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Polis und Staat. Grundlinien der Politischen Philosophie.
 
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Polis und Staat. Grundlinien der Politischen Philosophie. [Taschenbuch]

Rüdiger Bubner
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 195 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: 1 (19. Juni 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518291874
  • ISBN-13: 978-3518291870
  • Größe und/oder Gewicht: 17,7 x 10,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 766.370 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de


Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 16.09.2002
Eingehend, aber nicht ohne von vornherein bekundete Skepsis resümiert Wolfgang Kersting den Versuch Rüdiger Bubners, zu einem "substanziellen Politikbegriff" zurückzufinden. Er schildert zunächst Bubners Zweifel an der neueren politischen Philosophie etwa vom Schlage John Rawls', aber mehr noch an der modernen Politologie, die Bubner viel zu sehr in leerem Spezialisten- und Expertengehabe um die Macht selbst zu kreisen scheint, als dass sie fähig wäre, den von ihm erwünschten Politikbegriff zu formulieren. Kersting verfolgt dann, wie Bubner in zwei großen Kapiteln selbst auf den substanziellen Begriff kommen will, merkt aber gleich an, dass Bubner hier zwar zwei interessant zu lesende "ideengeschichtliche Kurzgeschichten" erzählt, seine Begrifflichkeit aber nicht systematisch begründet - für Kersting eindeutig ein Manko. Dennoch zeichnet er Bubners "Kurzgeschichten" über die Entwicklung der Polis- und Öffentlichkeitsdiskurse von den Vorsokratikern bis Habermas und über die "Einwanderung der Machttechnik" von Machiavelli bis Hegel mit merklichem intellektuellen Vergnügen nach. Ob dann aber in "Hegels Konzept des sittlichen Staates", bei dem auf Bubner alles hinauszulaufen scheint, nun der herbeigesehnte "substanzielle Politikbegriff" endlich neu gewonnen werden kann, ist für Kersting denn doch wieder mehr als fraglich.

© Perlentaucher Medien GmbH

Über den Autor

Rüdiger Bubner, geboren 1941, studierte Philosophie und klassische Philologie in Tübingen, Wien, Heidelberg und Oxford. Er ist Professor für Philosophie an der Universität Heidelberg, Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und Präsident der Internationalen Hegel- Vereinigung. Er forscht und lehrt vor allem über Deutschen Idealismus, Philosophische Hermeneutik, Politische Philosophie und Ästhetik.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Wenn man das Buch weniger als einen Kommentar zur zeitgenössischen polit. Philosophie und mehr als eine philosophie-, bzw. politikgeschichtliche Einleitung liest, kann ich es empfehlen. Die einzelnen Kapitel kommen schnell zur Sache und machen umissverständlich klar, welche Momente in den polit. Philosophien der einzelnen Autoren Bubner besonders wichtig und wertvoll erscheinen. Hier wird nichts - soweit ich das beurteilen kann - radikal neu beleuchtet, vielmehr werden Grundlinien kompakt zusammengefasst. Das erwarte ich von einem Buch mit dem Titel "Polis und Staat".
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
sterile Dichotomie 6. Februar 2004
Leider gelingt es Bubner nicht aus dem Gegensatz von Polis und Staat neue Einsichten für die aktuellen Herausforderungen des Politikbegriffs durch Globalisierung oder Europäische Integration zu gewinnen. Im abschließenden Resümee fällt im zur EU nicht vielmehr ein, als dass es ihr noch nicht gelungen ist, sich kongenial zur alten Begrifflichkeit zu entwickeln. So bleibt Bubner trotz mancher Einsichten in einer sterilen Dichotomie hängen. Mit Hegel kann man keinen Blumentopf mehr gewinnen.
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