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Polens Uhren gehen anders Gebundene Ausgabe – 2001


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Hohenheim Verlag (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898500306
  • ISBN-13: 978-3898500302
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.066.277 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Es gäbe wenige Rassen, die so wenig Vorbedingungen für wirtschaftlichen Erfolg und eine eigene Ausbildung mitbrächten wie die slawischen. So absurd uns dieses Urteil Gustav Freytags heute erscheint -- es wirkt noch immer nach. In der sprichwörtlichen "polnischen Wirtschaft", in den Polenwitzen, oder in einem politischen Diskurs, in dem wie selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass "die Polen" sofort nach dem EU-Beitritt millionenfach zur Arbeitssuche nach Brandenburg kommen, und dass Warschau jahrzehntelang am Brüsseler Geldtropf hängen werde. Aus dieser Perspektive ist die EU-Osterweiterung -- wie einst das "Polenpaket" -- ein Akt der Gnade und des Mitleids. Völlig falsch, meint Klaus Bachmann.

Sein Buch Polens Uhren gehen anders ist weder romantisch, noch pathetisch und erst recht nicht realitätsfremd. Auch Bachmann weiß, dass der EU-Beitritt Polens (und der anderen Reformstaaten) erhebliche Probleme und Fragen aufwirft. Ist Polen wirklich schon beitrittsreif, sind Demokratie und Marktwirtschaft ausreichend gefestigt? Welche Folgen wird der EU-Beitritt für den EU-Agrarhaushalt einerseits, die polnische Landwirtschaft andererseits haben? Und wie sollen Deutschland und Österreich die vielen polnischen Arbeitswilligen verkraften, die nach dem EU-Beitritt möglicherweise nach Brandenburg und ins Burgenland strömen werden?

Im Unterschied zu vielen ostmitteleuropäischen Autoren steht Bachmann bei der Beantwortung dieser Fragen nicht im Generalverdacht, die Zustände in seinem Land schön reden zu wollen. Dass man seiner Argumentation unvoreingenommen folgt, liegt aber vor allem an Bachmanns sehr differenzierter, von Weitblick und Detailkenntnis gleichermaßen geprägten Auseinandersetzung mit den genannten Fragen. Genau hinschauen und nachdenken: Die polnischen Postkommunisten sind "westlicher" als manche konservative Partei. Die meisten polnischen Bauern haben noch einen oder zwei andere Berufe. Und die Hauptwelle der Immigranten wird auch zukünftig nicht aus Osteuropa kommen, die Debatte um die Freizügigkeit offenbart für Bachmann vor allem, dass Deutschland wichtige Schritte zur Flexibilisierung des Arbeitsmarktes noch immer nicht eingeleitet hat.

Bachmanns Schlussfolgerungen sind also nicht immer angenehm, weder für die Bundesregierung, noch für die EU-Kommission, der der Autor vielleicht allzu viel berechnend-böswillige Strategie unterstellt. Insgesamt jedoch ist dieses Buch ein Muss für alle, die sich -- professionell oder "nur so" -- für Polen, die EU-Osterweiterung und Ostmitteleuropa interessieren. --Anneke Hudalla

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 26. November 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Nach Informationen aus der Welt vom 26.11.01 ist dies wohl ein erstes Buch, dass Polen von innen und etwas realisitischer auf dem Weg nach Europa beschreibt.
Polen und die EU, rosige Zeiten sind das nicht, die auf die EU und auf Polen zukommen. Wir brauchen erstens mehr Realismus und zweitens weniger Vorurteile gegenüber unseren östlichen Nachbarn.
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