 3. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Klappentext:

Politikberatung im Dialog von Politik und Wissenschaft

Lobbying, Kampagnenberatung, professionelles Kommunikationsmanagement und zusammenfassend Politikberatung sind spätestens seit dem Bundestagswahlkampf 1998 und dem Aufblühen der Beraterlandschaft in Berlin heiß diskutierte und umstrittene Themen. Mit dem vorliegenden Buch kommen erstmals drei Personengruppen zu Wort, die am unmittelbarsten an diesen neuen Entwicklungen beteiligt und am besten über sie informiert sind: aktive Spitzenpolitiker, Politikberater und Wissenschaftler. Ihre Fachbeiträge decken insgesamt drei Themenkomplexe ab, die sich ergänzen und zu einem Gesamtbild zusammenfügen: die Entwicklung der Politikberatung in der Bundesrepublik, ihre Inhalte und schließlich die unterschiedlichen Kanäle und Wege, über die sich Berater und Beratene treffen.

Die Berater kommen dabei aus den unterschiedlichsten Bereichen: Lobbyisten von Firmen + Verbänden, Vertreter von Stiftungen, PR- oder Public-Affairs-Agenturen und Wissenschaftler. Dieses Buch gibt zum einen einen Einblick in das große, weite Feld der Politikberatung geben und liefert zum anderen mit seinen Fachautoren aus den unterschiedlichsten Bereichen eine Quelle für aktuelle Perspektiven für Praktiker und Wissenschaftler.

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