Diese Maschine war für mich ein Versuch; besonders hohe Erwartungen hatte ich aufgrund des sehr günstigen Preises nicht. Natürlich ist das kein Profigerät, die kosten aber meistens ab 400 Euro aufwärts, für den ambitionierten Heimwerker reicht die Maschine aber absolut aus. Als Testobjekt hatte ich einen Jetta von 1980 auserkoren, der seit mehreren Jahren total verstaubt und ermattet in der Garage steht. Natürlich war der Wagen rot, was eine besondere Herausforderung war. Man muß allerdings aufpassen, man kann mit einer Poliermaschine im Gegensatz zu einer Handpolitur doch deutlich mehr Schaden anrichten als Nutzen. Vor Benutzung einer solchen Maschine (nicht diese explizit, das betrifft generell die Maschinenpolitur)sollte man sich im Internet schlau machen oder einem Profi über die Schulter schauen. Und vielleicht vorab z.B. auf einer alten Motorhaube üben. Die beigelegte Schleifpaste dient, wenn ich das richtig verstanden habe, zum Grundreinigen des Lackes vor der Politur. Ich hatte dann auch mehrere Polituren ausprobiert, richtig zufrieden war ich erst mit A1 Speed Polish, das Ergebnis war wirklich Klasse. Generelles Problem beim Polieren (ob von Hand oder per Maschine) sind die sogenannten Hologramme, hier muß man einfach mal ein bischen mit der Maschine (Pad, Drehzahl, Druck) und verschiedenen Polituren spielen, bis man selber zufrieden ist. Wichtig ist auch das Licht, was im Halbdunkel super aussieht, kann in der Sonne wieder furchtbar aussehen. Ich hatte mit einem Halogenstrahler den Lack vorher/nachher beleuchtet, da bleibt einem nichts verborgen. Fazit : kein Profigerät, aber auch kein Profipreis. Günstige Alternative, wenn man das Ding nicht jeden Tag benutzt . Eins wäre dann noch das Tüpfelchen auf dem I gewesen; wenn man zu den vielen Pads evtl. auch ne Anleitung beigelegt hätte; welche Pads bei welchem Lack mit welcher Drehzahl zum Beispiel.Aber wie gesagt, vorher im Internet informieren und ein bischen ausprobieren, dann haut das schon hin .